Folge 47: Wie KI die Transparenz bei Abfallströmen erhöhen kann – Benedict von Spankeren von Wasteer im Gespräch

Shownotes

In der letzten TrashTalk-Folge des Jahres starten Julia und Tom mit einem aktuellen Thema, das erstaunlich gut zur Weihnachtszeit passt: gestohlene Altspeisefette. Während in vielen Restaurants gerade besonders viel Bratenfett und Fritteusenreste anfallen, wird in der Entsorgungsbranche über organisierte Diebstähle, Millionenschäden und illegale Absatzwege diskutiert. Aber auch der Rückblick auf 2025 darf nicht fehlen. Für einige Abfallströme geht ein schwieriges Jahr zu Ende. Außerdem konnten eine Reihe von lange diskutierten Gesetzesvorhaben abgeschlossen werden, an anderen Stellen bleiben politische Dauerbaustellen aber weiterhin offen. Diese sollen dann aber im neuen Jahr geschlossen werden. Apropos 2026! Die TrashTalker blicken natürlich auch voraus und freuen sich schon jetzt auf die IFAT, große Jubiläumsfeierlichkeiten und vor allem viel spannende Themen und Gäste!

Im zweiten Teil sind Julia und Tom diesmal nicht im Online-Studio, sondern mitten in der Praxis – zu Gast in einer Müllverbrennungsanlage. Dort sprechen sie mit Benedict von Spankeren, Mitgründer und CEO von Wasteer, über eine Technologie, die für mehr Transparenz im bislang ziemlich intransparenten Abfallstrom sorgen soll. Es geht um die KI-gestützte Analyse von Anlieferungen, Störstofferkennung, Heizwertbestimmung und darum, warum gerade Lachgasflaschen ein immer größeres Problem für Anlagenbetreiber sind. Ein Gespräch über Daten, Bilder, Lernkurven – und darüber, wie Digitalisierung in der Entsorgungswirtschaft ganz konkret funktionieren kann.


Anregungen, Kritik und Hinweise bitte wie immer an trashtalk@euwid.de oder über unser Linkedin-Portal.

Transkript anzeigen

00:00:04: Treshtalk, der Podcast für die Kreislaufwirtschaft mit der wunderbaren Julia Hoboam und Tom Wilfer.

00:00:12: Herzlich willkommen zum Treshtalk, dem Branchenpodcast für die Abfallwirtschaft, Entsorgungswirtschaft, Kreislaufwirtschaft.

00:00:19: Es ist schon die letzte Folge im Jahr twenty-fünfundzwanzig, insgesamt Folge siebenundvierzig.

00:00:25: Und ein herzliches Willkommen an die gut gelaunte und wunderbare Julia Hoboam.

00:00:31: Herzlich willkommen auch von meiner Seite, hi Tom.

00:00:36: Tatsächlich habe ich echt gerade ein bisschen staunen müssen.

00:00:38: Wir machen das echt schon ein paar Jahre und ich freue mich auch immer echt über positives Feedback.

00:00:44: und wenn wir Leute treffen, die uns erkennen und die sich freuen, wenn sie uns sehen und noch viel besser würden wir es natürlich finden, wenn ihr den Podcast abonniert und vielleicht sogar auch positiv bewerten würdet.

00:00:57: Das würde uns erhelfen und würde uns auch tatsächlich ein Feedback geben.

00:01:01: Was wir vielleicht auch verbessern können oder was vielleicht auch schon total gut läuft, da würden wir uns ja drüber freuen.

00:01:08: Genau, das würde ich auch sehr empfehlen und sehr begrüßen.

00:01:11: Und ich würde mich auch sehr freuen, wenn die Hörer das sonst weit empfehlen, wenn es ihnen gefällt an andere Kollegen, Geschäftspartner oder sonstige Akteure aus der Kaislaufwirtschaft.

00:01:22: Das würde uns sehr freuen, wenn wir die Zugriffszahl noch ein bisschen steigern könnten.

00:01:25: Ich glaube, wir haben noch ganz spannende Themen und vor allen Dingen spannende Gäste auch heute wieder.

00:01:30: Im zweiten Teil der aktuellen Folge.

00:01:32: Na ja, man muss ja sagen, der zweite Teil heute war ja wieder was ganz Besonderes.

00:01:36: Tom und ich haben nämlich unsere Weihnachtsfeier gehabt.

00:01:42: Erleben dürfen.

00:01:44: Tom zeigt mir gerade ein Weihnachtsmann.

00:01:45: Hast du Weihnachtsmann bekommen?

00:01:47: Ja.

00:01:48: Von wem?

00:01:49: Von Lind.

00:01:49: Ach nee.

00:01:52: Von der Firma.

00:01:54: Hast du echt einen bekommen?

00:01:56: Na gut, okay, ich bin jetzt wieder die ganze Woche unterwegs.

00:01:58: Wow!

00:01:59: Und was zu trinken?

00:02:01: Muss noch kalt stehen.

00:02:03: Na dann haben wir ordentlich.

00:02:04: Boah!

00:02:05: Okay, gut.

00:02:06: Also dann nochmal doppeltes Dankeschön.

00:02:07: Ich freu mich.

00:02:08: Also das war ein toller Ausflug.

00:02:11: Irgendwann alle, die aufliegt in uns folgen, auch hier gerne, meine Empfehlung folgt uns, die haben schon gespoilert.

00:02:19: Die haben echt schon gespoilert, wo wir waren.

00:02:22: Und es hat irrefisch Spaß gemacht.

00:02:24: Total spannendes Thema und auch Toms erstes Mal.

00:02:29: Yeah.

00:02:31: Aber dran bleiben dafür.

00:02:34: Jahresende, ich habe schon gesagt, letzte Folge des Jahres, deswegen würden wir... Überwiegend einen Rückblick machen, aber ein, zwei, drei aktuelle Themen haben wir dann doch noch reingepackt.

00:02:44: Und ich würde sagen, wir legen einfach mal los,

00:02:46: oder?

00:02:46: Ja, jetzt habe ich aber vielleicht noch mal was zu ergänzen.

00:02:49: Wir können ja noch nicht nur einen Rückblick, sondern wir können ja vielleicht noch einen kleinen Ausblick geben.

00:02:53: Was passiert eigentlich vielleicht so in sechsundzwanzig?

00:02:55: Welche Themen begleiten uns weiter?

00:02:58: Was wird spannend?

00:02:58: Was wird kommen?

00:03:00: Wir können ja mal ein kleines Orakel spielen.

00:03:02: Wir können ja mal so ein Trash Talk Orakel machen.

00:03:06: Was kommt wann?

00:03:07: Wir sollten da dran bleiben.

00:03:08: Wir werden übrigens auch dran bleiben an der Eifahrt.

00:03:10: Das ist jetzt schon ein kleiner Ausblick.

00:03:11: Eifahrt, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:03:13: Und wir werden mit Bild dabei sein.

00:03:16: So, Tom, jetzt habe ich es manifestiert.

00:03:18: Du kommst nicht mehr raus aus der Nummer.

00:03:19: Wir werden einen Videopodcast schalten.

00:03:22: Wir haben mit der Messe noch nicht geredet an dieser Stelle.

00:03:26: Liebe Grüße an Philipp Eisenmann.

00:03:30: Und natürlich, Stefan, wir haben noch nicht mit der Messe geredet.

00:03:33: Aber wir machen das.

00:03:34: Wir haben auch noch keine technischen Fragen.

00:03:36: Aber mit Technik haben wir auch sonst keine Probleme.

00:03:40: wird auch das gut klappen.

00:03:42: An der Stelle muss ich jetzt wirklich mal lachen, weil wir hatten bisher noch keine einzige Aufnahme, weil die Technik sofort richtig gut funktioniert hat.

00:03:48: noch nie.

00:03:49: Aber probieren wir es auch erst seit einer halben Stunde.

00:03:52: Ja, alles e-Schrott, Tom.

00:03:54: Alles e-Schrott,

00:03:55: genau.

00:03:55: Gut.

00:03:56: Okay, dann lass uns aber mal starten mit den aktuellen Themen, die wir heute noch mal mitgebracht haben.

00:04:04: BDE und die organisierten Altspeisefettdiebstähle, die sind erneut wieder auf der Agenda des Justizminister gebracht worden.

00:04:15: Genau.

00:04:16: Im Thema, was wir ja noch gar nicht hatten und was wir auch in der Berichterstattung nicht allzu häufig haben, aber Altspeisefett aus der Gastronomie.

00:04:25: Und das scheint ein sehr beliebtes gut zu sein, weil, so sagt es schon, die Diebstahlfälle direkt bei den Restaurants im Hinterhof, die scheinen sich zu häufen mal wieder.

00:04:37: Naja, und das Material ist so wertvoll, weil man halt eben Bio-Diesel produzieren kann.

00:04:43: Also man entfernt da jetzt auch nicht um Genuaus, sondern man nimmt tatsächlich den kompletten vollen Behälter und transportiert den ab.

00:04:50: Und der BDE spricht tief von einem Millionenschaden.

00:04:54: Die und die in Sorge reden hier auch oder melden auch tatsächlich mehrere Diebstähle pro Tag und dann entsprechend natürlich auch hohen finanziellen Verlusten.

00:05:03: Jährlich fallen in Deutschland rund hundertzwanzigtausend Tonnen Allspeisefette an, die regulär von zertifizierten Sorgern gesammelt und natürlich dann auch weiter verwertet werden.

00:05:13: Genau, man vermutet, dass das in erster Linie auf illegalen Wegen in die Niederlande abfließt und

00:05:19: natürlich für die Pommes.

00:05:21: Auch insofern attraktiv, weil man auf dem Schwarzmarkt natürlich keine Umweltkosten anfallen, keine Kosten für Zertifizierung und Steuern.

00:05:31: Jetzt habe ich Hunger.

00:05:36: Ich habe gestern so gute Pommes gegessen.

00:05:38: Okay.

00:05:40: Richtig gute Pommes.

00:05:41: Ist das sowieso so, wenn ich alt werde?

00:05:44: Dann muss ich richtig dick werden und richtig zunehmen, weil ich will nämlich nicht unter die Erde gebracht werden, sondern ich lasse mich zu einem Diamanten pressen.

00:05:52: Okay, so, geht's, geht's.

00:05:55: Nein, ich muss ja eben, nein, ich werde so ein richtig dicker Krunk haben, weil ich muss ja noch zunehmen.

00:05:59: Gut.

00:06:01: Das glaube ich jetzt nicht.

00:06:05: Weil ich so schon so dick bin oder was?

00:06:07: Nee, weil das gar nicht passieren würde.

00:06:09: Schauen wir mal, wir werden uns noch ein paar Jahre kennen.

00:06:12: Gut, aber tatsächlich geht das so ein bisschen Hand in Hand, leider, leider, mit den Kupferschrottdiebstählen, die ja auch tatsächlich weiter zunehmen, je höher der Kupferpreis ist, mehr Diebstähle haben wir dann auch tatsächlich zu vermerken.

00:06:29: und in Bremen wurde tatsächlich eine alte Kirchenglocke geklaut und tauchte dann auf einem Recyclinghof wieder auf.

00:06:37: Hat man dann tatsächlich irgendwie verstanden, dass man die nicht einfach so bei Ruß abgeben kann?

00:06:42: oder was ist da in Bremen passiert?

00:06:44: Also ich glaube der Mitarbeiter auf dem Schrottplatz hat dann die Berichterstattung dann irgendwie mitbekommen über die gestohlenen Kirchenglocken und dann gedacht, oh die habe ich doch gerade angekauft und hat sich dann auch bei der Polizei gemaltet.

00:06:56: Aber ja du sagst, es wird attraktiv umso höher der Kupferpreis ist und der ist ja auf der Börse mittlerweile... auf einem Allzeit hoch oder schon seit einigen Wochen steigt er immer weiter an.

00:07:06: Insofern häufen sich natürlich die Fälle, die dann auch immer wieder in verschiedenen Lokalzeitungen oder Berichten zu lesen.

00:07:15: Und genau.

00:07:20: Ja.

00:07:23: Nein, bevor ich mir jetzt wieder einen, ich will dazu noch was sagen, einfange, lass ich dich jetzt einfach mal ein bisschen mehr reden.

00:07:29: Okay, dann kommen wir zu einer schönen Geschichte am Rande.

00:07:34: Aber...

00:07:35: Wir haben viel zu wenig schöne Geschichten.

00:07:37: Genau, deswegen hab ich die auch.

00:07:38: Wir haben

00:07:39: wirklich ganz wenig schöne Geschichten.

00:07:41: Das ist eigentlich sehr schade.

00:07:42: Warum sind wir eigentlich so negativ?

00:07:46: Genau, deswegen lass uns doch jetzt mal positiv werden.

00:07:48: Mit einer schönen Geschichte, so auch zu Weihnachten passend.

00:07:51: Ja, sehr gerne.

00:07:52: Macht ihr bestimmter Familie auch noch am Weihnachten vorlesen, oder?

00:07:55: Nee.

00:07:58: Du, ganz ehrlich, meine Kinder sind neunzehnt und siebzehn.

00:08:02: Nein.

00:08:03: Wir spielen, supergerne Spiele oder Puzzlen oder Bauen Ligo und trinken dabei ganz viel Alkohol.

00:08:10: Und irgendwann singen wir dann zu Tina Turner.

00:08:13: Cool, klingt auch gut.

00:08:15: Ja, und dann freue ich mich auf deinen Geburtstag, zu dem ich nie eingeladen werde.

00:08:20: Komm, ihr musst sie noch einmal bringen.

00:08:22: Gut, aber ich glaube, ihr lest noch vor, oder?

00:08:24: Tom, ihr lest noch vor?

00:08:26: Ja, manchmal.

00:08:27: Kinder werden natürlich auch größer, aber...

00:08:29: Oder die Kinder lesen dir vor.

00:08:31: Ja, das kommt auch vor.

00:08:33: Ernsthaft?

00:08:36: Dann erzählen wir zu dem Vorlesetag Ende November.

00:08:40: Das ist wirklich eine schöne Geschichte.

00:08:42: Genau, es waren bundesweite Projekte mit bundesweiten Aktionen.

00:08:45: Ende November beteiligten sich zweiundvierzig kommunale Entsorgungsbetriebe an der Initiative Abfallheldenlesen vor.

00:08:53: Wir sind tatsächlich Mitarbeiter der kommunalen Entsorgungsbetriebe in Kitas und Grundschulen gegangen und haben kinderspielerisch für Bücher begeistert und zugleich hier Interesse für Umweltabfall und Resursenthemen geweckt.

00:09:08: Da gab es auch ganz nette Bilder zum Beispiel aus Dortmund und Hannover, wie tatsächlich dann die... Mitarbeiter die Müllwerker in ihren orangischen in Arbeitskleidung da in der Gruppe von Kindern saßen und vorgelesen haben.

00:09:21: Also wirklich süß.

00:09:21: Das finde ich total schön, weil das ist ja auch, das sieht man ja viel zu wenig, nur noch wirklich echt Kinder oder Jugendliche, die lesen.

00:09:28: Ich habe da wahnsinnig gerne und viel gelesen.

00:09:31: Ähm vor allen Dingen gerne so ähm Astrid Lindgren oder auch so Jim Knopf habe ich super gern gelesen.

00:09:38: Was man mir ja auch gar nicht zutraut, weil ich habe auch voll gerne Hanni und Nanny gelesen.

00:09:42: Und ich werde voll gerne in einem Internat gewohnt.

00:09:45: Richtig gern.

00:09:46: Ja.

00:09:47: Ja.

00:09:47: Auf alle Fälle.

00:09:48: Ich habe mir das total romantisch vorgestellt.

00:09:50: So, so also in einem Internat und dann ähm läuft man immer mit den Freundinnen auf die Pferdekoppel.

00:09:58: So.

00:10:00: Ja.

00:10:01: Jetzt werde ich gerade wieder traurig.

00:10:04: Ich werde vertraut.

00:10:04: Mein Mann hat mir meine Kindheit genommen.

00:10:09: Nein, um Gottes Willen.

00:10:10: Nein, nein, nein.

00:10:11: Nein, nicht, dass meine Mutter jetzt doch zuhört, wie begrüße.

00:10:15: Nee, aber wenn du, das ist ja schon toll, wenn du so in diesen Büchern so maximal versinkst und da so mitlebst.

00:10:22: Und heutzutage guckt man sich ja nur noch auf den Händis diese zehn Sekunden wild an.

00:10:27: Und das fehlt ja schon irgendwie ein bisschen.

00:10:30: Also ich finde das eine ganz, ganz tolle Aktion.

00:10:35: Gerne weiter so.

00:10:36: Vielleicht ja zu Ostern wieder.

00:10:38: Zum Beispiel, genau.

00:10:39: Und vielleicht beteiligen sich das nächste Mal noch deutlich mehr, wenn Sorge daran mehr auch schon.

00:10:44: Ja, wäre richtig schön.

00:10:46: Ganz, warum machen wir sowas eigentlich nicht zur I-Fahrt?

00:10:50: Vorlesaktion.

00:10:53: Ja, irgendwie weiß ich nicht.

00:10:56: Ich

00:10:57: bin jetzt still, bevor ich mich jetzt in Neubiet

00:10:59: vorhundern sind alle eingeschlafen.

00:11:01: Boah.

00:11:02: Yo.

00:11:05: Nein, schön.

00:11:07: Beste Zeitschrift ever.

00:11:08: Beste Zeitung ever.

00:11:09: Aber ich finde, ihr braucht noch so einen, äh, noch so einen Trash-Tile.

00:11:14: Mhm.

00:11:16: So Lester-Schwestern oder so Lester- oder Lester-Brüder-Schwestern, was auch immer.

00:11:21: Gut.

00:11:22: So

00:11:22: ein Ableger.

00:11:23: Vielleicht

00:11:24: machen wir das ja so ein Bruder-Spieler.

00:11:26: Jetzt machen wir mal einen Rückblick.

00:11:27: Willst du einen Rückblick machen?

00:11:29: Ja, da geht die gute Stimmung vielleicht erst mal so dahin.

00:11:34: Wenn man so auf die Krisen schaut, die es dann vor allen Dingen auf den Märkten für Kunststoff, Recycling und Alltextilien gab.

00:11:41: Ganz aktuell, der Kollege hat einen Marktbericht geschrieben über Alltextilien.

00:11:45: Und da sind Zitate drin von Disasterjahr oder mit Abstand das schlimmste Jahr.

00:11:51: Riesenprobleme.

00:11:52: gelesen irgendwie glaube ich die insorger schließen das ja wirklich desaster ja endlich und oder schließen mit einem desaster ja ab.

00:12:00: ich glaube so war ja die überschrift.

00:12:01: also für alle die die dies nicht so richtig verfolgen konnten oder haben oder neu mit in der szene sind Tatsächlich finden die in Sorge keine Absatzwege mehr für die recycelten Textilien oder secondhand Ware.

00:12:17: Und da ist natürlich dann entsprechend ein ganzer Markt zusammengebrochen und gleichzeitig ist aber die getrennungsame Pflicht ab dem ersten ersten seit dem ersten ersten fünfundzwanzig eingeführt worden.

00:12:27: Also da ist tatsächlich dann auch mehr Menge generiert worden.

00:12:30: Das führt eben dazu, dass die ganze Branche ziemlich unter Druck geraten ist und das ganze System mehr oder weniger zusammengebrochen ist.

00:12:40: Das führt uns jetzt vielleicht auch gleich zu einem Ausblick.

00:12:42: Nächstes Jahr soll ja die IPR weiter diskutiert werden, aber da kommen vielleicht später zu.

00:12:51: Im Zuge dessen, weil sich die Sammlung und Sortierung nicht mehr gelohnt hat, wurden viele Rots auch die Altkleider-Container abgezogen.

00:12:59: Also das ist ja wirklich auch ein Riesen-Thema, dass es kaum noch Container gibt.

00:13:04: Beziehungsweise man sich dann auch mit den Kommunen teilweise einigen musste.

00:13:07: Es hat hier und da mal besser und mal schlechter geklappt.

00:13:10: Aber das ist natürlich wirklich ein Riesenthema.

00:13:13: Wo hin mit den Altkleidern, was passiert damit?

00:13:15: Und gerade auch, wie du schon sagtest, in der Diskussion um die Erweiter der Herstellerverhandlungen, dann natürlich ein schwieriges Thema.

00:13:24: Genau, ein schwieriges Thema, wird auch uns auch in twenty-sechsten, zwanzig begleiten.

00:13:29: Aber jetzt gehen wir vielleicht erst mal zu den Gesetzesvorhaben, die wir in fünfundzwanzig noch verabschieden konnten.

00:13:36: Da war ja einmal das Batteriedurchführungsgesetz und einmal die Elektro-G, na ja, Elektro-G-Nowellchen.

00:13:43: Nowellchen, genau.

00:13:45: Nowellchen, ich würde mal eher sagen, Nowellchen.

00:13:47: Die sind abgeschlossen.

00:13:50: Wir haben einen Entwurf für ein neues Verpackungsrecht.

00:13:52: Zumindest vorgelegt, weil die Reaktionen auf sind ja gemischt.

00:13:56: Ich glaube, da haben wir auch schon zuberechnet.

00:13:59: An der einen oder anderen Stelle und die Gewerbeabverordnung sind im Bundesrat verschollen.

00:14:07: Ja, die liegt da seit fast einem Jahr im Bundesrat und taucht nicht wieder auf.

00:14:13: Auf die Tagesordnung, offenbar

00:14:15: ist das wirklich schwer.

00:14:15: Ist wahrscheinlich zu schwer, versteht man nicht.

00:14:18: So schwer sehe ich da zu einigen, aber ja.

00:14:21: Schauen wir mal, ob das nochmal wieder auftaucht, dieses Thema.

00:14:26: Genau, was wir auch noch haben, ist das Aktionsprogramm zur Umsetzung der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.

00:14:31: Das soll aber erst im Januar im Kabinett beschlossen werden.

00:14:37: Und da wird auch mal wieder betont zwischen Umweltministerium und Wirtschaftsministerium diese Einigkeit, hinsichtlich der Bedeutung der Kreislaufwirtschaft.

00:14:53: Da geht es nächstes Jahr weiter.

00:14:54: Das ist ein bisschen jetzt gerade so Rückblickausblick.

00:14:56: Übrigens, da fällt mir gerade auch noch ein, was wir ja jetzt auch noch im Dezember haben, am fünftzehnten, ist der erste Runde Tisch zu dem Thema Batteriebrände.

00:15:05: Genau, stimmt.

00:15:06: In dem Zusammenhang.

00:15:07: Also das startet jetzt tatsächlich auch.

00:15:10: Dann Alt-Batteriefach-Kommission startet ja dann auch.

00:15:14: Also da tut sich wahnsinnig viel jetzt in diesem, nach dem Verabschiedung des Batterie-Durchführungsgesetzes.

00:15:22: Und Spanneln wird ja auch, wie es am ersten, ersten weitergeht.

00:15:26: Mit der Batteriesammlung.

00:15:29: Genau, also viele offene Themen.

00:15:32: Beim Aktionsprogramm zur NKWS bzw.

00:15:35: zur Umsetzung dieser Strategie ist es ja schon auch, ich will jetzt nicht zu negativ sein, das ist ja einmal eine Weihnachtsfolge, aber auch ein bisschen interessant, wie man nach außen hin immer diese Kreislaufwirtschaft betont und wie wichtig das ist, auch für die Rohstoffversorgung, für die von Umwelt- und Ressourcenschutz, aber vor allem auch für die Hochstoffversorgung.

00:15:56: Man hat eine große Einigkeit demonstriert der beiden Ministerien, aber an dem Punkt, wo es um die Regelung zur öffentlichen Beschaffung geht, da kann man sich gar nicht einigen, sodass sich das Thema ja immer weiter verzögert.

00:16:07: Man wartet immer noch auf den Kabinettsbeschluss, jetzt ist er für den siebten Januar, also Anfang Januar angekündigt.

00:16:12: Man sieht, ob man sich über Weihnachten dann doch noch unter dem Baum einigen kann, aber es ist halt so ein bisschen fragwürdig, wie groß da die Einigkeit

00:16:20: ist.

00:16:20: Naja, mal ganz ehrlich, Tom, das Thema ist vielleicht halt auch nicht sexy genug.

00:16:24: Und vielleicht haben wir auch einfach gerade im Land ein paar andere Themen.

00:16:27: Also ich glaube, das, was wir, was man nie vergessen darf, ist, Kreisaufwirtschaft ist halt so die eine Bubble.

00:16:33: Es gibt dabei halt auch noch ganz viele andere Themen drum herum.

00:16:36: Und ich will jetzt niemanden Schutz nehmen, aber vielleicht ist man dann da auch an anderer Stelle zu sehr beschäftigt.

00:16:44: Genau.

00:16:44: Und du sagtest schon, unter Tisch Batteriebrennende tagt jetzt noch die Tage vor Weihnachten das erste Mal.

00:16:53: Schau mal, was da rauskommt.

00:16:55: Das hat uns ja auch oft im Podcast, aber auch in unserer Berichterstattung oft.

00:17:01: begleitet.

00:17:02: Ja, du weißt, dass ich damals ein bisschen ruckele, weil das sind halt eben nicht immer nur Batteriebrennens und halt auch viel Elektrokleingeräte mit fest verbauten Batterien.

00:17:10: Und ich hatte gerade hier vor noch ein Interview gegeben, das ist da, man muss das immer wieder betonen.

00:17:15: Das ist eben nicht der Single Lithium Akku, der entsorgt wird, sondern es sind halt meistens fest verbauter Akkus in Elektrogeräten und dafür haben wir eine Elektrogeräte gesetzt.

00:17:26: Und ich glaube, das reicht halt eben nicht jetzt diese Sammlung auf die die kleinen Tankstellen, also Tankstellen und auf die kleinen Kiosker auszuweiten, also da, wo überall die E-Zigaretten verkauft werden.

00:17:39: Sondern ich glaube, man muss dieses ganze System grundsätzlich denken.

00:17:44: Deswegen fand ich das der Schade, dass es wieder nur nur welche geworden ist.

00:17:47: Die Theke wurde eingeführt und eben diese erweiterte Rücknahme im Handel.

00:17:52: Aber das wirklich mal grundsätzlich zu denken und zu sagen, okay, wir haben dann ein Thema mit den Batteriebränden.

00:17:58: Vielleicht macht das Sinn, wenn man das wirklich neu denkt und quasi eigentlich auch die Herstellerverantwortung wirklich zu leben.

00:18:04: Wir reden hier über Ökomodulation.

00:18:06: Das geht im Regime der Apul Koordination, kann man das gar nicht wirklich denken, weil du ja gar nicht das entsorges, was du in Verkehr gebracht hast.

00:18:14: Also das sind, ich bin auch gespannt, was sich dann da auf EU-Ebene tun wird.

00:18:19: Sehr gut.

00:18:20: Und da bin ich auch sehr, sehr, sehr, sehr happy.

00:18:23: Die Redirective soll ja angefasst werden und da bin ich übrigens auch sehr happy, dass wir endlich den Verband Pro Circularity Alliance gegründet haben, also Pro TA.

00:18:34: Der Verband für die Rücknahmesysteme ist auch übrigens ein schöner Punkt in dem Jahr gewesen.

00:18:39: Also das erste Mal wirklich ein Verband in Brüssel.

00:18:41: ... für die Producer Responsibility Organisation, ... ... der sich da entsprechend einsetzt ... ... und dann auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch

00:18:50: in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in ... ... auch in

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00:19:05: gehen noch mal meinen Kursen raus.

00:19:07: Mein absolutes Lieblingsthema.

00:19:08: Und das meine ich jetzt nicht mit einem dicken Lachen, sondern ich fand das richtig richtig spannend.

00:19:12: Wenn man das belächelt, wenn man immer denkt, das ist so ein Randthema.

00:19:14: Aber eigentlich, das war mein mit meinem Lieblingsthema.

00:19:18: Absolut.

00:19:19: Also super, dass du es ansprichst.

00:19:22: Wir sollten das nämlich jetzt auch nutzen, uns nochmal bei allen Gästen zu bedanken und nicht nur bei

00:19:26: allen Hörern,

00:19:27: sondern auch bei allen Gästen.

00:19:28: Das war wirklich ein sehr spannendes Jahr.

00:19:30: Viele interessante Themen behandelt, viele auch lustige Aufnahmen gehabt.

00:19:35: Insofern danke nochmal an alle für die Teilnahme.

00:19:39: Hat super Spaß gemacht.

00:19:40: Also wollte ich auch gerade sagen, echt, das hat mega Spaß gemacht.

00:19:44: Alles total interessant.

00:19:45: Auch Tom und ich können immer weiter dazu lernen.

00:19:48: Jetzt ruhigen wir uns auch gleich im zweiten Teil.

00:19:52: Und deswegen, wir freuen uns auch auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf.

00:20:17: Wahnsinn, wenn wir schon alles mit dabei hatten.

00:20:19: Es

00:20:19: ist manchmal witzig, wenn ich auf größeren Veranstaltungen bin, branchen Veranstaltungen, wenn ich dann so durch den Saal gucke und sehe, ach, der war schon, und die war auch schon

00:20:27: in diesem Postpass

00:20:28: und ich komme manchmal auf eine zweistellige Zahl im Raum.

00:20:31: Ja, ja, ja, das ist schon toll und das macht, also bitte weiter so.

00:20:35: Ich freue mich auf, wir haben schon Januarfolge geplant.

00:20:37: Da freue ich mich, auch ein absolutes Herzensthema von mir.

00:20:42: Deswegen freue ich mich da schon total drauf.

00:20:44: Es ist auch irgendwie so ein Thema für Januar, was irgendwie immer so ein bisschen leider untergeht, aber auch total wichtig und so eigentlich so einfach und naheliegend ist.

00:20:53: Uns wird ganz sicher EPR Textil begleiten.

00:20:56: Das ganze Thema NKWS wird uns weiter begleiten.

00:21:00: Ganz sicher auch noch das Batterie-Durchführungsgesetz im Januar.

00:21:04: Wie geht es weiter, wenn die Systeme zwar genehmigt sind, aber naja.

00:21:11: ist da noch ein paar Probleme gibt, was die Sicherheitsleistung angeht und dann keine Sammlung tatsächlich durchgeführt werden kann.

00:21:18: Was geht noch in sechsundzwanzig, Tom?

00:21:21: Der Orwith hat Geburtstag.

00:21:23: Es gibt ein großes Jubiläum, das werden wir sicherlich auch hier im Podcast gebühren.

00:21:26: Da folgen wir auch schon drauf, da folgen wir schon drauf.

00:21:29: Termin ist geblockt, die E-Fahrt kommt.

00:21:32: Tom, die E-Fahrt, die wird internationaler wie nie zuvor, habe ich gehört, habe ich vernommen.

00:21:38: Wir haben beim DGRW bei der DGW wieder einen ganz tollen Stand.

00:21:43: Diesmal sogar mit drei, vielleicht sogar vier Industriekunden.

00:21:46: Also eine richtig gute Durchmischung.

00:21:49: Sehr gut.

00:21:50: Da freu ich mich auch schon sehr, sehr drauf.

00:21:52: Kommt die Wirtschaftsministerin zur E-Fahrt?

00:21:54: Das war ja mal ein großes Thema in den letzten Ausgaben.

00:21:56: Ah,

00:21:57: schauen wir mal.

00:21:59: Wir sind auf jeden Fall noch ein Carsten Schneider dran, das der uns im Podcast besucht.

00:22:04: Nee, Video-Podcast.

00:22:05: Wir haben ja Video-Podcast im nächsten Jahr.

00:22:07: Wir sind auch wieder mit der Goldenen Tourner dabei.

00:22:11: Ihr habt einen Stand bei der E-Fahrt.

00:22:13: Wie E-Fahrt, das übrigens nur vier Tage, wäre es noch nicht mitbekommen haben sollte.

00:22:17: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:18: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:18: Was ist noch in dem

00:22:20: Jahr?

00:22:20: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:21: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:22: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:23: Was ist noch in dem

00:22:23: Jahr?

00:22:23: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:24: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:25: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:26: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:27: Was ist noch

00:22:28: in dem Jahr?

00:22:30: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:30: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:31: Was ist noch in dem Jahr?

00:22:34: Und wir wollen noch mal alle ganz lieb grüßen, die wir immer grüßen.

00:22:38: Das muss man auch noch mal machen.

00:22:39: Bernhard Schotrovsky, Axel und Steffi.

00:22:43: Wir freuen uns auf den nächsten Stollen, liebe Steffi.

00:22:46: Und wir haben diesmal gar keinen intelligenten Fervor.

00:22:49: Fällt mir gerade auf.

00:22:51: Holen wir nach.

00:22:52: Holen wir nach.

00:22:54: Holen wir definitiv nach.

00:22:55: Zu Weihnachten

00:22:55: passiert vielleicht hier und da tatsächlich.

00:22:57: Genau das holen wir nach.

00:22:59: Irgendwie haben wir es jetzt echt ein bisschen vercheckt.

00:23:01: Aber es ist auch der erste, erster, der elfte Dezember, holen wir nach und wir bleiben auf jeden Fall euch weiter erhalten.

00:23:12: Wir machen wir nicht auf, wir machen keine Pause und wir freuen uns echt über Feedback.

00:23:18: Genau und jetzt würde ich, bevor wir in den zweiten Teil der aktuellen Folge gehen, noch mal ganz kurz zum Gast was sagen, weil das ist nämlich bei unserer Aufnahme.

00:23:29: Hinten runter gefallen, bzw.

00:23:31: mir war es nicht bekannt und er war zum Bescheidenes anzusprechen.

00:23:35: Aber der Vertreter des Unternehmens, der einen zweiten Teil dabei ist, dessen Unternehmen ist auch einer der Sieger des diesjährigen Bundespreises.

00:23:44: Ja, das habe ich auch gesehen.

00:23:46: Er gratulation.

00:23:47: Er hat nix gesagt.

00:23:48: Wir wussten es wirklich nicht.

00:23:49: Also das lag nicht an uns.

00:23:51: Wir wussten es nicht und er hat es nicht gesagt.

00:23:53: Und ich habe nur gedacht, wie cool ist der Zufall?

00:23:57: Dass wir ihn haben und er hat gerade den Preis gewonnen.

00:23:59: Genau, deswegen noch mal herzlichen Glückwunsch, weil es im zweiten Teil nicht kommt, aber vom Herzen hier an dieser Stelle.

00:24:04: Also herzlichen Glückwunsch, ich hau das jetzt raus, herzlichen Glückwunsch an das ganze Team von Wastier.

00:24:11: Genau, und was die genau machen, das gibt es im zweiten Teil.

00:24:14: Dranbleiben, Digitalisierung kann auch so funktionieren mit KI.

00:24:22: Ach so, Quatsch, eines muss ich noch sagen, frohe Weihnachten, frohe Weihnachten

00:24:27: und guten

00:24:27: Rutschmann.

00:24:28: So, jetzt dranbleiben und zuhören.

00:24:31: Tschau.

00:24:37: Herzlich willkommen zum zweiten Teil unseres Podcasts.

00:24:40: Wir haben heute Benedikt von Spankeren hier bei uns, Mitgründer und CEO von Waste here.

00:24:47: Und wir müssen noch mal ganz klar sagen, es ist heute richtig aufregend.

00:24:51: Wir sind nämlich das erste Mal richtig in einer Anlage und haben unseren Gast hier auch So richtig physisch neben uns und können jetzt heute ausquetschen.

00:25:00: Schön, dass du bei uns bist oder mit uns hier, Benedikt.

00:25:04: Ja, schön, dass ich da sein darf.

00:25:06: Bene, auch von mir herzlich willkommen.

00:25:08: Wir müssen allerdings noch ganz kurz sagen, wo wir eigentlich sind.

00:25:11: Wir sind in Göpping an der Müllverbrennungsanlage von EEW.

00:25:15: Und da haben wir eben schon eine kleine Führung gemacht und es geht um die Technologie, die Software von Waste here, die hier seit einigen Monaten im Einsatz ist.

00:25:23: Ich glaube seit einem Jahr ungefähr kann es mich ja gleich noch korrigieren gegebenenfalls.

00:25:26: Aber stell doch das Unternehmen bitte mal kurz vor und sag mal was ihr macht und dann schreigen wir ein mit den Erfahrungen, die hier in Göppingen gesammelt wurden.

00:25:33: Ja, also ganz grob gesprochen, wir analysieren Abfälle.

00:25:37: Also das ist ganz grob.

00:25:39: Was bedeutet das?

00:25:41: Wir gucken uns eigentlich die ganze Zeit jeden Lkw an, der anliefert und versuchen, Objekte zu detektieren oder Kompositionen zu analysieren.

00:25:49: Warum machen wir das?

00:25:50: Eigentlich nur, weil die meisten Stoffströme wahnsinnig intransparent sind.

00:25:54: Die meint, das ist eigentlich das grundlegende Problem der Industrie.

00:25:58: Meistens wissen wir nicht genau, was da drinsteckt.

00:25:59: Und das führt natürlich zu Problemen.

00:26:00: Ich glaube, das kann jeder verstehen.

00:26:01: Wenn wir nicht so genau wissen, was eigentlich drinsteckt, ist es massiv schwierig daraus, anständig zu recyceln und kommen.

00:26:07: Und das ist unsere Mission.

00:26:09: Wir analysieren Abfälle europaweit und versuchen Störstoff zu direktieren, Abfallkomposition zu berechnen und die notwendigen Tools zur Verfügung zu stellen, um genau den Anlagen zu helfen, Abfälle anständig zu werden.

00:26:21: Also jetzt nochmal ganz bildig gesprochen.

00:26:23: Wir haben uns das ja gerade angeguckt.

00:26:24: Das war wahnsinnig spannend.

00:26:27: Also wir standen ja im Bunker, im Mühbunker, da wo tatsächlich die ganzen Abfälle dann auch von den Abfall-Sammelverzeugen reingeschüttet werden.

00:26:34: Und ihr macht dann Fotos oder, wie kann man sich das vorstellen, optisch oder irgendwie durch Sensortechnik ermittelt ihr dann die Komposition oder rechnet ihr das dann hoch auf Basis Metallanteils und dann auch immer in Feldern oder ist es dann für die gesamte Anlage, erzeugt ihr dann Bilder.

00:26:52: Also ganz bildlich, ganz einfach gesprochen.

00:26:56: Wie sieht das aus?

00:26:58: Also ganz salopp runtergebrochen, wir schrauben erst mal Kameras an.

00:27:01: Also wir haben alles möglich an Sensorik probiert, was am Ende am besten funktioniert sind RGB-Kameras, also ganz klassische Kameras.

00:27:07: Die sind natürlich ein bisschen spezialisierter, die können sehr, sehr viele Bilder pro Sekunde aufnehmen, die sind sehr, sehr gut in ihrer Zoom-Qualität etc.

00:27:14: Aber letzten Endes analysieren wir keine Videos, sondern Bilder.

00:27:17: Das heißt, wenn Lkw ankommt, sind wir in der Lage, bis zu dreißig Bilder pro Sekunde aufzunehmen und jedes dieser Bilder wird analysiert.

00:27:23: Das heißt, da geht wirklich ein Scan rüber und versucht, all die Dinge, die auf dem Bild zu sehen sind, zu verstehen.

00:27:28: Und wenn da irgendwas dabei ist, was relevant ist, wird eine Warnung ausgestoßen.

00:27:32: Das ist dieser Anlieferbereich.

00:27:33: Die gleiche Technologie kann ich natürlich auch nutzen, auf den ganzen Bunker ausbreiten.

00:27:37: Also nicht nur die Anlieferung zu überwachen, sondern das gesamten Feld.

00:27:39: Das kann natürlich ein Bunker sein, das kann natürlich auch ein großer Hof sein.

00:27:43: Das heißt, wir können auch diese großflächigen Gebiete analysieren.

00:27:47: Und da geht es nicht nur um Störstoffe, sondern auch viel um Abfallqualitäten.

00:27:50: Also was ist da eigentlich drin?

00:27:52: Das heißt, wir versuchen wirklich, objektbasiert zu berechnen, was sehen wir da eigentlich?

00:27:56: Wie viel Holz, wie viel Plastik, wie viel Biogenanteil, habe ich Elektrogeräte?

00:27:59: Was bedeutet das eigentlich alles?

00:28:01: Und dann, darauf basierend, können wir Kalkulationen setzen.

00:28:05: Wie hoch sehr fossile Anteil, wie hoch sehr plastikanteil, der Heizwert, HCL-Risiko.

00:28:10: Das sind so alles Faktoren, die dann auf einmal sehr, sehr schnell, sehr relevant werden.

00:28:14: Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen?

00:28:15: Du oder EW?

00:28:19: Also ich würde mal behaupten, die Idee ist jetzt nicht revolutionär.

00:28:21: Also zu sagen, das Wie ist eher das Problem.

00:28:25: Aber ich glaube, das war eine Industrie, die hat sich das jahrelang gewünscht.

00:28:28: Also jahrelang hatten dann eigentlich die Tatsache angenommen, wir wissen einfach nicht genau, was drin ist, so ist es eben.

00:28:34: Und um auch ehrlich zu sein, wir sind gestartet, wir wollten eigentlich eine Plattform bauen.

00:28:38: Also wir wollten eigentlich Abfälle auf einer Plattform handeln, haben aber dann sehr schnell in Gesprächen festgestellt.

00:28:44: Ja, da ist das Interesse nicht da, weil alle sagen, ja, aber wenn ich eine Plattform habe, dann ist das sehr, sehr anonymisiert und jeder lädt irgendwas hoch, irgendwelche Abfälle, wo wir keine Ahnung haben, was da drin ist.

00:28:53: Das heißt, wir haben ganz schnell gemerkt, es kann Quantitätsprobleme, es ist immer ein Qualitätsproblem, also wir müssen viel eher verstehen, was da drin ist und nicht wo das Ganze herkommt.

00:29:02: Genau, und so sind wir Schritt für Schritt, wo es uns klar geworden ist, dass wir eigentlich besser verstehen müssen, was drin ist.

00:29:08: Und dann haben wir natürlich viel gearbeitet, um das irgendwie hinzukriegen.

00:29:17: Das Problem ist, so sehen die Zuhörer leider gerade nicht.

00:29:20: Wir haben heute nur ein Mikrofon.

00:29:21: Die Technik läuft bei uns wieder grandios bei den letzten Uraufnahmen.

00:29:25: Und der Tom kommt leider nicht ans Mikrofon heute.

00:29:28: Ich sitze in der Mitte.

00:29:29: Es ist nicht möglich, Tom für dich heute hier an diesem Gespräch teilzunehmen.

00:29:35: Nein, keine Sorge.

00:29:36: Wendy-Dick, wer ist wir?

00:29:37: Wie viele Leute seid ihr?

00:29:39: Also mit wir red ich eigentlich mit meinen Mitgründern Philippöme und Florian Fern.

00:29:44: Das ist so das Gründungsteam.

00:29:46: Und wir sind natürlich als Team, treten wir auf, wir sitzen in Leuten insgesamt, ja, unterschiedlichste Fachgebiete, die wir da zusammenbringen.

00:29:54: Jetzt darf ich doch nochmal was sagen.

00:29:55: Ich muss nur ganz kurz ein Exkurs machen, wo es um die Plattform ging, weil das war in der letzten Folge tatsächlich schon Thema.

00:30:02: Eine Onlineplattform für Sekundär, Rohstoffe.

00:30:05: Und da war auch schon die Antwort, dass das Kundenseitig gar nicht gefragt war, aber das nur als kurzer Exkurs nochmal verweist auch.

00:30:12: Benediktin, wie vielen Anlagen ist mittlerweile eure Technik installiert?

00:30:17: Über welche Mengen reden wir da?

00:30:18: Und wenn du sagst, ihr macht ungefähr bis zu dreißig Bilder pro Anlieferung und ihr lest das mit KI aus, wie viel kommt daraus?

00:30:25: Also über welche Mengen reden wir da?

00:30:28: Also da kommen jetzt natürlich jetzt viele Zahlen um die Ecke.

00:30:30: Also wir sitzen aktuell in achtundzwanzig Anlagen europaweit, also in sieben verschiedenen Ländern.

00:30:37: Und das lappert sich natürlich.

00:30:39: Wir analysieren wahnsinnig viel.

00:30:41: Insgesamt sind es jetzt jährlich ein bisschen mehr als elf Millionen Tonnen.

00:30:44: Und das mal einfach so ein bisschen in Relation zu setzen.

00:30:46: Ich glaube in Deutschland werden circa sieben, zwanzig Millionen Tonnen thermisch verwertet.

00:30:51: Das heißt, wir machen elf Millionen, dass man so ein gewisses Gefühl dafür bekommt, wie viel das eigentlich ist.

00:30:56: Und das ist natürlich sehr hilfreich für uns, weil mehr Daten, besserer Algorithmen.

00:31:00: Wir wissen eben ganz genau, wie die Gasflosche in der UK, in Polen oder in Deutschland aussieht.

00:31:06: Wie viele Bilder kommen da zusammen?

00:31:08: Ja, das werden jetzt hochzahlen.

00:31:10: Wir analysieren, ja, wir können bis zu dreißig Bilder pro Sekunde analysieren, dann habe ich einen Abkippvorgang der Dauer zwischen fünfzehn und fünfzehn Minuten bis manche auf fünfundzwanzig kommt so ein bisschen auf den Lkw an.

00:31:21: Ja, das können Sie sich jetzt hochrechnen.

00:31:22: Also, da reden wir um Milliarden an Bildern, die wir generieren, analysieren natürlich nicht jedes in derselben Quantit- oder Qualität, aber es ist einiges, was wir da prozessieren.

00:31:35: Was ist das Gurgelste, was ihr mal auf Bildern gesehen habt?

00:31:40: Da bin ich natürlich an das Schweigeglübde gebunden.

00:31:44: Wir sind natürlich auch in Italien unterwegs, dann kriegt man immer die gleiche Frage gestellt, was in Italien in Möbungen kann, an Landet.

00:31:49: Italien wird sehr, sehr gut geschreddert.

00:31:51: Also das heißt, großer Objekt, hier sehen wir da gar nicht.

00:31:54: Das Gorilste, ich glaube bei uns kommt immer so ein kleiner Schrecken-Warbad durchs Office, wenn Wahlplakate weggeschmissen werden, weil dann werden nämlich Gesichter erkannt.

00:32:02: Und das natürlich so immer.

00:32:03: so ein kleiner Schreckmoment, wo man sagt, oh, da liegt irgendwas im Bunker, ist das ein Mensch oder?

00:32:09: Okay, alles klar.

00:32:10: Also ein Wahlplakat wird damit einer Leiche verwechselt.

00:32:14: Ja, mit einem Gesicht identifiziert.

00:32:16: Okay, alles klar.

00:32:19: Benedikt, du hast von Störstoffen geredet.

00:32:22: Was sind Störstoffe?

00:32:23: Also in jedem Auffallstrom natürlich irgendwie was, was dann stört hinterher in der Verwertung.

00:32:28: Das macht total Sinn, aber in der Müllverbrennungsanlage, was stört da eigentlich?

00:32:34: Ja, auch das kommt natürlich auf die Anlage und den Stoffstrom selbst an.

00:32:37: Aber es ist erstmal ganz wichtig zu verstehen, also die Frage ist sehr gut, weil Störstoff ist nicht gleich Störstoff.

00:32:42: Ich habe Anlagen, da schadet schon eine Matratze dem Verbrennungsprozess, weil dann der Trichter nicht groß genug ist und dann nicht Verstopfungen habe.

00:32:50: Manche, ja.

00:32:52: kümmert das überhaupt nicht und manche sagen dann doch ja nur die Matratzen mit Federkern.

00:32:56: Also ich habe eine sehr, sehr große Varianz an Störstoffen, aber im Großen und Ganzen kann man eigentlich immer sagen, dass es meistens um Großobjekte geht, Betonteile, Metallträger

00:33:05: etc.,

00:33:07: die ja zu Beschädigungen führen.

00:33:09: Was gerade ganz, ganz groß in ganz Europa ist, ist Lachgas.

00:33:12: Das ist das große Problem eigentlich.

00:33:16: Gerade die Jugenddroge würde ich mir behaupten.

00:33:19: Und was dazu führt, dass wir ja ganz viele Explosionen in diesen Anlagen haben.

00:33:22: Da gehen die ganzen Roste kaputt.

00:33:23: Ich habe viele gefahren auch für die Mitarbeiter.

00:33:26: Da haben wir wirklich teilweise Lachgasflaschen, die im zweiten Zug liegen.

00:33:29: So schnell fliegen die in diesen ganzen Verbrennungskammern hoch und machen einfach wahnsinnig viel Schaden.

00:33:34: Man weiß immer nicht so genau, wie man damit umgehen soll und kann.

00:33:37: Und das ist eine der Hauptgründe, warum eigentlich Kunden mit uns ins Gespräch kommen.

00:33:45: Kannst du da Zahlen nennen, wie viel Lachgasbehälter oder auch andere Störstoffe rausgefischt werden oder erkannt werden durch eure Technologie und was das dann für Reduzierung von Schadensfällen bzw.

00:33:59: ausfällende Anlägen bedeutet?

00:34:03: Ja, also ich habe mir jetzt mal in Weiser Voraussicht ein paar Zahlen geben lassen aus den letzten drei Monaten, wenn wir nur das... Pregnante Thema der Lachgasflaschen oder der Gasflaschen angucken.

00:34:12: Dann haben wir in den letzten drei Monaten dreihundert sechs Flaschen erkannte, detektiert, gewarnt.

00:34:18: Das sind natürlich Flaschen unterschiedlichster Art.

00:34:20: Also auch da muss man so ein bisschen separieren.

00:34:22: Eine Helium-Gasflasche macht nicht so einen Schaden wie eine Acetylene-Gasflasche, die dann auf einmal ganz anders explodiert.

00:34:29: Da muss man so, da muss man durchaus eine Unterscheidung treffen.

00:34:32: Aber wir sagen immer, lieber einmal zu viel gewarnt, das einmal zu wenig.

00:34:35: Also das muss man natürlich auch in der Balance halten.

00:34:37: Aber das ist so ungefähr die Zahl, an Lachgasflaschen, die wir so sehen, oder Gasflaschen.

00:34:42: Wenn wir generell einfach nur mal auf Gesamtanzahl Störstoffe gucken, dann reden wir so, ich glaube, um die Anzahl der Störstoffe, die wir auch stand vor drei Tagen, die detailliert haben.

00:34:53: Und das sind eben, dann kriegt man so ein gewisses Gefühl für, es ist nicht immer nur Lachgas, es sind ganz viele andere Stoffe, die da Probleme geben.

00:35:00: Und da ist eine Zahl dran zu heften.

00:35:02: Wie viel können wir da einsparen?

00:35:03: Das ist immer auch nicht ganz leicht zu beantworten.

00:35:05: Denn entweder, ich kann eine Propangasflasche haben, die ist leer, dann passiert rein gar nichts.

00:35:10: Und ich kann auch eine Propangasflasche, die haben die voll und die explodiert, aber die explodiert in einem Raum, wo alles geschützt ist und es passiert nichts.

00:35:16: Oder es liegt irgendwas Schweres drauf, das ganze Rost ist kaputt und ich muss die Anlage für zwei Tage runterfahren.

00:35:20: Und deswegen variiert natürlich dieser Kostenfaktor.

00:35:22: Und wir haben eigentlich immer, wenn wir uns Kosten angucken, versteckte Kosten.

00:35:26: Also jede Gasflasche, die explodiert macht natürlich einen Schaden.

00:35:30: gleichen Stillstand, aber bei der nächsten Revision merke ich auf jeden Fall, was da passiert ist.

00:35:35: Und auf der anderen Seite habe ich diesen großen Versicherungscase.

00:35:37: Wenn sowas blöd explodiert und nicht in Anlage abfahren muss, reden wir ganz schnell über Millionen Schaden, die wir pro Jahr da haben.

00:35:45: Jetzt redest du die ganze Zeit davon, was ihr detektiert, aber jetzt habt ihr wahrscheinlich auch in den letzten Jahren relativ... stark auch lernen müssen bzw.

00:35:54: auch eure, na ja, eure Bilderkennung musst du wahrscheinlich auch dazu lernen.

00:35:57: Wie hoch ist denn mittlerweile eure quasi Fehlerquote oder das, was ihr nicht detektiert, kann man das überhaupt ermitteln?

00:36:03: Und wie, womit seid ihr gestartet?

00:36:06: Also, ihr wart ja wahrscheinlich noch nicht von zu hundert Prozent perfekt, sondern ihr habt wahrscheinlich gesagt, okay, jetzt fangen wir an, jetzt lernen wir und werden auch immer besser.

00:36:16: Das finde ich übrigens sowieso total klasse, wenn man einfach mal anfängt anstatt immer nur darüber zu reden.

00:36:21: Und wie schnell lernt eigentlich dann auch tatsächlich eure Technologie?

00:36:26: Ja, also hast du schon ganz richtig gesagt, wir sind mit klein angefangen, wir haben klein angefangen.

00:36:31: Also wir haben wirklich... Wir haben eine GoPro-Kamera an eine Anlage geschraubt und die ersten Bilder haben wir analysiert nach Paletten und Matratzen.

00:36:37: Ja, that's it.

00:36:38: Also so, wir haben wirklich klein und rudimentär angefangen.

00:36:41: Wie du sagst, man muss irgendwie mal anfangen.

00:36:42: Und wenn ich jetzt schon vorne rein das ganze Feld verkompliziere und sage, ich muss erstmal in den Research machen, welche Kameramodelle

00:36:47: etc.,

00:36:48: dann kommen wir ja gar nicht vorwärts.

00:36:49: Aber

00:36:49: du musst es nicht in den Bunker springen, ja?

00:36:52: Da rede ich nicht.

00:36:56: Das sind alte Wunden.

00:36:57: Ja, schwierig.

00:36:59: Nein, jetzt alles immer sicher abgelaufen.

00:37:01: Aber manchmal muss man einfach pragmatisch sein.

00:37:03: Also,

00:37:03: man muss auch sagen, Benedikt sitzt ja auch noch mit einem Gliedmaß.

00:37:06: Also, ich wüsste, glaube ich, noch nichts passiert.

00:37:10: Noch nicht.

00:37:11: Ähm, genau.

00:37:13: Genau so sind wir klein eben angefangen und da sind natürlich Lernprozesse da.

00:37:18: Das dauert wahnsinnig lange.

00:37:19: Also wir haben vorher immer gerechnet, dass wir ungefähr ein halbes Jahr eigentlich brauchen bis wir zuverlässig ein gewissen Störstoff eigentlich detektieren können.

00:37:26: Und mittlerweile sind wir bei knapp einer Woche, also von einem halben Jahr auf eine Woche reduziert.

00:37:31: Und das liegt einfach daran, dass wir natürlich wahnsinnig viele Daten generieren, analysieren.

00:37:36: Man muss sich das ein bisschen die Bibliothek vorstellen.

00:37:38: Wir bauen natürlich im Hintergrund Bibliotheken an unterschiedlichsten Stoffen.

00:37:42: Und je mehr Das ist ganz simpel.

00:37:45: Mathematik da.

00:37:47: Genau.

00:37:48: Hattest du noch eine zweite Frage?

00:37:49: Sorry, da mich das aus dem Prozess angeht.

00:37:52: Hast du genau richtig beantwortet.

00:37:54: Dankeschön.

00:37:58: In Müllverbrennungsanlagen sind Lachgasbehaltung ein großes Thema.

00:38:01: Das hast du schon gesagt.

00:38:02: Aber insgesamt in deiner Entsorgungswirtschaft ist ja auch wieder ein ganz großes Thema.

00:38:05: Wir haben ja seit Jahren und war auch dieses Jahr in unserer Berichterstattung ein großes Thema.

00:38:11: Falsch entsorgte, unsachgemäße entsorgte Batterien und natürlich auch Batteriehaltige Geräte.

00:38:17: Könnt ihr sicherlich auch erkennen, ist das ein großes Thema hier in Müllverbrennungsanlagen oder anders gefragt oder zusätzlich gefragt, kommt das dann auch für andere Entsorgungsanlagen, Sortieranlagen in Frage eurer Technologie?

00:38:32: Also hätte die mich da so vor drei Jahren gefragt, hätte ich gesagt, Lithium-Mion-Batterien sind das Thema, alle haben über Bunkerbrennen geredet, gerade in Müllverbrennungsanlagen.

00:38:40: Das ist heutzutage ein bisschen in Hintergrund getreten, weil einfach die Lachgasproblematik größer geworden ist.

00:38:46: Kann sich aber auch wieder ändern, muss man auch dazu sagen.

00:38:49: Batterien können wir erkennen, mit Batterien ist so ein bisschen der Schwierige, werdet ihr wahrscheinlich auch wissen, die kommen ja nicht alleine.

00:38:54: Es steht ja dann nicht so eine kleine Batterie da, die man dann schön detektiert.

00:38:58: Sondern man muss Rhythmen bauen, die intelligent genug sind, um zu verstehen, wo könnte ein gewisses Risikopotenzial liegen.

00:39:04: Das heißt, ich habe Elektroaltgeräte, ich muss ein gewisses Verständnis aufbauen.

00:39:08: Und dann besprechen wir natürlich Warnungen auf, potenziell gefährliche Objekte.

00:39:12: Das heißt nicht, dass da unbedingt eine Batterie drin ist, aber es konnte potenziell gefährlich sein.

00:39:16: Das ist wichtig, weil eine Batterie der Weg, die zu entsorgen ist, eigentlich immer sofort die in Beschickungsrichter zu schmeißen, sodass die nicht anfängt in meinem Bunker, einen Brand auszulösen.

00:39:26: Das heißt, diese Entsorgung ist eigentlich immer, weiß man immer sehr klar, was zu tun ist.

00:39:30: Und dann ist es auch egal, ob da jetzt irgendwie so ein Drucker ist, die kann man so schnell reinschmeißen, egal ob da die Batterie drin ist oder nicht, das ist dann einfach so ein bisschen vorbeugend.

00:39:37: Das heißt technologisch können wir das darstellen und abdecken und wir sind auch immer mehr in anderen Industrien unterwegs.

00:39:43: Also ich fühle natürlich viel, viel Gespräche mit anderen Entsorgungsunternehmen, weil das Problem ist immer das gleich.

00:39:49: Egal mit wem du redest, egal ob du mit dem Zementer redest, im Recycler-Aufbereiter.

00:39:53: Jeder, der mit Abfall zu tun hat, hat mit dem Problem zu kämpfen.

00:39:55: Wir wissen nicht genau, was da drin ist.

00:39:57: Das ist einfach ein Problem.

00:39:59: Das ist für manche größer, für manche kleiner.

00:40:01: Und wir haben Gott sei Dank eine Technologie, die flexibel genug ist, auch in anderen Bereichen.

00:40:06: eingesetzt werden zu können.

00:40:08: Und wir trainieren immer diese Algorithmen sehr, sehr individuell.

00:40:10: Das heißt, wir haben jetzt nicht so ein Katalog zu sagen, wir können diese zehn Dinge direktieren.

00:40:13: Und wenn du Glück hast, ist irgendwas dabei, was relevant ist für dich.

00:40:16: Und wenn Pecha es dann eben nicht, sondern ist eigentlich immer, wir führen immer sehr, sehr intensive Gespräche mit den Anlagen auf allen Ebenen.

00:40:21: Sowohl mit den Geschäftsführern, mit Produktusleidern, aber auch mit dem Kranfahrer, um wirklich zu verstehen, was ist eigentlich das Problem.

00:40:27: Und darauf basierend bauen wir die Algorithmen.

00:40:32: Ich komme jetzt immer ganz an den Anfang zurück.

00:40:36: Ihr heißt ja Waste.

00:40:38: Hier.

00:40:40: Also Waste ist mir klar.

00:40:42: Und dann noch das ER dran.

00:40:45: Wie kam es zu dem Namen, Benedikt?

00:40:48: Es war vier Uhr morgens und ich brauchte ein Projekttitel.

00:40:50: Nein, am Ende ist es Waste und Steering.

00:40:55: Also Waste-Steer.

00:40:56: Also unser einer Job ist natürlich immer die Analyse.

00:41:00: Aber auf der anderen Seite, es geht ja auch immer darum, die Daten anständig zu nutzen.

00:41:03: Also ich will mich ja nicht hinstellen, alles mögliche analysieren, aber nichts damit machen.

00:41:06: Und das ist der Steuerungseffekt.

00:41:07: Was kann ich damit eigentlich machen?

00:41:10: Also du hast mich jetzt tatsächlich gerade richtig schön überrascht.

00:41:13: Ich wäre nicht drauf gekommen, obwohl es wirklich hier vor mir steht.

00:41:15: Aber ich habe das nicht... Hast du das zusammengekriegt, Tom?

00:41:19: Nein, nein, habe ich nicht.

00:41:20: Okay, ich bin total beruhigt.

00:41:23: Du hast es gerade eigentlich schon richtig gesagt, also ihr guckt natürlich auch, wo passt eure Technologie auch für andere Stoffströme.

00:41:28: Ich freue mich auch sehr, dass du verstanden hast, dass die Batterie selten singe kommt, sondern meistens in einem Elektrogerät verbaut ist.

00:41:37: Und ihr dann tatsächlich auch direkt sagen könnt, das finde ich auch klar, so direkt sagen könnt, das ist ein Potenzial, sofort zack.

00:41:44: Jetzt könnte man natürlich auch sagen, Gehen wir ein bisschen kleiner.

00:41:47: Elektroaufbereitungsanlagen, die haben das Thema mit den Batterien.

00:41:52: Wenn die dann sanft sozusagen aufgeschlossen worden sind durch eine Hammermühle.

00:41:59: Habt ihr da schon mal, seid ihr da schon mal in die Diskussion gegangen, weil da wäre dann ja einfach der Störstoff ja irgendwie vielleicht noch Bleiglas oder Quecksilverschalter und natürlich auch die Lithium-Batterie, dass ihr da so ein bisschen Weiter geht schon?

00:42:13: Ja, also wir fühlen da auch Gespräche.

00:42:15: Man muss immer dazu sagen, wir sind bis zum gewissen Grad irgendwo gehemmt in der Deformation von Objekten.

00:42:22: Also wir sind ja sehr, sehr gut in Objekterkennung.

00:42:24: Wenn ich da auf einmal so ein kleines Schnitzel habe, was irgendwie zwei Zentimeter groß ist und grau, dann weiß ich nicht so genau, ob das Aluminium, Metall oder Plastik ist.

00:42:33: Da funktioniert dann gut nie Infrared, Technologie und Co.

00:42:35: Das ist dann Tommora immer sehr gut.

00:42:38: Was wir machen, ist immer Objekterkennung.

00:42:39: Und sobald Objekte eigentlich nicht mehr erkennbar sind, da kriegen wir so langsam Probleme.

00:42:43: Aber da sind wir so ein bisschen limitiert.

00:42:47: Und da sind wir auch Teil offen.

00:42:48: Wir müssen uns nicht hinstellen und sagen, wir sind jetzt die neuen Analyseprovider für solche Anlagen, wenn wir das einfach nicht unser Spezialgebiet ist.

00:42:57: Das ist einfach...

00:43:00: Seid ihr nächstes Jahr auf der E-Fahrt?

00:43:03: Ist das verständlich.

00:43:04: Welche Halle?

00:43:05: Welcher Stand?

00:43:06: weißt du es auswendig?

00:43:07: Komm.

00:43:08: Direkt ums Eck bei dem BDE tatsächlich.

00:43:11: Das ist Halle A-Sex.

00:43:12: Ich glaube dieses H-IV.

00:43:14: Ich glaube dieses H-IV.

00:43:15: Bin ich mir nicht ganz sicher, aber wir müssen die nochmal nachschauen.

00:43:18: Beim BDE.

00:43:19: Okay, das werden wir kontrollieren.

00:43:21: Das hören wir genau.

00:43:24: Das können wir gut kontrollieren auf jeden Fall.

00:43:27: Ja, wir sind mit der DGA.

00:43:28: Wir sind auch in der Halle.

00:43:29: Kann ich jetzt auch schon mal direkt sagen.

00:43:31: Also wir sind wieder genau da, wo wir auch beim letzten Mal waren.

00:43:35: Und du wirst, glaube ich, der Elvid ist auch in der Halle.

00:43:38: Wir

00:43:38: sind auch in dieser Halle.

00:43:39: Und wir werden auch wieder unser goldfarbenes Mobil dabei haben, oder?

00:43:42: Auf jeden Fall.

00:43:42: Also wir freuen uns auch immer, wenn ihr dann wieder Fotos drin macht, aber nicht irgendwas da reinschmeißen.

00:43:47: Also kein Müll.

00:43:49: Sondern ihr könnt uns natürlich dann gerne Geschenk hinterlassen.

00:43:54: Wir freuen uns auch immer noch über Chris Stoll, ne?

00:43:56: Auf jeden Fall.

00:43:59: Jetzt haben wir ganz viel über Störstoffe gesprochen und du hast gesagt, der Objekt der Erkennung ist das Thema dabei.

00:44:05: Gleichzeitig bietet ihr aber auch eine Analyse der Materialzusammensetzung, gerade hier bei MVAs an.

00:44:12: Erklär mal ganz kurz, welche Vorteile das bringt und welchen Nutzen für die Anlagenbetreiber.

00:44:18: Wie so oft geht es natürlich ums Geld.

00:44:20: Es geht ja am Ende immer ganz grob gesprochen um Durchsetzsteigerung.

00:44:24: Also wenn ich, ich möchte als Anlagen natürlich möglichst viel durchsetzen, mit möglichst wenig Betriebsmittelverbrauch etc.

00:44:29: Und da wir alle wissen, wir verbringen ja keine Kohle, sondern Müll.

00:44:33: Das ist ein extrem heterogener Stoff.

00:44:35: Das heißt, ich habe eigentlich immer sehr, sehr schwankende Heizwerte in so eine Anlage.

00:44:37: Und das ist eigentlich immer das Ziel, die möglichst heraufstrich zu fahren.

00:44:41: Das ist sehr, sehr schwierig, wenn ich nicht genau weiß, was rein kommt.

00:44:43: Und deswegen ist ein ganz, ganz großer Faktor und sich in Anlagen der Heizwert.

00:44:46: Ich will eigentlich immer wissen, welche Heizwert kommt da eigentlich an.

00:44:48: Weil das ist genau der Wert, der mich befähigt, so eine Anlage perfekt fahren zu können.

00:44:54: Das machen wir.

00:44:55: Also wir analysieren quasi jede Anlieferung.

00:44:57: Also all diese Bilder, die wir scanen, um gewisse Objekte zu finden, können wir eben genauso analysieren, welche Abfallzusammensetzung habe ich da eigentlich, wie viel Holz habe ich, wie viel... A-A-Zwei, A-Drei-Holz.

00:45:07: Wie viel Plastik sehe ich eigentlich?

00:45:08: Wie viel Biogene, wie viel Haushaltsabfälle?

00:45:11: Gibt es natürlich gewisse Ungenauigkeiten und gewisse Arten, wie man damit umgehen kann.

00:45:15: Aber zusammenfassend kann man wirklich einfach sagen, dass wir für jede einzelne Anlieferung, kann ich genau sagen, was ist die Zusammensetzung, was ist der Heizwert, was ist der Biogene Anteil, was ist mein HCL, mein SO-Zwei-Risiko.

00:45:26: Und wenn ich diese Informationen habe, dann kann ich natürlich nutzen, um... Also diese ganze Kette im Vertrieb irgendwie zu optimieren, zu sagen, ich kann auf einmal für die damische Preismodelle reden, ich preise dich nicht mehr nach Quantität, sondern nach Qualität, je nachdem welchen Heizwert du bringst.

00:45:41: Ich kann natürlich aber auch diese Informationen nutzen, um intern den Prozess zu optimieren.

00:45:45: Also wie kann ich eigentlich dieses Wissen nur zu meinen Bunker besser zu mischen?

00:45:49: Das heißt, ich versuche wirklich im Bunker, also meinen Mischbereich, den so zu optimieren, dass mein Verbrennungsprozess so smooth wie möglich eigentlich läuft.

00:45:57: Und dann, also du hast mich ja über Zahlen gefragt, auch hier ist es wieder wahnsinnig schwer zu sagen, wenn ich eine Anlage habe, die kriegt hauptsächlich Hausmüll, die läuft wesentlich glatter als die Anlage, die hat fünfzehn Prozent nochmal Gewerbe oder so was.

00:46:09: Das muss man immer dazu sagen, was man immer sieht ist, wir haben gewisse Standardschwankungen.

00:46:14: Das läuft nie ganz strich.

00:46:16: Und von diesen Standardschwankungen sagen wir immer, können wir so runterkommen zwischen zehn und fünfzehn Prozent reduzieren.

00:46:21: Uns geht es aber hauptsächlich um diese Peaks.

00:46:23: Also wenn der Heiz wird wirklich so auf siebzehn hochschnellt oder vier runter raus.

00:46:27: Das ist viel mit Betriebsmitteln, also ein Faktor gerade Heizöl.

00:46:31: Und diese Peaks werden natürlich von extremen Materialien verursacht.

00:46:34: Da sind wir sehr, sehr gut, die zu erkennen.

00:46:37: Und da reden wir wirklich davon, dass wir über vierzig bis sechszig Prozent dieser Peaks tatsächlich detektieren können.

00:46:41: Und das führt immer dazu, dass wir den Durchsatz steigern können.

00:46:44: Da reden wir so zwischen drei bis acht Prozent aufs Jahr gerechnet und dem Betriebsmittelverbrauch zwischen zwölf und siebzehn Prozent reduzieren können.

00:46:53: Wir haben das vorhin auch tatsächlich mal auf so ein Bild gesehen.

00:46:57: Niedrig calorisch war blau.

00:47:00: hoch calorisch war rot und dann kann man sozusagen die Felder im Öl mischen und kriegt dann lila, ne Tom?

00:47:06: Haben wir früher erklärt, blau und rot macht lila.

00:47:11: Ich meine, das ist ja wirklich toll mit so Farben und dann ist es auch richtig anschaulich zur Arbeit.

00:47:16: Jetzt ist das ja auch so, wir leiden ja alle unter Fachkräftemangel.

00:47:19: Das ist ja eigentlich auch so ein roter Faden, den wir seitdem wir den Podcast machen immer wieder aufgreifen müssen.

00:47:26: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, vielleicht auch nicht so wirklich Interesse hier im Schichtdienst zu arbeiten.

00:47:34: Wie ist das, ist dann eigentlich perspektivisch vielleicht auch mal die Idee zu sagen, Ja, da sitzt dann eigentlich nur noch einer in der Leitwache.

00:47:42: Das haben wir ja jetzt hier auch gesehen.

00:47:43: Das ist ja wirklich ein, muss ich echt sagen, maximal kompetenter Mitarbeiter.

00:47:47: Ich habe früher eine Frage gestellt, da Granios verantwortet.

00:47:51: Und dass der das dann vielleicht sogar quasi auch mit übernimmt, kontrolliert, weil das dann alles über die ich sage jetzt mal KI gesteuert wird.

00:48:01: Ja, also auf jeden Fall.

00:48:03: Das ist natürlich ein Riesenproblem.

00:48:04: Kranfahrer sind super schwer zu finden.

00:48:07: Und zu halten natürlich auch gleichzeitig.

00:48:10: Und automatisierte Kräne ist ja nichts, was nicht existiert.

00:48:13: Das gibt es ja schon relativ viel.

00:48:14: Die werden dann oftmals gerne abends eingesetzt, wenn der Regelbetrieb so ein bisschen abflacht, aber ich habe wirklich auch Anlagen, die komplett automatisiert laufen.

00:48:20: Wenn es gerade in Dubai war, da steht die größte Anlage der Welt, die läuft komplett autonom.

00:48:26: Die haben aber richtig viele Probleme.

00:48:27: Also da habe ich natürlich auch das Problem, dass das menschliche Auge Dinge sieht, die ein Kran, also da muss man sich.

00:48:33: heutzutage ist ein Kran relativ bescheiden in der Aufnahmekapazität.

00:48:37: Der weiß natürlich nicht genau, was er macht.

00:48:38: Der sieht dann Volumen und hatte gewisse Regeln.

00:48:40: Wenn das höher ist als das, dann muss ich das umschichten und eigentlich muss ich zusehen, dass die Beschickungsrichter immer voll sind.

00:48:46: Das weiß der Kran.

00:48:47: Der weiß aber nicht, was er da gerade in der Kalle hat.

00:48:49: Das ist eigentlich das größte Problem.

00:48:50: Das heißt, wenn wir Anlagen, Daten, Vergleichen mit automatisierten Kränen und manuellen Kranfahrern, dann habe ich wahnsinnige Heizwirtschwankungen im autonomen Betrieb.

00:49:02: Ganz im Gegensatz zu manuellen, da habe ich die Schwankung wesentlich geringer, weil der Kranfahrer dann doch sieht, also er guckt sich einfach an, wenn die Kran-Kalle komplett voll ist und wahnsinnig schwer, dann kann ich immer davon ausgehen, dass es sehr, sehr niederkalorisch ist, weil der Wassergehalt sehr, sehr hoch ist.

00:49:14: Gleichzeitig, das checkt der Kran dann immer nicht, also all diese zusätzlichen Informationen.

00:49:18: Das heißt, wir arbeiten gerade mit verschiedensten Kranherstellern zusammen, um unsere Informationen in deren System zu füttern, sodass der Kran eben auf einem intelligent wird.

00:49:26: Das heißt, ich krieg eben diese Störungen eben nicht mehr.

00:49:29: Und das ist genau das, wo auch die Reise hingeht.

00:49:34: Apropos Reise hingeht, das ist ja eine Frage, die ich immer wieder stelle.

00:49:40: Seid ihr noch ein Start-up?

00:49:41: Und wann ist ein Start-up eigentlich kein Start-up mehr?

00:49:44: Benni, kannst du es mir beantworten?

00:49:46: Ich habe die Frage noch nie wirklich adäquat beantwortet bekommen.

00:49:49: Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen.

00:49:53: Ja, ich finde es auch schwierig.

00:49:58: Ich versuche immer, je nachdem mit wem ich rede, von einem Startup zu reden oder von einem etablierten Unternehmen.

00:50:04: Das ist ja auch immer Außenwahrnehmung.

00:50:07: Uns gibt es seit knapp drei Jahren.

00:50:10: Ja, doch wahrscheinlich schon.

00:50:11: Kulturell würde ich das schon behaupten.

00:50:13: Wenn wir unsere Operations angucken und wie groß wir mittlerweile sind und wie viel wir über europaweit ausrollen und uns da professionellisiert haben, würde ich eigentlich schon sagen, dass das kein Startup mehr ist, sondern wirklich ein Funktioniertes Unternehmen mit einer funktionierenden Technologie.

00:50:30: Cool.

00:50:31: Also, ich würde sagen, das war jetzt eigentlich auch ein schönes Schlusswort.

00:50:35: Hammer.

00:50:36: Und ich kann wirklich, wirklich nur empfehlen, wenn ihr Benedikt auf der IFA zählt.

00:50:41: Spätestens da müsst ihr ihn festhalten und ihn ausquetschen.

00:50:45: Total sympathischer Mensch, ne Tom?

00:50:48: Spannende Technologie auch.

00:50:49: Ja und ich glaube auch maximal kompetent.

00:50:52: Aber ich glaube nicht abzuwärmen ist er glaube ich nicht.

00:50:55: Aber auf jeden Fall auszuquetschen.

00:50:57: Danke Benedikt für den tollen Termin heute und ich finde es grandios, dass du uns heute hier zu EEW gebracht hast.

00:51:03: Also danke deswegen nochmal an EEW.

00:51:07: Tom hatte heute seinen ersten Rundgang durch eine Müllverbrennungsanlage.

00:51:11: Ich freue mich, dass wir das dieses Jahr noch hingekriegt haben.

00:51:15: Und ich denke ganz herzlich, dass du uns hier rede und antwortet und das sogar physisch.

00:51:21: Vielen Dank auch noch mal von meiner Werte.

00:51:23: Frohe Weihnachten!

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