Folge 48: „Beim Bioabfall kommt Qualität immer vor Quantität“ – Tanja Schweitzer von #wirfuerbio zu Gast

Shownotes

Das neue Jahr startet im TrashTalk mit einer Premiere! Einer musikalischen! Dafür muss man sich aber etwas gedulden. Bis zur Hälfte etwa. Vorher schauen Julia und Tom im ersten Teil noch auf die aktuellen Themen der Recycling- und Entsorgungsbranche. Im Fokus stehen dabei die zwischen kommunalen Entsorgern und der Privatwirtschaft kontrovers diskutierte Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung im Textilbereich, die Stimmungslage der Entsorgungsbranche für 2026 sowie das Winterpaket der EU-Kommission zur Stärkung des Kunststoffrecyclings. Nicht nur wegen des Geschenks aus Brüssel (und weiterer Präsente) gibt es einen Blick zurück auf Weihnachten: In der Londoner Kanalisation wurde rund um die Feiertage erneut ein riesiger Fettberg entdeckt. Ursache dafür: Falsch entsorgte Fette und Öle.

Nach der versprochenen Musikeinlage geht es entsprechend eingestimmt auch im zweiten Teil um die Entsorgung von Lebensmittelabfällen aus Haushalten. Julia und Tom sprechen mit Tanja Schweitzer, Sprecherin der Kampagne #wirfuerbio, über die Herausforderungen und Erfolge der Bioabfallsammlung in Deutschland. Thema sind unter anderem die Entstehung und Entwicklung der mittlerweile bundesweit aktiven Kampagne, messbare Erfolge durch Tonnenkontrollen und Bioabfallanalysen sowie die besonderen Herausforderungen in Geschosswohnanlagen und touristisch geprägten Regionen. Schweitzer macht klar, dass bei der Sammlung von Bioabfall das Hauptaugenmerk auf der Qualität liegen muss. Erst wenn diese stimme, könnten Mengensteigerungen angestrebt werden. Beim Thema Fehlwürfe zeigt sie zudem auf, warum kompostierbare Bioabfallbeutel für viele Kompostierungsanlagen ein großes Problem darstellen.


Anregungen, Kritik und Hinweise bitte wie immer an trashtalk@euwid.de oder über unser Linkedin-Portal.

Transkript anzeigen

00:00:04: Treshtalk, der Podcast für die Kreislaufwirtschaft mit der wunderbaren Julia Hobrom und Tom Wilfer.

00:00:13: Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des Treshtalks, der Podcast für die Kreislaufwirtschaft im Jahr zwanzig sechsundzwanzig.

00:00:20: Und ich freue mich sehr wieder an meiner Seite, Tom Wilfer, Chefredakteur des Olwitz.

00:00:27: Vielen Dank, liebe Julia.

00:00:30: Auch wieder dabei heute mit der Begrüßung, die wunderbare Julia Hoboom, der weibliche Stern am männlichen Abfallhimmel in Deutschland.

00:00:41: Schön, dass du dabei bist.

00:00:44: Du bist ja hier in deiner Funktion als DGAW-Vorständin, aber du hast ja noch ganz viele andere Hüte auf.

00:00:53: Und zum Jahresbeginn sind ja auch bei uns in der Berichterstattung bei irgendwie viele Personalien.

00:00:59: Aber welchen Hut hast du jetzt neu?

00:01:02: Ich darf jetzt dieses Jahr Geschäftsführerin von der Kommunikationskampagne Batterie zurück sein, also §.

00:01:09: XVIII.

00:01:09: Das ist ja der gesetzliche Auftrag der Rücknahmesysteme zu kommunizieren.

00:01:15: Also die Bürger dazu informieren, was mit dem Batterien passiert, wo entsorgt wird und und und.

00:01:22: Danke schön.

00:01:23: Genau, dieses Jahr.

00:01:25: Ich freue mich auch sehr darüber und danke hier an dieser Stelle nochmal für das Vertrauen.

00:01:28: Voll damit, Streiter.

00:01:30: Tom, ich muss dir jetzt aber noch mal ganz, ganz dringend ein ganz dickes Dankeschön nochmal aussprechen für dieses coole Weihnachtsgeschenk, was ich von dir bekommen habe.

00:01:40: Ich finde es fast ein bisschen schade, dass wir die Überschrift in dem LTB, also Lustiges Taschenbuch, habe ich von Tom bekommen.

00:01:47: Und da war eine Geschichte drin, Töne für die Tonne, wäre auch ein

00:01:51: cooler

00:01:52: Name für unseren Podcast eigentlich gewesen.

00:01:55: Und ich fand das irgendwie so befremdlich, dass die Alle über Recycling sprachen und Daisy dann auch so über wiederverwendbaren Schmuck und dann haben sie ja nicht so viel vorweggreifen, auf jeden Fall die Technik nicht funktioniert, die sie fürs Kunststoff Recycling entwickelt haben.

00:02:15: Bist du da chemisch

00:02:16: für Recycling oder was haben sie gemacht?

00:02:18: Nee, es waren gegenüber Tonfrequenzen.

00:02:22: Ja, es war ja über Tonfrequenzen.

00:02:25: Wie bist du da drüben gekommen?

00:02:26: Lest ihr, lesen deine Kinder LTB oder... Wie bist du drüben gekommen?

00:02:31: Es muss unsere Novemberfolge gewesen sein.

00:02:33: Hast du gesagt, dass ihr gerne LTB lest bei dir zu Hause in der Familie?

00:02:39: Ja.

00:02:40: Und dann habe ich mich auf die Suche gegeben, habe geguckt, wo eine passende Geschichte zu finden ist.

00:02:45: Das ist ja cool, als ich mich da so drüber gefreut.

00:02:49: Ich habe das LTB verschlungen.

00:02:51: Es steht auch mal in den Nachtisch.

00:02:53: Danke.

00:02:53: Mit dem Poster drin.

00:02:57: Zum Glück hast du kein Bild gepostet, wie ich es eingepackt habe.

00:03:00: Nee.

00:03:02: Davon habe ich auch ein Foto gebracht,

00:03:04: ja.

00:03:06: Das war ich.

00:03:07: Das

00:03:07: bleibt unter Verschluss.

00:03:09: Das bleibt unter Verschluss.

00:03:10: Ich schwöre es dir.

00:03:13: Auch noch mehr als ich.

00:03:14: ein Glückwunsch nachts richtig zum Geburtstag.

00:03:15: Ich war wieder nicht eingeladen.

00:03:18: Ja, das kommt dann zu den großen runden Geburtstagen.

00:03:22: Aber dafür bist du ja woanders eingeladen bei einer anderen großen Feier in diesem Jahr.

00:03:27: Da freue ich mich so drauf.

00:03:28: Hundert Jahre.

00:03:30: Wir dürfen noch nichts verraten, ne?

00:03:32: Hundert Jahre, Elvid.

00:03:34: Feiern.

00:03:34: Das dürfen wir jetzt doch verraten.

00:03:36: Ja, das Hundert Jahre Elvid, das ist ja sogar schon auf unserer Homepage zu finden.

00:03:40: Genau, und ich habe das safe the date bekommen.

00:03:43: Ich hab das save the date bekommen, freu mich da schon riesig drauf mit dir zu feiern, mit euch zu feiern.

00:03:49: Das wird super, und da machen wir auch eine passende Podcastfolge dazu, aber zugegebener Zeit mehr dazu.

00:03:56: Auf alle Fälle.

00:03:57: So,

00:03:58: Januarfolge, es ist schon wieder einiges passiert, wollen wir mal loslegen.

00:04:05: Ja, vielleicht wollen wir mal mit dem spannendsten Thema.

00:04:08: Es hat ja auch für ziemlich viele Diskussionen zum Ende des letzten Jahres gesorgt und soll ja jetzt auch weiter heißt diskutiert werden.

00:04:16: Das ganze Thema Herstellerverantwortung im Textilbereich.

00:04:19: Da hat ja der VKU ein Gutachten rausgebracht oder veröffentlicht, was ja dann für ziemlich viele Diskussionen gesorgt hat.

00:04:30: nicht nur beim BDE und bei Textil und Mode, sondern ich glaube auch generell so auflinkt in, wo das heißt diskutiert, wie gut oder nicht gut dieses Gutachten ist.

00:04:40: Willst du was dazu sagen?

00:04:43: Ja, auf jeden Fall.

00:04:45: Ich

00:04:45: habe mich dazu geäußert.

00:04:47: Ich habe mich dann halt schon zu geäußert auf LinkedIn, das wollte ich jetzt...

00:04:50: Alles in Ordnung, kann ich gerne übernehmen.

00:04:53: Also der Fokurur hatten Gutachten kurz vor Weihnachten veröffentlicht, wo es eben wie gesagt um diese EPR-Regelungen für Textilien geht, um die konkrete Umsetzung in Deutschland.

00:05:04: Und aus diesem Gutachten wird eine zentrale Organisationsverantwortung der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger für die Altkleidersammlung abgeleitet.

00:05:13: Hersteller sollen sich gegen nur primär an der Finanzierung beteiligen und Parallelstrukturen durch Hersteller oder deren Systeme sind aus Sicht der Gutachterinnen weder erforderlich noch sinnvoll.

00:05:27: Auch mehrere konkurrierende Producers Responsibility Organizations, also die Pros, werden als nicht praktikabel für die ökologische Lenkungswirkung bewertet.

00:05:37: und Wie gesagt, die operative Rolle der Hersteller soll sich auf Finanzierung und Anreizsetzung beschränken.

00:05:45: Was ganz spannend ist, weil ja eigentlich die Prost das Kernstück werden sollen auf EU-Ebene.

00:05:53: Und da gab es natürlich dann auch direkt die Schelle von BDE.

00:05:56: Ich glaube, das war der erste Verband, der sich dann geäußert hat und hat komplett der rechtlichen Interpretation des Gutachtens widersprochen.

00:06:06: Aus EU-Recht lasse sich wieder eine zwingende, noch eine privilegierte Rolle der Kommunen ableiten.

00:06:11: Da muss man dem BDE auch eindeutig recht geben und der Verband plädiert entsprechend für ein privatwirtschaftlich organisiertes EPR.

00:06:19: für alle, die sich wissen, Extended Producer Responsibility Modellmitsammelhoheit bei den Herstellersystem beziehungsweise bei den PROS, also Producer Responsibility Organizations und waren vor Effizienzrisiken durch geteilte Zuständigkeiten.

00:06:35: Das ist auch das, was wir ja gerade im Elektro-G entsprechend sehen, diese geteilte Produktverantwortung, die sich wahrscheinlich der VKU da wünscht und die eben entsprechend nicht aufgeht.

00:06:45: Textil und Mode hat sich dann auch direkt geäußert und hat auch gegen das Gutachten Na ja, nicht geschossen, beziehungsweise hat es eher für untauglich erklärt und kritisiert.

00:06:56: Es geht gar nicht, dass die Produzenten zu rein zahlstellen, die gradiert werden, ohne ausreichende Steuerungsrechte, also pay what they collect, ist natürlich irgendwie nicht so der Ansatz, den die sich wünschen.

00:07:08: Und die vorgeschlagene kommunale Sammelhoheit laufe auf ein... kommunales Monopol hinaus damit und verkerne wirtschaftliche sowie europarechtliche Realitäten des Textilsektors.

00:07:21: Zudem moniert Textil und Mode fehlende ökologische Lenkungsanreize durch pauschalierte Pauschalierte Umlagen, waren vor steigenden Kosten und sieht keine Lösung für ultrafastfaschen Importe aus Drittstaaten.

00:07:35: Also, wie das dann konkret umgesetzt wird, das werden wir, falls es da dieses Papier gibt in der nächsten folge dann auch noch mal diskutieren aber auf jeden fall im laufe des jahres noch weiter diskutieren.

00:07:48: ihr merkt schon dass es wahnsinnig umstritten und da versucht jeder seine fründe zu sichern und da zu schauen dass man die verantwortlichkeiten entsprechend verteilt.

00:08:02: also bleibt auf jeden fall spannend bin ich mir sicher.

00:08:06: genau wollen wir zum nächsten thema gehen?

00:08:08: ja

00:08:09: natürlich Wir haben ja jetzt auch wieder den Stakeholder-Dialog im April und heute ist ja auch was bei den Grünen los zum Thema Textil EPR und unser Umweltminister Kasten Schneider postet dazu ja auch ganz viel auf Instagram, also es ist halt eigentlich so das Thema gerade aktuell.

00:08:31: Aber gut, jetzt kommen wir nochmal kurz zum Winter, zum Winterpaket der EU-Kommission zur Unterstützung des Kunststoffrecycling.

00:08:38: Genau, das war...

00:08:38: Also ich habe es durchgearbeitet.

00:08:40: Du siehst hier, also die Hörer sind es nicht.

00:08:42: Ich habe es hier rosa.

00:08:45: Ja, genau.

00:08:47: Rosa markiert, also ich habe es gelesen.

00:08:49: Es war gestern Abend.

00:08:51: Danke.

00:08:52: Dann hast du

00:08:53: gut geschlafen.

00:08:54: dann oder hat sich das auch aufgebührt, das Thema?

00:08:57: Ja, also ich habe da ganz intensiv noch darüber nachdenken müssen, wie ich mich da konstruktiv einbringe in dieses Winterpaket mit Maßnahmen zur Stärkung des Kunststoffrecycling.

00:09:09: Zum

00:09:09: Weihnachtsgeschenk gewesen, glaube ich.

00:09:11: Ja, genau.

00:09:12: Das geht um das Ende der... Das ist

00:09:13: im Dezember veröffentlicht.

00:09:15: Es geht um das Ende der Affe-Eigenschaft.

00:09:18: Und,

00:09:20: ja... Eine Stärkung des Kunststoff-Recycling wird zumindest angestrebt.

00:09:26: Unter anderem auch wird angestrebt, dass es... Fähre Wettbewerbsbedingungen geben soll, vor allen Dingen gegenüber Importen.

00:09:35: Da beschweren sich europäische Recykler bzw.

00:09:38: haben Befürchtungen, dass günstige Reziklate oder vielleicht auch noch vermeintliche Reziklate aus dem Ausland, aus Drittstaaten nach Europa kommen.

00:09:48: Da sollen es Maßnahmen geben, wurden angekündigt von der EU-Kommission, also Importe sollen stärker überwacht werden.

00:09:57: Auch die Einleitung von Untersuchungen zum Schutz des Handels werden in Aussicht gestellt.

00:10:03: Und ich zitiere ganz kurz den, muss ich ganz kurz gucken, exekutive Vizepräsident für Wohlstand und Industriestrategie der EU Kommission.

00:10:15: Stefan Sichoné, wenn ich das richtig ausspreche und er sagt, wir werden den Binnenmarkt für kreislauffähige Materieien mit besonderem Schwerpunkt auf Kunststoffen stärken und die richtigen Voraussetzungen für einen ersten echten Sekundärmarkt in der EU schaffen.

00:10:32: Genau, das sind die Ziele, die in diesem Weihnachtsgeschenk quasi veröffentlicht wurden oder angekündigt und angestrebt wurden.

00:10:43: Teil dieses Winterpakets war auch ein Entwurf für einheitliche Abfallende-Kriterien bei Kunststoffen.

00:10:49: Da gibt es dann ganz genaue Voraussetzungen, soll aber nur für Kunststoffabfälle gelten, die mechanisch oder physikalisch recycelt werden.

00:11:00: Es gibt ja dann fünf Kriterien, also es gibt verschiedene Kriterien, die eingehalten werden müssen.

00:11:05: Also zum einen, es muss ein geeigneter Kunststoffabfall als Input vorliegen oder eingesetzt werden.

00:11:13: zulässige Recyclingverfahren müssen angesetzt werden und eine ordnungsgemäße Behandlung muss sichergestellt werden.

00:11:23: Was haben wir hier noch, die im Entwurf definierten Produktqualitätsanforderungen sind, einzuhalten?

00:11:30: Ja, und der Hersteller des Rezyklats muss ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem anwenden.

00:11:36: Zudem ist für die Rezyklate eine Konformitätserklärung auszustellen.

00:11:41: Mit der bestätigt wird, dass alle Anforderungen eingehalten worden sind.

00:11:44: Das finde ich auch fair und in Ordnung, damit das nicht zu nicht lücken gibt, bei dem man dann doch wieder ein Business draus machen kann.

00:11:54: Genau.

00:11:55: Also ich finde die Anforderungen fair.

00:11:57: Ich finde sie auch völlig in Ordnung.

00:11:59: Ich weiß, ich habe gar nichts mit Kunststoff zu tun, aber für mich sieht das erst mal fair aus und auch umsetzbar.

00:12:06: Und auch Importer aus Drittstaaten sollen denselben Anforderungen wie innerhalb der EU hergestellte Reziklade unterliegen.

00:12:11: Das muss natürlich dann auch entschuldigt

00:12:13: sein.

00:12:14: Genau, aber das ist dann das wieder der Vollzug gefragt, aber es macht auf jeden Fall Sinn, dass solche Kriterien eingeführt und dann auch vollzogen werden.

00:12:23: Ja, und es gab natürlich direkt eine Reaktion vom BDE und vom BVSE auf dieses Geschenk.

00:12:29: Kann das dann eigentlich noch direkt vorbei, also kann das dann noch letztes Jahr oder jetzt erst Anfang dieses Jahres, Tom?

00:12:34: Nee, das Winterpaket kam direkt vor Heiligabend am XXIII.

00:12:38: Nein, ich meine die Reaktion.

00:12:39: Ach so, die Reaktion, die gab es dann jetzt Anfang des Jahres.

00:12:42: Okay, also es gibt eine grundsätzliche Zustimmung, erstmal so Daumen hoch, aber fehlende Soforthilfen, sowohl der Bundesverband der Deutschlands Sorgungswirtschaft als auch der Bundesverband, also der BVSE.

00:12:55: Erkennen an, dass das Winterpaket der Europäischen Kommission die schwierige Lage der Kunststoffrecycler grundsätzlich adressiert.

00:13:02: Also das Problem ist erkannt worden, wahrscheinlich vor allen Dingen hauptsächlich der Importe.

00:13:08: Und über einstimmend kritisieren aber beide Verbände, dass kurzfristig wirksame wirtschaftliche Entlastungen ausbleiben.

00:13:15: Ich weiß, ist der Kunststoffmarkt, also ich finde es gerade gleich so unglaublich empfehlen, ist der Kunststoffmarkt gerade so an der Pressure?

00:13:21: Also ist das so schwierig da?

00:13:29: Ja gut, dann ist das natürlich nur eine langfristiges Ding.

00:13:32: und dann ist auch die Frage, wie viel Atem haben die ganzen Verwertungsanlagen überhaupt noch, wenn sie eher im Material nicht los wären.

00:13:41: Das ist natürlich dann, kann ich total verstehen.

00:13:43: Also auch das Thema hohe Energiekosten bleibt ungelöst.

00:13:48: Das gilt natürlich, also hohe Energiekosten dann würde natürlich überall das Problem.

00:13:51: Aber hier ganz besonders, volatile Preise für Neuware und eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten.

00:13:57: Das muss natürlich massiv gefördert werden und muss auch stärker vorangetrieben werden.

00:14:05: Genau.

00:14:05: Genau.

00:14:05: Deswegen sieht auch der BDE ein zentrales Defizit darin, dass verbindliche europäische Vorgaben zur Beschaffung von Reziklaten fehlen, auch in diesem Winterpaket fehlen.

00:14:15: Ohne klare Bevorzügen von einem europahergestellten Recyclingmaterialentrohr.

00:14:19: Eine stärkere Erfüllung von Reziklatkoten eben durch Importer aus Trittstaaten.

00:14:25: Und da wären dann natürlich die europäischen Anlagen nicht mehr ausgelasset.

00:14:29: Die Investitionen, die da getätigt wurden, wären umsonst gewesen.

00:14:33: Und es haben ja Das hatten wir in unserer Berichterstattung auch sehr ausführlich im letzten Jahr viele Kunststoffrecyclinganlagen in Europa geschlossen.

00:14:41: Also da gibt es Zahlen, dass da doch im zweistelligen Bereich die Kapazitäten im zweistelligen Prozentbereich geschlossen wurden.

00:14:51: Genau, also Forderungen von beiden Fänden eher nach kurzfristig wirksamem Anreizen beziehungsweise Maßnahmen, vor allen Dingen für den Einsatz von Reziklagen und dass dann eine Nachfrage geschaffen wird.

00:15:04: Genau.

00:15:07: Das wäre dieses Thema.

00:15:09: Dann hatten wir noch Remondes übernahmen.

00:15:12: Da habe ich berichtet oder haben wir berichtet, wie viele... Ich muss gerade lachen, weil Julia macht Faxen, aber das können ja die Hörer nicht sehen.

00:15:22: Remondes viele Unternehmen übernommen hatte.

00:15:25: Meins, jetzt läuft er da auch so ein bisschen unter dem Radar, auch unter dem Radar des Kartellamts.

00:15:31: Da habe ich... für Elvid mal eine Übersicht gemacht, wie viele Unternehmen da übernommen wurden.

00:15:35: Das kann man alles in ganz in Ruhe bei uns bei Elvid Recycling nachlesen.

00:15:40: Nachlesen kann man da auch eine kleine Meldung vom Jahresanfang, dass sich der größte deutsche Entsorgungskonzern beteiligen möchte am größten Player-Aktör auf Österreichs Entsorgungsmarkt.

00:15:55: Aber da reden wir dann drüber, wenn das konkreter wird.

00:15:58: Also für alle Hörer da draußen, ich habe gar keine Faxen gemacht.

00:16:02: Ich habe mich einfach, ich habe gerade nur schmunzeln müssen, weil ich mich komplett verlesen habe, was die, was die Rubrik gemischtes Hack angeht.

00:16:10: Ich habe mich, ich habe gelesen, weiterer Fettberg in Lyona Kanalisation und ich dachte, Lyona Wurst ist natürlich Londoner Kanalisation.

00:16:20: Also ich musste gerade da so ein bisschen über meinen, meine Lesenschwäche lachen.

00:16:25: Okay.

00:16:25: Erde kommen wir auch gleich noch dazu.

00:16:28: Ja, das hoff ich.

00:16:29: Das hoff ich.

00:16:30: Das ist ein tolles Thema.

00:16:33: Erste Folge des Jahres, Januarfolge, Ausblick aufs neue Jahr, dann bietet sich natürlich auch ein Blick auf die Erwartungen der Entsorgungsponsche für im Jahr.

00:16:44: und da gab es eine Verbandsumfrage vom IW, Institut der Deutschen Wirtschaft.

00:16:51: Und da zeigte ich, dass die Stimmungslage in der Entsorgungswirtschaft unverändert gegenüber dem Feuer und auch insgesamt dementsprechend verhalten ist.

00:17:00: Genau.

00:17:00: Genau, also es gibt, und das glaube ich, kennen wir alle, es gibt eine wachsenoperative Belastung, also ein hoher bürokratischer Aufwand.

00:17:10: Könnten wir jetzt nochmal kurz aus dem Batteriegesetz kommen, aber das sparen wir uns heute vielleicht.

00:17:14: Das reißt noch, die Wunden sind noch zu frisch.

00:17:19: Das ist die Herrscherbe Registrierung und Bestätigung.

00:17:23: Weihnachten war geliefert.

00:17:25: Dein LTV hat mich noch mal ganz kurz aufgeheitet, aber ansonsten war es das.

00:17:29: Nein, also hoher bürokratischer Aufwand, der geht einfach nicht zurück.

00:17:34: Eine weiter steigende Zahl von Batteriebränden ist immer noch nicht gelöst.

00:17:39: Jetzt gibt es ja den runden Tisch.

00:17:41: Das sitzen wir auch mit dabei.

00:17:44: Schauen wir mal, was da tatsächlich dann in die Umsetzung geht.

00:17:47: Anhaltende Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung.

00:17:49: Das Thema, Tom, haben wir, glaube ich, von Anfang an im Chottgras gehabt.

00:17:54: Das hat sich auch nie geändert.

00:17:56: So wie weiterhin hohe Energiekosten.

00:17:59: Das hatten wir gerade schon.

00:18:01: Das ist etwas, was, glaube ich, nicht nur die Entsorgungswirtschaft, sondern auch die Industrie ziemlich schwächt und auch ziemlich zurückwirft, wenn man sich das so global anschaut.

00:18:13: Ja, also von daher so rosig ist das nicht.

00:18:14: Die Probleme sollten endlich mal gelöst oder angegangen werden und wir müssen mal aus dem Reden rauskommen.

00:18:21: Was sagen wir natürlich jetzt hier im Podcast?

00:18:22: Das ist natürlich richtig cool, ne?

00:18:24: Aber wir kommen ja auch aus dem Reden raus, nämlich bei der E-Fahrt, ne?

00:18:28: Genau.

00:18:29: Dann machen wir dann auch mal nicht nur reden, sondern auch zeigen.

00:18:33: Genau, das ist dann Anfang Mai.

00:18:34: Schauen wir mal, wie es bis dahin gelaufen ist und wie die Stimmung dann ist.

00:18:38: Aber im Moment ist sie noch eher gedämpft.

00:18:42: Man erwartet in der Entsorgungswirtschaft insgesamt für im Jahr im Jahr die konstante Produktion und stabile Umsätze, wobei man dann natürlich nach den einzelnen Bereichen differenzieren muss.

00:18:54: In der Abfallsammlung können es höhere Umsätze geben.

00:18:57: In der Abfallbehandlung und Beseitigung dürfte das Niveau weitgehend stabil bleiben und die Erlöse im Recycling.

00:19:05: sollten sich nach den Aktuellen Erwartungen wahrscheinlich rückläufig entwickeln, weil da halt auch die schwächeren Rohstoffpreise zum Tragen kommen und für ein negativ haltend Industriekonjunktor.

00:19:16: Andererseits, wenn ich Altmitteile angucke, Kupfer und auch die Edelmetallpreise dann sind wir auf der absoluten Rekordwerten im Moment unterwegs.

00:19:26: Und auch eine fortgesetzte Konsolidierung wird erwartet vom BDE.

00:19:31: Die Zahl der Unternehmen dürfte demnach weiter sinken.

00:19:36: Genau, Kunststoff-Recycling ist unter Druck, das hat mir eben schon besprochen.

00:19:41: Und insgesamt, wenn in der Branche für das neue Jahr trotz der schwierigen lange steigende Investitionen erwartet, aber da auch wieder eher in den Bereichen Abwahlsammlung und Behandlung im Recycling eher

00:19:53: nicht

00:19:54: wirklich mehr Investitionen zu erwarten.

00:19:56: Ich höre deine Stimme so gern.

00:19:58: Das ist schön, das freut mich total.

00:20:01: Ich hoffe ja irgendwie, dass Christoph Haupt unseren Podcast noch hört.

00:20:04: Der hat den doch immer beim Laufen gehört, ne?

00:20:06: Ja.

00:20:09: Also wenn er ihn auch gehört.

00:20:10: Der meiste gehörte Folge im letzten Jahr.

00:20:12: Wie bitte?

00:20:13: Das war das eine Folge.

00:20:15: Ernst?

00:20:15: Ja.

00:20:16: Echt?

00:20:17: Ja.

00:20:18: Wow.

00:20:18: Guck mal, als ob ich es geahnt hätte.

00:20:20: All

00:20:20: Time Top Five.

00:20:22: Das ist natürlich sehr, sehr cool.

00:20:25: Weiter so.

00:20:28: Warte, ich muss mich kurz, das, jetzt haben wir eigentlich schon fast alles, ne?

00:20:33: Genau.

00:20:33: Also wir können noch gucken, was zwei, sechs und so an sich sonst noch so bringt.

00:20:36: Aber es hat einen letzten Folge auch angesprochen.

00:20:39: Ja,

00:20:39: wir können mal gucken, wie sie so anfingen.

00:20:42: Ich war not amused.

00:20:44: Meine Mülltaune ist stehen geblieben.

00:20:47: Wintereinbruch im Norden?

00:20:49: Ja, und ich bin ständig hier überall in der Stadt ausgerutscht.

00:20:54: Fand ich uncool.

00:20:55: Muss ich mir ganz ehrlich sagen.

00:20:57: Also Hamburg-Korrespondentin J.Pontobom berichtet, es war schwierig mit der Müllansorgung.

00:21:03: In Hamburg zum Jahreswechsel.

00:21:05: Ja.

00:21:06: Wir hatten irgendwann echt die ganzen Säcke neben der Mülltonne stehen.

00:21:12: Man kam auch die Straßen nicht lang.

00:21:14: Also ich fand es sehr, sehr schwierig.

00:21:16: Ich war eher, ich weiß nicht wie es bei euch war.

00:21:20: Aber man hatte ja in Hamburg eh das Gefühl, wenn so ein paar Flocken fallen, dann ist hier das totale Chaos angesagt.

00:21:26: Nee, hier hielt sich alles in Grenzen, so wie immer.

00:21:29: Also hier war es wirklich aber heftig.

00:21:31: Also hier war es wirklich, wirklich heftig.

00:21:34: Noch nicht mal mehr.

00:21:34: Meine Hühner sind noch aus dem Hühnersteil gekommen.

00:21:37: Wenn das, also das ist schon ein Zeichen an.

00:21:40: Genau.

00:21:41: Und jetzt wollen wir noch ganz kurz auf den Fettberg kommen?

00:21:43: Ja.

00:21:44: Ein Fettberg

00:21:45: in

00:21:45: der Londoner, nicht in der Lionas, sondern in der Londoner Kanalisation entdeckt.

00:21:52: Das ist so ekelhaft.

00:21:54: Ich hab hier gestern mich hier die guten Straße lang gefahren und da hat vorne jemand aus so einem Restaurant auch einfach sein flüssiges Fett in die, also in den hier guten Deckel da gekippt.

00:22:07: Ernsthaft?

00:22:08: Ja

00:22:09: und ich konnte nicht, also ich bin ab zu spät geschneit.

00:22:11: Ich saß aber auch in einem Taxi.

00:22:13: Wie ekelhaft ist das bitte?

00:22:17: Also das ist wirklich abartig so.

00:22:20: Und dieser Fettbär,

00:22:24: Wiegt

00:22:25: hundert Ton.

00:22:26: Wir wissen immer noch nicht, wie viel Elefant wiegt, aber auch hundert Ton ist viel.

00:22:30: Ich kann mir so überhaupt nicht merken mit dem Elefanten.

00:22:32: Weißt du es noch?

00:22:33: Etwa hundert Meter lang, also nicht der Elefant, sondern der Fettberg.

00:22:37: Ja, aber weißt du noch, wie schwer der Elefant war?

00:22:39: Wir hatten es doch schon mal in einer Folge, ich weiß es nicht mehr.

00:22:41: Also das muss ja, das muss ja wirklich sich über Jahre angesammelt haben, oder?

00:22:49: Der Klumpen aus verhärtetem Fettöl und anderen Abfällen wiegt schätzungsweise rund hundert Ton.

00:22:55: Damit aber weniger als der im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,

00:23:13: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im.

00:23:17: Das ist mein Wort des Jahres.

00:23:20: Ich habe es jetzt hiermit festgelegt.

00:23:21: Es ist Fettberg.

00:23:24: Und ein Probe des damaligen Fettbergs wird sogar noch ausgestellt im Museum of London.

00:23:31: Also wer jetzt nächstes Mal London ist, einfach mal vorbeischauen, gerne ihn beschicken.

00:23:36: Ey, wenn ich in London bin, auf alle Fälle.

00:23:38: Also generell, ich glaube, es ist allen klar, bitte keine Speisefette.

00:23:45: in den Abfluss gießen.

00:23:47: Also man tut sich selbst kein Gefallen mit und der Kanalisation auch nicht.

00:23:52: In eine Flasche umfüllen, wenn man echt unbedingt was frittieren muss, würde ich auch von abraten, auch für die eigene Gesundheit, aber einfach in eine Flasche abfüllen und wegbringen.

00:24:02: Oder was ich ja immer grundsätzlich mache, ist meine Pfanne mit einem Feuchte, mit einem Darf man ja nicht sagen, aber mit einem Papiertuch im Endeffekt auswischen und in den Restmüll tun.

00:24:14: Übrigens auch nicht in den Biomüll.

00:24:16: Da gehört es nicht rein.

00:24:19: Guck mal, jetzt werde ich so ganz energisch und gucke schon so in unsere zweite Hälfte der Januarfolge.

00:24:26: Ich hoffe, die Überleitung war in Ordnung, Steffi.

00:24:30: Liebe Grüße.

00:24:31: Liebe Grüße, gehen raus.

00:24:33: Aber jetzt, also ohne Witz, Tipp.

00:24:36: Und ich koche wirklich gar nicht.

00:24:37: Das wird Tom in der zweiten Hälfte auch noch erfahren.

00:24:41: Auch wenn Kochen Frauensache ist.

00:24:44: Es ist nicht meins.

00:24:46: Ne, Tom?

00:24:49: Ich hätte jetzt wieder ein Spruch, aber das sorgt dann wieder für Ärger insofern.

00:24:52: Nein, komm, mach.

00:24:52: Komm, du darfst auch auszahlen.

00:24:54: Okay.

00:24:55: Also, ähm, von daher, ich glaube, also, Fatback ist mein Wort des Jahres, aber einfach bitte keine Fette in den, auch nicht ins Klo.

00:25:06: unterspülen.

00:25:08: Das können wir schon genug ertragen.

00:25:10: Da dessen jetzt dran bleiben, die zweite Folge hören, die zweite Hälfte der Folge

00:25:15: hören.

00:25:16: Genau.

00:25:17: Und

00:25:18: weil, ganz kurz noch, wir haben jetzt einen kleinen Musikeinspieler noch, weil wir haben irgendwie, uns hat keine Geschichte erreicht, das ist ein bisschen traurig und retten uns jetzt mit Musik in die zweite Hälfte dieser Folge.

00:25:31: Passende Musik.

00:25:32: Ja, finde ich so.

00:25:34: Also, dran bleiben.

00:26:33: Herzlich Willkommen zum zweiten Teil unserer aktuellen und neuen Folge im Jahr.

00:26:40: Heute haben wir einen ganz spannenden Gast.

00:26:43: Dabei, und zwar Tanja Schweizer, sie ist Sprecherin von Wir für Bio.

00:26:48: Mit ihrer Kommunikationsagentur führt sie seit dem Jahr die mittlerweile bundesweite aktive Aufklärungs- und Informationskampagne für eine bessere Biomüllsammlung.

00:26:59: Tanja, schön, dass ihr dabei bist.

00:27:00: Herzlich willkommen im Trash Talk.

00:27:03: Danke, dass ich hier sein darf, lieber Tom, lieber Julia.

00:27:06: Hallo, liebe Tanja.

00:27:07: Ich freue mich sehr, dass wir uns doch so lange Zeit wieder gesehen haben.

00:27:10: oder sehen, nicht wieder gesehen haben, sondern jetzt wieder sehen.

00:27:14: Tanja,

00:27:15: erzähl doch mal, wie alles begann.

00:27:17: Wann fing es an?

00:27:18: Wie fing es an?

00:27:19: Wie kamen die ja zu dem Thema?

00:27:22: Ja, das Ganze geht auf das Jahr zehntes Jahr zurück.

00:27:26: Damals gab es sieben Abfallwirtschaftsbetriebe aus Schleswig-Holstein und Hamburg.

00:27:31: allen voran Jens Ohde, der damalige Geschäftsführer von GAB Umwelt-Service, also dem öffentlich-rechtlichen Entsorger im Kreis Pinneberg.

00:27:41: Heute ist er Vorstandsvorsitzender.

00:27:43: Und man muss einfach so sagen, im Jahr zwei tausend siebzehn waren die Verschärfung des Dünne-Rechts und die erhöhten Anforderungen an Kompost sozusagen noch in der politischen Diskussion.

00:27:53: Aber Die Betriebe, die damals dabei waren, haben gemerkt, dass, wenn es den Betrieben nicht gelingt, die Qualität des Bioabfalls, also den Input, das, was in der Biotrone landet, zu verbessern und im Endeffekt die Menschen zu erreichen und deren Verhalten zu verändern, dass dann im Endeffekt eine Kreislaufwirtschaft für organische Stoffe, also für Bioabfall, gar keinen Sinn mehr macht.

00:28:18: Und diese Betriebe, denen das klar war, Die haben sich zusammengetan und gesagt, okay, wir gehen jetzt mal einen anderen Weg.

00:28:26: Jeder kocht nicht sein eigenes Züppchen, sondern wir gehen den Weg einfach zusammen.

00:28:30: Frei nach dem Motto, gemeinsam können wir viel mehr schaffen.

00:28:33: Wir haben alle die gleichen Probleme.

00:28:36: Und dann hat man im Jahr zwei Tausend siebzehn letztendlich ganz klassisch für eine Kommunikation, die man anstrebt, ein Pitch gemacht, Agenturen eingeladen und ja, wir haben uns mit Schweizer Media durchgesetzt.

00:28:48: Und deshalb darf ich heute hier mit euch beiden sitzen.

00:28:53: Sehr schön.

00:28:54: Also, im Norden entschließlich Holstein und Hamburg hast du gesagt und seitdem ist es aber deutlich gewachsen, wie viel Kommunen ungefähr oder Einwohner deckt ihr jetzt mittlerweile ab.

00:29:07: Also wir sind insgesamt jetzt neunzig Teilnehmer, das heißt neunzig öffentlich-rechtliche Affe-Bitgers Betriebe in ganz Deutschland.

00:29:16: Und ja, man muss dazu sagen, es gibt glaube ich insgesamt über vierhundert in ganz Deutschland.

00:29:21: Da muss man natürlich ein bisschen vorsichtig sein, wie viele Menschen man erreicht.

00:29:26: Aber es sind doch, es ist schon eine ganze Menge.

00:29:29: Also ich möchte jetzt keine Zahlen nennen, weil ich nichts Falsches sagen möchte.

00:29:35: Alles gut, auf jeden Fall viele.

00:29:38: Tanja, kannst du dich noch so an die erste, allererste Aktion oder welche Aktion ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

00:29:44: Vielleicht war es die erste, vielleicht auch eine, wie man zwischendrin, irgendwas, was dir auch nochmal so richtig das Herz aufgetan hat für die Sache an sich?

00:29:56: Ja, für uns sagen wir mal als... Also aus Agentursicht war natürlich das Kick-off damals was Besonderes.

00:30:02: Wir sind ja tatsächlich an allen Standorten gleichzeitig gestartet und jeder konnte so ein bisschen überlegen, was er macht.

00:30:09: Der eine hat nur eine ganz normale Pressemitteilung gemacht und sozusagen gezeigt, was letztendlich in der Kompost-Tierungsanlage rauskommt.

00:30:17: Also wirklich das verdreckte Produkt gezeigt.

00:30:22: Die Flensburger haben zum Beispiel eine riesige, haben wirklich so eine riesige Ladung.

00:30:28: Kompost mit den Störstoffen auf dem Marktplatz verteilt.

00:30:31: Da konnten die Kinder dann mit diesen Greifzangen alles rausholen.

00:30:35: Das war schon nicht schlecht.

00:30:37: Aber man muss ganz ehrlich sagen, so das, wo wir persönlich am meisten das Herz aufgegangen ist, ist unser Kampagnen-Song.

00:30:43: Den haben wir jetzt im Jahr two-tausendachzehn geschrieben.

00:30:46: Also wir als Agentur haben den hier auch in Kiel produziert mit dem bekannten Tonstudio und einem wundervollen Sänger, der Jahre zuvor bei The Voice of Germany, die den zweiten Platz belegt hat.

00:31:00: Und wir durften dann tatsächlich im Tropen-Aquarium drehen mit einem Highfish, der uns entgegengekommen ist.

00:31:06: Das sind natürlich coole Momente.

00:31:09: Holger Stanislavski hatten wir vor der Kamera, der mitgemacht hat bei dem Dreh.

00:31:13: Das sind so tolle Sachen.

00:31:18: Ja und natürlich eine, eine.

00:31:20: Sorry Tom.

00:31:22: Was natürlich ganz besonders war, war natürlich der VKU Innovationspreis, den wir im Jahr two-tausend neunzehn gewonnen haben.

00:31:27: Also den haben wir von unserer heutigen Wirtschaftsministerin von Frau Reich überreicht bekommen und da war ich auch noch echt jung und klein gefühlt und ich hatte schon Schwierigkeiten, so die richtigen Worte zu finden in Berlin neben solch bekannten Persönlichkeiten und das war natürlich ... Das Highlight für uns und letztendlich die Bestätigung, dass es absolut richtig war, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

00:31:51: Ja.

00:31:52: Stimmt, da war Katharina Reiche noch beim VKU.

00:31:54: Ja, ganz genau.

00:31:55: Da hat man sich beim VKU noch drüber aufgeregt, dass sie offene Sandalen getragen hat.

00:31:59: So, hi, hier ist er, ich erinnere mich noch dran bei einer Veranstaltung mal.

00:32:02: Okay, Side Fact.

00:32:08: Lass uns, also ich meine, du weißt, ich war ja damals auch bereits seitteren in Segeberg, bin ja ein Riesenfan dieser Kampagne gewesen.

00:32:15: und was ich ja so toll finde ist, es gibt ja sozusagen einen Schirm, mit dem man kommunizieren kann.

00:32:22: Es gibt dieses Hashtag wie für Bio und jeder kann das ja, du hast es ja schon richtig gesagt, kann das ja auf seine Art und Weise tun.

00:32:29: Die Lübeck haben das anders gemacht als wir in Segeberg damals, weil halt auch einfach ganz andere Probleme.

00:32:36: Vorlagen.

00:32:37: Jetzt geht es ja, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, nicht nur darum, die Biotonne sauberer zu bekommen, also eben keine Kunststofftüten mehr, die man so aus der Gemüseabteilung kennt oder nicht mehr den Blumentopf, den man einfach mal mit reingeschmissen hat, sondern es geht doch eigentlich auch darum, den Restmüll vom Bioabfall quasi zu befreien, oder?

00:32:59: Das ist komplett richtig.

00:33:01: Man muss aber dazu noch ein Stück zurückgehen.

00:33:03: Wir haben damals bei der Konzeption der Kampagne ganz klar gesagt, unsere Hauptbotschaft wird immer sein, kein Plastik in die Biotonne.

00:33:12: Das ist eine ganz grundsätzliche strategische Ausrichtung, die wir bis heute auch weiterfahren.

00:33:19: Weil der Hintergrund ist eigentlich ganz einfach.

00:33:22: Also in der Kommunikation braucht es A. immer eine ganz, ganz klare Botschaft und eigentlich auch eine Botschaft.

00:33:27: Also wir können hier nicht dreißig Botschaften gleichzeitig streuen, dann weiß der normale Bürger überhaupt nicht mehr, wo vorne und hinten ist.

00:33:34: Und man muss ganz klar sagen, ich muss mich erst um das Thema Qualität kümmern.

00:33:39: Wenn die Qualität in der Biotonne stimmt, wenn das, was da drin landet, wenn ich das gut verarbeiten kann in der Anlage, wenn nachher ein gutes Endprodukt dabei rauskommt, dann kann ich mich letztendlich auch um die Menge kümmern.

00:33:53: Und das ist auch das, was wir letztendlich unseren neuen Mitgliedern sagen, die wir dazu bekommen.

00:33:57: Leute, ihr müsst euch erst um die Qualität kümmern.

00:34:01: Qualität stimmt und das ist bei vielen unserer Mitglieder so.

00:34:04: Dann können wir den nächsten Schritt machen und deshalb haben wir in der Kampagne definitiv auch das Thema Mägensteigerung drin.

00:34:12: Das bespielen auch aktiv einige Mitglieder.

00:34:15: Das tun aber nur diejenigen, die wirklich schon eine gute Qualität haben.

00:34:19: Ja, also wir sprechen da zum Beispiel von den Kollegen in Lübeck, die wirklich ganz vorne dabei sind.

00:34:24: Mein ganz lieber Gruß an Manfred Rehberg.

00:34:26: Schade, dass er näher auch.

00:34:30: Also die Lübecker sind immer noch eins meiner liebsten Mitglieder, weil die wirklich wahnsinnig viel tun.

00:34:35: Na klar, die haben auch eine eigene Anlage.

00:34:37: Da habe ich ein viel höheres Interesse.

00:34:39: Die haben dieses Innenprodukt anliegen, was natürlich auch irgendwie an den Markt soll oder zum Biobauern kommen soll, also der Kompost.

00:34:48: Aber die Lübecker machen wahnsinnig viel und die sind auch wirklich platzhirsche im Sinne von Wohnstrukturen, die deutlich schwieriger sind.

00:34:57: Also ich rede hier von Schosswohnungsbau.

00:34:59: Und da passiert wahnsinnig viel, auch in Kooperation mit der TU Hamburg.

00:35:04: Also da laufen wahnsinnig viele Projekte.

00:35:07: Ja, man kann nur sagen, klar, Mengensteigerung ist wichtig.

00:35:10: Aber ... Klasse statt Masse.

00:35:13: Also erst mal die Klasse, die Qualität, also Qualität vor Quantität, ganz klar.

00:35:18: Ja.

00:35:18: Ja.

00:35:18: Hat, hat mein Fried Rehberg, haben die Lübeck nicht auch angefangen, dieses Hashtag wie für Bio wirklich auf die Abversammelfahrzeuge zu drucken?

00:35:25: War das nicht sogar, sind die damit nicht sogar durch die Gegend gefahren?

00:35:28: Naja, das tun ja tatsächlich fast alle.

00:35:31: Ah, ich glaube, die haben angefangen.

00:35:32: Oder war das nicht so?

00:35:34: Die Lübecker

00:35:35: sind natürlich auch da ganz weit vorne.

00:35:37: Die haben ihre komplette Flotte damals gebrandet.

00:35:40: Die Lübecker

00:35:42: haben auch den großen Vorteil, dass sie an städtischer Betrieb sind.

00:35:46: Das heißt, sie haben z.B.

00:35:48: kostenlos damals die Werbeflächen, die sogenannten B-Seiten von den beleuchteten Bushaltestellen bekommen.

00:35:56: Und somit konnten sie halt wirklich alle drei Kampagnen motivieren.

00:36:00: die wir zum Start entwickelt haben, in der Stadt bringen.

00:36:03: Und da gibt es so ein wunderbares Foto von diesem Motiv mit dem Jungen.

00:36:08: Und also so eine Langzeitbelichtung, wie da noch ein Auto vorbeifährt.

00:36:12: Und im Hintergrund siehst du im Dunkeln dann das Holztentor.

00:36:15: Und das ist so richtig malerisch.

00:36:16: Das sieht man heute auch noch ganz oft auf unserer Webseite.

00:36:19: Weil ja, wunderschön.

00:36:21: Da geht einem das Herz auf.

00:36:24: Tanja, du hast eben schon betont, dass Qualität das Entscheidende ist, zumindest am Anfang.

00:36:31: Und einige Kommunen sind ja schon seit Anbeginn dabei oder ziemlich lang dabei.

00:36:36: Wie könnt ihr denn Erfolgsparameter messen?

00:36:39: oder wie zeigt sich das?

00:36:41: Ich könnte mir vorstellen, in den Fehlwurfkorten gibt es da spürbare Veränderungen.

00:36:46: oder wie messst ihr das oder die Beteiligten Kommunen?

00:36:52: Ja, also das messen wir ganz klar über Bioabballanalysen, also zumindestens bei den Mitgliedern, die tatsächlich eine gemacht haben.

00:36:59: Wir haben da drei, also ich kann so drei Beispiele nennen.

00:37:04: Man muss dazu ganz klar sagen, die Betriebe, die natürlich mehr in die Offensive gehen, die nach Atommenkontrollen machen, die eine große Aufklärungsarbeit leisten, einen guten crossmedialen Medienmix haben und sozusagen eine hohe Reichweite erzielen, die sind natürlich immer erfolgreicher.

00:37:22: Die Lübecker haben es geschafft, ihre Störstoffquote zu halbieren, also um fünfzig Prozent zu reduzieren.

00:37:29: Und die waren vorher schon bei, ich weiß nicht, zwei Komma drei Prozent, was natürlich für eine städtische Struktur der absolute Wahnsinn ist.

00:37:37: Also es ist wirklich ein wahnsinnig guter Wert.

00:37:39: Wir reden davon, dass in Deutschland viele zwischen drei und fünf Prozent kommen wollen und noch weit davon entfernt sind.

00:37:47: Ja, und natürlich der Kreis Pinneberg war auch sehr erfolgreich.

00:37:50: Die haben auch ihre Störstoffquote um fünfzig Prozent senken können.

00:37:54: Wie gesagt, und die Zahlen kommen alle aus Bioabfallanalysen.

00:37:58: Was man zusätzlich sagen muss, dass die Tonnenkontrollen, die wir ja alle zwei Jahre bundesweit in der Gemeinschaft durchführen, auch starke Erfolge zeigen.

00:38:11: Viele unserer Teilnehmer nutzen ein sogenanntes Ampelsystem.

00:38:14: Das heißt, es gibt immer ein Feedback an der Tonne, also eine grüne Karte, wenn du es gut gemacht hast, eine gelbe, wenn dann zum Beispiel die kompostierbare Plastiktüte da drin ist.

00:38:25: Das ist ja immer noch so ein Kommunikationsproblem.

00:38:28: Und die rote Karte, wenn es wirklich schlecht befüllt ist, also da rede ich jetzt vom Zigarettenstummel, verpackte abgelaufene Lebensmittel usw.

00:38:37: Die Teilnehmer, die wir haben, die führen diese Kontrollen mindestens vier Wochen durch.

00:38:43: Das heißt, in der Zeit kommt das Müllfahrzeug auf jeden Fall zweimal.

00:38:48: Wenn man sich anschaut, wie die Verteilung dieser Karten ist, dann haben wir da auch einen Rückgang der roten Karten um über fünf ... innerhalb dieser zweiten Abfuhr, die dann innerhalb des Zeitraums ist.

00:39:03: Und ich sag mal so, ich hab viel mit Dr.

00:39:06: Martin Edelmann gesprochen.

00:39:07: Ich glaub, der ist euch auch ein Begriff.

00:39:09: Und er kommt halt in seiner Auswertung für die EGW, also für die Entsorgungsbetriebe im West-Münsterland.

00:39:16: Ich bin manchmal mit den Abkürzungen nicht ganz, es sind zu viele Teilnehmer, sorry.

00:39:21: Er kommt halt zu dem Schluss, dass sich die Qualität des Bioabfalls generell nach den Kontrollen um dreißig Prozent verbessert.

00:39:32: Also das ist sozusagen das, was er misst in den Anlagen.

00:39:35: Ja.

00:39:36: Weil die Leute dann wieder erinnert werden, so, ja, stimmt.

00:39:40: Eigentlich ist es wichtig, dass man wie so eine Dauerschleife den Leuten im Lacken hängt, damit die nicht wieder in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen.

00:39:47: Mehr ist ihr denn eigentlich irgendwie auch so.

00:39:49: Veränderung bei Feiertagen oder Urlaub?

00:39:52: Oder was ja eigentlich auch nochmal ganz spannend wäre, so regionale Unterschiede, weil ihr habt ja in Schleswig-Holstein gibt es ja auch so Urlaubsorte, also wo den Leuten auch, kennt man ja vielleicht auch manchmal von sich selber, Tom.

00:40:07: Dass man im Urlaub ist, in der Ferienwohnung, da bist du, glaube ich, mit deinen Kindern ganz häufig, Tom.

00:40:14: Und dann steht man da, ab Reisetag, alles ist voll, ich muss aber los, ich prügele das jetzt einfach mal in die Bioturne, ne, Tom?

00:40:24: Jetzt muss ich

00:40:25: ein, jetzt

00:40:27: muss ich ein.

00:40:30: Nee, aber ... und dann ist ja diese Anonymität wesentlich größer, wenn ich jetzt irgendwie an ... also Lübeck gehört natürlich auch irgendwie mit dazu, aber auch so ... du weißt, was ich meine, ist jetzt natürlich immer anders als jetzt Kreis Pinneberg oder Siegeberg oder ... wherever, sozusagen in Schleswig-Holstein.

00:40:49: Gibt's da Unterschiede?

00:40:50: Also Zeit, Region, städtischer, ländlicher, was ... Ja.

00:40:57: Was habt ihr da für Erfahrungen?

00:40:58: Natürlich gibt es da Unterschiede.

00:41:00: Also ich kann jetzt ja nicht direkt von meinen Erfahrungen sprechen.

00:41:02: Ich bin ja kein Anlagenbetreiber und führe ja auch keinen Entsorgungsunternehmer.

00:41:06: Aber ich bekomme natürlich die Zahlen von den Mitgliedern mit.

00:41:10: Wir stehen in sehr engem Austausch mit dem ZVO.

00:41:13: Das ist der Zweckverband aus Tholstein.

00:41:14: Also wirklich die absolute Urlaubsregion hier bei uns.

00:41:17: Genau.

00:41:18: Und natürlich ist das da ein anderes Problem.

00:41:22: Natürlich.

00:41:24: Man kennt es ja selber.

00:41:26: eigene Tonne.

00:41:27: Es ist einem dann vielleicht auch eher egal, wenn danach ein Roter Aufkleber dran ist oder wenn die Tonne nicht gelehrt wird, weil man muss sie ja nicht selbst nach sortieren.

00:41:37: Man ist ja dann schon im Auto und fährt nach Hause.

00:41:40: und daher ist die Anonymität ein Problem.

00:41:43: und das haben wir natürlich in den starken Tourismus geprägten Regionen ebenso wie in den Regionen, wo wir sagen wir mal einen hohen urbanen Anteil haben, also eine starke städtische Struktur.

00:41:55: Ja, mit einer Mehrfamilienhaus-Bebauung.

00:41:59: Da ist das einfach eine ganz andere Herausforderung.

00:42:03: Also, da komme ich alleine mit den Tonnenkontrollen natürlich auch nicht so sehr weiter, muss man ganz ehrlich sagen, weil natürlich dieses Thema Anonymität, was du gerade ja so gut beschrieben hast, da jederzeit eigentlich vorherrscht.

00:42:18: Nichtsdestotrotz haben wir uns von Herstek Will für Bier auf die Fahnen geschrieben, dass wir das Thema angehen.

00:42:24: Das heißt, wir haben mit LQM eine Befragung durchgeführt, eine deutschlandweite Befragung im letzten Jahr und haben dabei zentrale Ergebnisse schon sozusagen herausgearbeitet.

00:42:37: Und zwar braucht es letztendlich im Geschossbundungsbau, das haben zumindest die Bewohner der Befragtenhäuser gesagt, ganz, ganz klare Anweisungen.

00:42:48: Informationen, wie das Ganze laufen soll, helfen für die Küchen, weil letztendlich innerhalb der Küche beginnt das Thema Mülltrennung ganz klar.

00:42:59: Da muss auch mehr kommen von den Hausverwaltungen und von den Wohnungsbaugesellschaften.

00:43:05: Also das ist das, was wir herausgearbeitet haben.

00:43:07: Aber das heißt auch, dass sich die Arbeit der Apferwitzersbetriebe ändern muss.

00:43:11: Also weil die Apferwitzersbetriebe können nicht sagen, das müsst ihr alles machen.

00:43:16: Nein, man muss auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

00:43:18: Und wir werden deshalb in diesem Jahr mit fünf Pilotprojekten starten in Deutschland.

00:43:25: Und das Ziel ist anhand dieser unterschiedlichen Pilotprojekte mit unterschiedlichen Herangehensweisen, Hinblick auf Kommunikation, Betreuung vor Ort, an den Anlagen selber.

00:43:37: letztendlich eine Art Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der halt in bestimmten Regionen funktioniert.

00:43:45: Aber man muss dann auch wiederum sagen, so ein Haus, so ein Wohnhaus mit, sagen wir mal, vierzig Parteien ist was anderes als ein Wohnhaus mit sechs Parteien.

00:43:54: Also das ist nicht so trivial.

00:43:57: Ja, er ist richtig.

00:43:58: Ich glaube, ich glaube, Tom ist jetzt schon ausgeschaltet.

00:44:00: Er hat gerade nur gehört, der Küche fängt es an.

00:44:02: Was interessiert mich das dann als Mann?

00:44:06: Alle Klassiker.

00:44:07: Ein Schulwiespruch.

00:44:08: Ein Schulwiespruch muss sich jetzt verbringen.

00:44:10: Das ist lustig, dass der Schulwiespruch kommt heute dann von der Dame und nicht vom Herrn.

00:44:15: Das ist hier Standard eigentlich.

00:44:17: Ja, ich muss aber dazu auch mal ganz kurz sagen, wenn jetzt wieder jemand in die Verteidigungshaltung für Tom geht, Tom hat mich vorhin unnütz, fett und undiszipliniert genannt.

00:44:28: Die Hörer können es natürlich nicht sehen, wenn ich in den Kopf schülle.

00:44:30: Das ist natürlich absolut Fake News.

00:44:33: weil ich vor zwölfen Crosshorns gegessen habe.

00:44:35: Das war so gemein, wirklich.

00:44:38: Also, nein, Tom, ich habe dich gern.

00:44:44: So, wieder zurück zum Thema, weil ich finde, das ist ja, lässt sich ja auch so viele andere Stoffströme auch übertragen.

00:44:50: Wenn man an Textilien denkt, wenn man generell, wenn man an die Tonne, an den Wertstoff sagt, Gelben Sack, Wertstofftonne.

00:45:01: Das lässt sich so gut übertragen auf andere Frektionen.

00:45:04: Seid ihr denn auch mit anderen Kampagnen im Austausch eigentlich?

00:45:08: Also zum Beispiel Batterie zurück.

00:45:11: Da bin ich ja jetzt seit diesem Jahr Geschäftsführerin.

00:45:14: Also man könnte da ja mal reden.

00:45:16: Aber jetzt so das und das auch zu bündeln, die Power, die ihr habt.

00:45:21: Also tatsächlich, hiermit kommt meine Kontaktanfrage.

00:45:25: Wir tauschen uns zur Batterie zurück, herrnendlich mal aus.

00:45:29: Da gibt es tatsächlich noch keine Überschneidung.

00:45:33: Ja klar, sind wir mit anderen Kampagnen in der Kommunikation, ganz besonders natürlich mit Mülltrennung wirkt.

00:45:38: Das ist

00:45:39: ja sozusagen

00:45:39: das Ponton der Privatwirtschaft.

00:45:41: Schönen Grüße an Axel.

00:45:43: Genau, die Grüße an Axel.

00:45:45: Axel weiß auch, wie schwierig das ist im Geschoss, wo das war.

00:45:49: Da haben wir uns schon mehrfach ausgetauscht.

00:45:53: Also wir haben da auch noch nicht den Fahrplan, er auch nicht.

00:45:56: Es wird auch noch dauern.

00:45:57: Ja, mit den anderen Kampagnen sind wir natürlich, also was heißt mit den anderen Kampagnen?

00:46:02: So viele sind da jetzt ja nun auch nicht mehr.

00:46:05: Also Mülltrennung wirklich ist ja schon das größte.

00:46:08: Die Aktion Biotonne Deutschland, da sind wir natürlich auch irgendwie im Austausch, wobei das wird vom Aktionsradius da tatsächlich etwas geringer.

00:46:18: Ja, was man, was man sonst sagen kann, wir sind natürlich als Agentur ganz stark im Bereich der Kreislaufwirtschaft unterwegs.

00:46:25: Wir haben noch die Initiative, wir lieben Recycling, die ist allerdings auf Schleswig-Holstein begrenzt.

00:46:32: Da haben wir angefangen, so, so, so, neunzehn, als damals letztendlich vollen.

00:46:38: in Bezug auf LVP von der Sack-Sammlung auf die Behälter-Sammlung umgestellt worden ist.

00:46:43: Und inzwischen ist das tatsächlich ein Zusammenschluss, der sich um alle Fraktionen kümmert.

00:46:50: Sprich, da geht es um Kunststoffe, da geht es um PPK, da geht es um Bioabfall natürlich auch.

00:46:59: Wobei hier der Schwerpunkt mehr tatsächlich auf der Umweltbildung liegt.

00:47:04: Also, der größte Austausch findet tatsächlich mit Mülltrennung wirkt statt.

00:47:07: Das muss man schon sagen.

00:47:09: Ja, und in Zukunft natürlich auch mal Batterie zurück.

00:47:11: Ja, natürlich.

00:47:12: Also, das ist ganz klar.

00:47:15: Von Batterie zurück, nochmal zum Bioabfall zurück.

00:47:18: Sorry, Julia, du?

00:47:20: Ja, bist du wieder dabei, Tom?

00:47:22: Ja, ich bin

00:47:22: wieder dabei.

00:47:23: Weil der Tom ist ganz beeindruckt von uns beiden.

00:47:25: Nein, ehr von dir.

00:47:27: Nein, das glaube ich nicht.

00:47:29: Doch.

00:47:32: So, jetzt nochmal zum Thema hier, kann ja wohl nie wahr sein.

00:47:37: Du hast es eben schon mehrfach so im Nebensatz angesprochen und Julia glaub ich auch Bioplastikbeutel.

00:47:42: und da hab ich das Gefühl, da ist es bei der Kommunikation besonders schwierig, wenn ich vor allen Dingen meine Nachbarn, die auch meine Biotonne mit nutzen, so anschauen, da ist auch auf unserer Tonne ein großer Aufkleber auch keine kompostierbaren Beutel einwerfen, das klappt nicht so richtig.

00:47:59: Wie sind da eure Erfahrungen?

00:48:00: und Kannst du noch mal ganz kurz auch für die Hörer, die es nicht wissen, erklären, warum das ein Thema ist für viele Betriebe?

00:48:09: Ja, das hat mit der Novelle der Bioabfallverordnung zusammen.

00:48:14: Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetriebe haben sich gewünscht, dass man diese Bioplastikbeutel aus der Bioabfallsammlung rausnimmt, genauso wie man das letztendlich auch mit besteckt.

00:48:26: weiß ich nicht, Essen-Schalen aus Bioplastik gemacht hat.

00:48:31: Leider hat man das nicht geschafft, so fasse ich das jetzt mal ganz kurz zusammen.

00:48:35: und ja, das Problem ist letztendlich nicht, also da wird es auch tricky, muss man einfach sagen, weil kompostierbar ist.

00:48:41: in dem Sinne auch, also als Deklaration auf diesem Produkt eigentlich eher so Marketingversprechen und weniger Anlagenrealität.

00:48:49: Das heißt, in der Praxis haben diese Beute, die natürlich... Vielleicht im Haushalt ganz schön sind, weil der Biopferl da nicht so stinkt.

00:48:58: In der Anlage haben sie einfach nicht genug Zeit, um sich zu zersetzen.

00:49:02: Und die Anlagentechnik wird einfach immer besser.

00:49:05: Das wisst ihr beide besser als ich.

00:49:08: Und deshalb haben die Beutel einfach nicht genug Zeit, sich zu zersetzen.

00:49:12: Und wir von Hashtag will für Bier haben das auch ganz praktisch gesehen.

00:49:15: Und zwar, wir haben in Wübeck schon mehrfach Versuche gemacht.

00:49:20: Da war der Verbund kompostierbarer Produkte, die heißen jetzt anders, die haben sich irgendwie umbenannt.

00:49:26: Sorry, weiß ich nicht, müsst ihr recherchieren.

00:49:29: Die waren echt verdattert, wie schlecht diese Tüten doch alle funktionieren, weil die sich halt tatsächlich nicht zersetzt.

00:49:35: Es gab den PLA-basierten Beutel, der sah ganz gut aus.

00:49:39: Da sah das dann nachher aus wie so grüne Kreide in dem Bioabfall in Lübeck.

00:49:44: Aber wo es zum Beispiel gar nicht funktioniert hat, und das war ganz interessant, weil da waren wir mit RTL bei der Nachhaltigkeitswoche unterwegs, und zwar in der Anlage der Eco-West in Warndorf in der Kompostanlage, und da war gar nichts weg.

00:49:58: Da war wirklich nichts weg.

00:50:00: Und das ist natürlich irgendwie Scheiße, sag ich jetzt mal.

00:50:06: Das ist Scheiße für die, das ist suboptimal, so ist es schöner, nicht?

00:50:10: Wir wollen ja vernünftig sprechen.

00:50:12: Es ist suboptimal auf der einen Seite für den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetrieb, der natürlich kommunikativ ein echtes Problem hat.

00:50:21: Also erstens sind die Beutel von der BIOA-Verfordernung zugelassen.

00:50:24: Dann ist sie im Supermarkt.

00:50:27: So, dann steht auch noch kompostierbar drauf.

00:50:30: Das ist natürlich echt schwierig für die Kommunikationsarbeit, die der Entsorger leisten muss.

00:50:37: Auf der anderen Seite ist es total tricky für den Bürger, der denkt sich doch, geil, steht kompostierbar drauf, das wird ja funktionieren.

00:50:44: Aber ja, funktioniert halt nicht.

00:50:47: Das ist halt blöd, aber man muss auch ganz ehrlich sagen, diese, ich nenne es jetzt einfach mal, Verwirrung ist irgendwie dann auch Geschäftsmodell, würde ich sagen.

00:50:55: Also es gibt halt einfach starke Branchenverbände.

00:50:59: die halt in Brüssel sehr aktiv waren, dass diese Beutel halt immer noch als Lösung kommuniziert werden.

00:51:07: De facto oder in der Wahrheit sieht es halt anders aus.

00:51:10: Entweder zersetzen sie sich nicht oder sie werden sogar, und das ist doppelt ärgerlich, werden sogar vorher aussortiert.

00:51:18: Und das heißt,

00:51:19: die

00:51:20: gehen dann in die Verbrennung.

00:51:22: Und dann fragt man sich doch so was.

00:51:25: Der Beutel bleibt ja nicht im Ganzen.

00:51:28: Wenn der ein Reis der, da steht ja nicht mehr auf jedem Fetzen drauf, ich bin Kompostierer.

00:51:33: Was ist denn dann deine Empfehlung?

00:51:34: Also ich stehe jetzt in der Gemüseabteilung und meine wahrscheinlich am besten so ein wiederverwendbares Netz, was ich mir mitbringe.

00:51:41: Jetzt habe ich das aber vergessen, weil so bin ich halt.

00:51:46: Ich hab echt solche Dinge richtig viel zu Hause und ich vergesst die immer, das ist so schlimm.

00:51:51: Weil man geht ja dann auch mal spontan und ich hab sowas auch nicht im Auto, natürlich genauso wie der Einkaufsschiff nicht.

00:51:57: Also ich renne da jetzt rein und jetzt habe ich die Auswahl zwischen diesem Papiertüten und den dünnen Kunststofftüten.

00:52:04: Oder nehme ich einfach am besten gar keine Tüte.

00:52:08: Meinst du jetzt, also erstens fühle ich mit dir, ich hab solche Beutel auch mit beim Einkaufen dabei, das ist ... Da sind wir uns wohl ähnlich.

00:52:15: Meinst du jetzt diese Tüte, um letztendlich dein Einkauf nach Hause zu transportieren?

00:52:20: oder

00:52:20: für die Biophonemein?

00:52:23: In der Gemüseabteilung würde ich jetzt eher erst mal wahrscheinlich die Papiertüte nehmen.

00:52:26: Die wird ja auch dann abgezogen.

00:52:28: Bei der Waage kann man ja angehen.

00:52:31: Ja.

00:52:31: kann man, man kann aber auch Lose mitnehmen.

00:52:33: Also ich nehme zum Beispiel mal Lose mit.

00:52:35: Aber mein Gott, das kann ja jeder machen, wie er will.

00:52:37: Mein Gott, er soll auch eine Plastiktüte meinetwegen mitnehmen.

00:52:40: Wenn die danach in den richtigen Tonne zu Hause landet, würde ich da ja keinem Menschen irgendwie was vorschreiben wollen.

00:52:49: Also wie man jetzt seine Einkäufe nach Hause bringt.

00:52:51: Idealerweise natürlich in der Tüte, aber wenn man sie nicht dabei hat, weil man so schusselig ist wie wir zwei.

00:52:57: Dann packt man entweder das so in den Wagen oder eine Papiertüte oder eine Plastiktüte.

00:53:03: Hauptsache, die Tüte landet nachher in der richtigen Fraktion.

00:53:06: Ich

00:53:07: würde eher sagen, wir sind auf andere Dinge fokussiert.

00:53:10: Also okay, aber prinzipiell, ich meine, man kann das ja auch vermeiden.

00:53:14: Ich bin kein großer Fan von diesen Kunststofftüten, weil die auch schnell reißen.

00:53:18: Also ihr Lieben macht es einfach ohne Tüte.

00:53:21: Ja, klar.

00:53:22: Am besten ist immer gar keine Tüte.

00:53:24: Auch natürlich für die Pio-Abfall-Sammlung, ne?

00:53:26: Also da ist es auch so, die Papiertüten zersetzen sich auch nicht so superklasse.

00:53:30: Das muss man auch ganz klar sagen.

00:53:32: Es hat sich bei den Versuchen auch gezeigt.

00:53:34: Also, ja.

00:53:35: Und der Spruch war gerade so doppeldeutig.

00:53:37: Das geht so gar nicht.

00:53:37: Wieso?

00:53:38: Was

00:53:38: hab ich gesagt?

00:53:39: Nee, deiner.

00:53:40: Deiner war so doppeldeutig.

00:53:43: Ach so, jetzt hab ich's gecheckt.

00:53:45: Ja, das lockert die Folge doch auch.

00:53:47: Na!

00:53:47: Ja, gut.

00:53:49: Meine Oma hat immer die Kartoffelschalen auf eine Zeitung geschmissen und die mit in die Biotonne geschmissen oder auf den Kompost.

00:53:54: Darf ich das?

00:53:56: In die Biotonne, ja, auf den Kompost wäre ich vorsichtig.

00:54:00: Okay, werde ich meine Oma ausrichten.

00:54:02: Die ist mit Tonard ja noch lehrfähig.

00:54:05: Hat dir das eigentlich auch schon mal erlebt, Tanja, dass das auch zurückgeht?

00:54:10: Also, dass man einfach sagt, okay, wie ... Die die Kampagne Hashtag wie für Bio hat es durch die ganzen Stichproben bewiesen.

00:54:16: Wir bekommen es in der Region einfach gar nicht hin.

00:54:20: Lass uns da keine Biotonne mehr aufstellen, sondern direkt einfach ein größeren Sammelbehälter für Restabfall.

00:54:26: Also quasi nicht umgekehrt, sondern einfach im Sinne der Qualität zu sagen, das macht keinen Sinn.

00:54:33: Das versaut uns die ganze ganze Sammlung.

00:54:37: Also ich würde jetzt ja gerne behaupten, dass es nicht so ist, aber natürlich hat es das auch schon gegeben.

00:54:41: Das hat unterschiedliche Hintergründe.

00:54:43: Also wir haben ja mit der Einwanderungswelle, die wir gehabt haben, an bestimmten, sagen wir mal, wenn es so auf die Erststationen sind von Menschen, die in dieses Land kommen, da gibt es andere kulturelle Hintergründe.

00:54:55: Da hat man anfangs versucht, im Landkreis Karlsruhe zum Beispiel wirklich zu trennen.

00:55:03: sagen wir mal auch Bioabfall zu trennen und man hat ganz schnell zum Beispiel in der Realität gemerkt, das funktioniert nicht.

00:55:08: Ja, da gibt es dann eine Wertstofftonne und eine Restmülltonne

00:55:11: und

00:55:11: mehr nicht.

00:55:13: An den, sagen wir mal so, immer in schwierigen urbanen Strukturen mit wirklich starken kulturellen Differenzen.

00:55:23: Ich will das jetzt gar nicht weiter ausfüllen, weil ich glaube, wisst, was ich sagen möchte.

00:55:27: Da kann es schon vorkommen, dass man wirklich merkt, dass mit der Biotonne funktioniert nicht.

00:55:34: Wir vergrößern das Restmüllvolumen und ziehen die Biotonne ab.

00:55:39: Man muss aber auch ganz klar sagen, es gibt zig Beispiele, bei denen es halt funktioniert hat.

00:55:44: Also ich kann da nochmal auf die Lübecker hinweisen, die haben.

00:55:48: Mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, das ist die Trave, haben die ein ganz tolles Projekt gestartet.

00:55:54: Da stand man nämlich auch vor der Entscheidung, was machen wir jetzt?

00:55:57: Ziehen wir die Behälter an den Wohnanlagen ab oder nicht?

00:56:00: Man hat es geschafft, die Biotonne dort zu etablieren und die Trave spart jährlich oder hat im ersten Jahr natürlich nur, langfristig spart sie natürlich nicht.

00:56:11: haben die einen hohen, sechsstelligen Betragsch einsparen können, weil sie eben die Biotonne nicht abgezogen haben, sondern im Gegenteil das Restwohlvolumen stark verringert haben, was natürlich zu einer starken Einsparung hinsichtlich der Abfallgebühren führt.

00:56:29: Wobei, noch ein kleiner Hinweis, in Lübeck ist die Biotonne umsonst.

00:56:34: Ich weiß nicht, wie es viel redrig ist, aber die normale Biotonne ist in Lübeck tatsächlich kostenlos.

00:56:40: Da ist dann natürlich der wirtschaftliche Faktor noch um einiges höher.

00:56:45: Aber die haushaltsnahe Getrennsammlung für Biomüll ist doch auch ein Gesetzeslager.

00:56:51: Insofern, ich meine ja, es erhalten sich einige Kommunen ja nicht so richtig dran.

00:56:57: Aber

00:57:01: ich glaube hier in Ordnung sind oder so, also wo es richtig dicht besiedelt ist, da ist doch dann immer der Grund, wir haben keinen Platz für eine Biotonne.

00:57:10: Ja, aber da muss man auch wieder sagen, das wäre so ein Wunsch meinerseits in Richtung Politik, dass man wirklich ein flächendeckend einheitliches Thema einführt.

00:57:20: Ganz, ganz ehrlich, die Pflichtbiotonne.

00:57:22: Weil man muss sich das, also der Nabu beschäftigt sich ja sehr, sehr stark mit der Thematik.

00:57:26: Da gibt es ja, das kennt ihr auch hier ehrlich, diese Karte, wer mogelt sich raus, wer macht hier ein Bringsystem.

00:57:31: Trier war doch auch da ganz groß vor ein, zwei Jahren in den Medien, weil die da diese Behälter hatten, wo ich dann mein Bio-Abfall in der Papiertüte auf dem Fahrrad oder im Auto selber mitnehmen muss, um ihn dann... Das

00:57:45: wohl macht.

00:57:46: Ja.

00:57:47: Da wirst du lachen.

00:57:48: Es gibt wirklich tatsächlich Menschen, die das machen.

00:57:50: Wir betreuen ja als Schweizer Media auch den Landkreis Karlsruhe.

00:57:55: Und da hat man zum Beispiel erst im Jahr zwanzig, die getrennte Bio-Apferlösung eingeführt.

00:58:00: Das muss man sich mal vorstellen.

00:58:02: Echt, das ist seit dem Jahr zwanzig, dass ich das machen muss.

00:58:07: So, um nochmal so ein paar Clare mit reinzugeben.

00:58:10: Da gab es natürlich eine Analyse von wem sonst, von Ekonomen.

00:58:14: Und Ekonomen kamen dann zu dem Ergebnis.

00:58:17: Das ist doch klug, wäre ein sogenanntes Kombisystem einzuführen.

00:58:21: Soll ich das mal überlegen?

00:58:23: Ich habe erstens die Möglichkeit, natürlich zu kompostieren, weil es auch Quatsch, ich kann nicht alles kompostieren, aber das ist jetzt auch meine persönliche

00:58:31: Meinung.

00:58:32: Dann gab es das Bringesystem, oder es gibt es auch immer noch, das Bringesystem ist sozusagen kostenlos.

00:58:40: Dazu sage ich auch noch was.

00:58:41: Das heißt, du hast sozusagen, du hast so ein zwanzig Liter Majo-Eimer, den du irgendwo zu Hause, bei dir in der Garage, auf dem Balkon, keine Ahnung wo hast, wo du dann dein Bio-Abfall sammelst.

00:58:54: und dann hast du so kleine Papiertüten oder Kunststofftüten und das musst du dann zum sogenannten Grün-Sammelplatz bringen.

00:59:01: Die haben so viele Grün-Sammelplätze, also wo du halt deinen... Und was denn, was kostet, ist die Biotonne.

00:59:12: Also die Biotonne ist gebührenpflichtig, das Bringsystem ist umsonst.

00:59:15: Aber das ist das Lustige.

00:59:18: Erstmal, weil die Inhalte, die tatsächlich über das Bringsystem gesammelt sind, sind von wahnsinnig hoher Qualität.

00:59:25: Weil natürlich diejenigen, die es wirklich machen, die nicht nur sagen, ich mache es, sondern die es wirklich machen, die machen es natürlich mit einer hohen Sorgfalt.

00:59:33: Also die Qualität im Landkreis Karlsruhe ist gut.

00:59:36: Aber du musst ja auch ganz, der Anteil des Bio-Falzinalismus-Torne ist natürlich trotzdem noch wahnsinnig hoch.

00:59:43: Weil wer sagt dir denn, dass jeder, der gesagt hat, ich nehme das kostenlose Bringsystem?

00:59:47: Das ist ja auch wirklich drin.

00:59:48: Das kontrolliert sich.

00:59:50: Ja, klar.

00:59:51: Ja, klar.

00:59:52: Aber ich habe jetzt nochmal jetzt, ich meine, du hast gerade so, ich bin zum Glück nicht eingefroren, aber ich habe ja gerade sehr irritiert geguckt.

00:59:59: Ja.

00:59:59: Weil jetzt da sehe ich wieder wahnsinnig viele Fragen auf tun.

01:00:02: Macht das denn überhaupt wirklich ökologisch Sinn?

01:00:06: Also, wenn du das Gesamtsystem betrachtest und ich für einen kleinen, zwanzig Liter Bio, hier Majo, Bio... Dings da quasi nach keinal wie viel kilometer fahre ist es doch total verfeicht auf viel mehr benzin.

01:00:23: also ich denke gerade an die biotonne meiner mutter in.

01:00:26: meine älteren haben ein fernhaus im allgäu im wirklich absolut nirgendwo wirklich nirgend nirgendwo zwischen ganz vielen bauernhäusern.

01:00:34: meine mutter ist auch so eine totale verfechter in der getrennt sammlung und biotonne und und und super geil.

01:00:39: und dann hat sie da das Verhältnis aus der Biotonne bestellt.

01:00:43: Und dann ist dieses Abversammelfahrzeug, musst du rückwärts, musst du rückwärts den Berg hochfahren, hat diese kleine Tonne, also und die war ja dann auch meistens leer, weil meine Eltern sind ja gar nicht immer da und das wird ja nicht angezeigt, ob meine Eltern da sind oder nicht.

01:00:57: Und dann ist dieses Riesenabversammelfahrzeug für diese, ich gehe mal, das macht überhaupt gar, ökologisch macht das doch gar keinen Sinn.

01:01:03: Wenn du das Gesamtsystem betrachtest,

01:01:06: das Also das, was du jetzt sagst, ist halt hauptsächlich in einigen Gebieten natürlich das Problem.

01:01:12: Die Struktur ist so stark ländlich, dass man sich dann überlegt, okay, macht das wirklich Sinn, da ein Müllfahrzeug zu betreiben.

01:01:19: Aber ich bin ganz ehrlich, die Restmülltonnen werden ja auch eingesammelt.

01:01:23: Also sprich, da muss man einfach, da muss die Disposition besser arbeiten, da muss es andere Mittel und Wege geben.

01:01:29: Das meine ich gar nicht.

01:01:30: Aber wenn ich jetzt als Privatmensch mit meinem Auto, mit meinem SUV.

01:01:34: Extra für zwanzig mit einem zwanzig Liter.

01:01:36: Ich meine, ich fahre ja nicht mit einem ... Du fährst

01:01:38: Kompassator.

01:01:38: Du fährst bei so einem SUV.

01:01:40: Nein, ich fahre keinen SUV.

01:01:42: Aber im ländlichen Raum nutzt man die ja eher.

01:01:45: Sehr gut gerettet.

01:01:47: Gerade so, ne?

01:01:48: Ich fahre

01:01:48: jetzt also mit meinem riesig schweren SUV, diesen zwanzig Liter Majo Eimer.

01:01:55: Ich fahre doch nicht mit einem SUV, wir sind doch noch nicht zurück in die Zukunft.

01:01:59: Ja, also du keine Frage, aber ich habe die Regeln nicht gemacht.

01:02:02: Flugskompensator, Flugskompensator nicht.

01:02:05: Wir können ja den Ball dazu rückspielen an Ekonomen, was ich denn damals gemacht habe.

01:02:09: Ich weiß noch, als ich mir dieses Sechzigseitenkonzept damals durchgelesen habe und ich habe gedacht, Leute, aber man hat sich in gewissen Gebieten und das ist das, was sozusagen schon lange so geht, in gewissen Regionen.

01:02:23: verwehrt man sich der getrennten Bio-Apfalsammlung und geht so, sag ich mal, so ein Zwischenweg.

01:02:31: Es wird schon als getrennt akzeptiert, wenn ich dieses Bringsystem habe oder eine freiwillige Biotonne.

01:02:38: Man sieht ja, was dann passiert.

01:02:39: Da ist die gesetzliche Vorgabe nicht streng genug.

01:02:41: Und deshalb wäre mein Wunsch, an die Politik zu sagen, so, gibt jetzt überall eine Pflichtbiotonne, Schluss mit dem Spielkram.

01:02:49: Da müssen wir auch nicht mehr solche Beiträge aus Trier im Fernsehen angucken, wo die arme junge Pressesprecherin davor die Kamera gezerrt wird.

01:02:56: Und im Endeffekt überhaupt nichts dafür kann, dass sich Trier für dieses Schwachsinssystem entschieden hat.

01:03:04: So, da braucht es Regelung.

01:03:05: Und da muss man einfach sagen, da hat der Nabu absolut recht, wenn er sagt, Leute, das kann so nicht sein.

01:03:10: Also, die kommunizieren das ja schon seit Jahren, dass das einheitlich sein muss.

01:03:15: Und dann ist es auch vorbei mit diesem ... mit diesem, bei uns darf dies in die Biotonne und bei uns darf das in die Biotonne.

01:03:22: Warum, warum kriegen wir kein einheitliches System hin?

01:03:25: Also,

01:03:26: ist ja eh viel einfacher, wenn ich von A nach B ziehe und genau direkt weiß, wie es funktioniert.

01:03:31: Das ist ja auch mit der, mit der Beschriftung, mit dem Logo.

01:03:33: Deswegen ist es ja auch toll, weil alle das Logo benutzen, weil ich kenne es einfach.

01:03:37: Und wie viel Sprachen habt ihr eigentlich?

01:03:40: Also, wie viel Sprachen übersetzt ihr eigentlich?

01:03:43: Oh, ich glaube, zehn, zehn.

01:03:45: Ja, das ist ja auch schon was.

01:03:46: Und so was ist ja, glaube ich, wahnsinnig gut.

01:03:48: Ich meine, ganz ehrlich, das interessiert die Leute ja eigentlich sowieso am Ende des Tages.

01:03:52: Leider herzlich wenig.

01:03:54: Ich meine, das, was so zum Kopf geblieben ist, aus Riders wird jetzt Twix, sonst ändert sich nix.

01:03:58: Das ist irgendwie mein Höhen-Eingebrannt.

01:04:01: Aber zur Abversammlung, das ist ja das, glaube

01:04:06: ich.

01:04:06: Also, wir sind beide schon so alt.

01:04:08: Ich kenne das nämlich auch noch als Rider.

01:04:09: Ach, das war fies, ne?

01:04:13: Von ihr.

01:04:14: Ja, es war fies.

01:04:14: Ich hab

01:04:15: gefragt, also.

01:04:16: Ich war nur überrascht, wie sie das noch, also wo sie das aufgeschnappt haben kann.

01:04:21: Also außerdem gibt es immer so eine Jubiläums-Variante.

01:04:25: jetzt zu Stranger Things.

01:04:27: Da ist doch auch noch Ryder, ne?

01:04:28: Kehrt ihr das nicht, die Serie?

01:04:30: Okay.

01:04:31: Achtziger Jahre immer.

01:04:32: Dankeschön.

01:04:33: Du bist ja... Tom, ich weiß nicht, ob ich in diesem Jahr noch mit dir weiter zusammenarbeiten möchte.

01:04:38: Und das sage ich schon in der Januarfolge.

01:04:45: Entschuldigung.

01:04:47: Nein,

01:04:47: vor allem jetzt, wie wir sagen, jetzt freut sich der eine oder andere Hörer cool, dann frag ich jetzt den Tom, ob er mit mir den Podcast macht.

01:04:52: Nee, nee, so läuft er schon

01:04:55: nicht.

01:05:00: Wenn wir ganz kurz den NABO angesprochen haben, die Ergebnisse, was natürlich da auch immer in der Rolle spielt, bei den einzelnen Kommunen, Landkreisen wie auch immer, öffnlich rechtlichen Entsorgungsträgungen, was die für Anlagen haben.

01:05:13: Und wenn wir gerade das Beispiel Trier haben, dann ist man halt in der Anlage drauf angewiesen, dass der Restmüll, die Restmüllmenge nicht unbedingt kleiner wird.

01:05:21: Ja, das ist generell immer das Problem.

01:05:24: Also wir haben hier unterschiedliche Interessenslagen.

01:05:27: Also es ist ja natürlich ganz klar.

01:05:30: Also das, was an Menge am Restmüll idealerweise in die Anlage reinkommt, das soll natürlich auch weiterhin bleiben.

01:05:38: Aber man muss da ganz ehrlich sagen, dass Ich kann das wirtschaftliche Interesse verstehen.

01:05:45: Klar, die Anlage soll gut gefüllt sein, aber man muss sich auch vorstellen, ich brauche eine viel höhere Temperatur, um letztendlich den Bioabfall, der ja nass und ekelhaft ist, den zum Laufen zu bringen.

01:05:56: Effektiv

01:05:57: ist es natürlich nicht, aber wirtschaftliche Interessen bestimmen ja natürlich auch das Handeln vieler.

01:06:03: So möchte ich das mal vorsichtig formulieren.

01:06:06: Und na klar, hat dann auch, sagen wir mal, der Anlagenbetreiber in einer Region, ein Interesse, dass die Restmüllmenge gleich bleibt und nicht nur, weil sich jetzt der Bioabfall sozusagen langsam auf den Weg macht in die Biotonne, dass er weniger Material zur Verfügung gestellt bekommt.

01:06:27: Das ist ganz klar.

01:06:31: Wir erleben diesen wirtschaftlichen Thematiken gerade auch auf der ganz großen Bühne.

01:06:37: Ja, so ist das Leben, würde ich sagen.

01:06:41: Das ist übrigens ein schöner Link noch mal in unsere Dezember-Folge.

01:06:45: Wieso?

01:06:46: Da hatten wir Waste hier.

01:06:48: Das ist eine optische Erkennung in Müllverbrennungsanlagen vorne im Bunker zu Gast.

01:06:54: Ja, cool.

01:06:55: Die gucken sich die Zusammensetzung an.

01:06:57: Also, kann ich die nur empfehlen?

01:06:59: Ich geh mal stark davon aus, dass du sonst alle Folgen von uns gehört hast.

01:07:02: Natürlich.

01:07:04: Also,

01:07:04: jeden Tag.

01:07:05: Ja, morgens.

01:07:06: Ich hör keine Radio mehr, ich hör nur noch euch.

01:07:10: Wir wollen weiße.

01:07:12: Auf

01:07:14: Wiederfolge kann er gar nicht.

01:07:16: Tom, ey, vor allem bist du ja wirklich Tom.

01:07:18: Wilf heißt hiermit Abstand der schlechteste Vertriebler ever.

01:07:21: Das muss man ja mal ganz klar

01:07:22: sagen.

01:07:23: Echt?

01:07:24: Ich find's uns gar nicht langweilig.

01:07:25: So.

01:07:26: Eigentlich meint er nur, weil wir gar nicht so viele Folgen haben.

01:07:28: Aber gut.

01:07:29: Entschuldigung.

01:07:32: Julia, du wirst.

01:07:36: Also du siehst, das Thema ist, ich finde die Kommunikation im Abfallbereich war, also ist ja das Kernthema, weil wenn die Leute nicht wissen, wohin, sondern auch immer nur Verbote bekommen, dann ist es natürlich super schwierig, das dann in die richtigen Bahnen zu lenken, dass der Bio-Abfall nicht irgendwo dann doch an der Autobahn-Raststätte daneben gestellt wird und, und, und, weil man nicht mehr weiß wohin mit dem Druck.

01:08:01: Was, was wünschst du dir?

01:08:02: Wie soll es weitergehen?

01:08:03: Vielleicht ist noch so ein kleinen Ausblick, Tanja.

01:08:06: Wohin wollt ihr?

01:08:07: Ihr wollt die Welterschaft übernehmen.

01:08:09: Aber jetzt vielleicht erst mal für zwanzig, sechsundzwanzig?

01:08:14: Nein, die Welterschaft wollen wir natürlich nicht.

01:08:16: Das ist nicht unser Ziel.

01:08:18: Ja, Hashtag für Bio hat, glaube ich, noch einige Aufgaben zu erledigen.

01:08:23: Es geht darum, dass wir natürlich die neuen Mitglieder, die wir haben, weiterhin voranbringen und dass wir wirklich tatsächlich, wenn wir das Qualitätsthema gut beackert haben.

01:08:34: Und das muss man ganz ehrlich sagen, das muss, wie du gerade schon gesagt hast, Kommunikation muss immer und immer und immer wieder stattfinden.

01:08:40: Und genau so muss es auch sozusagen, muss das Bewusstsein immer wieder angesprochen werden.

01:08:45: Dafür sind ja die Tonnenkontrollen gut, um das Thema immer wieder ins Bewusstsein der Leute zu holen, um damit dieses Thema halt auch wirklich sie selber betrifft, dass man nicht so denkt, ja gut ist eine Tonne irgendwo in dem und dem Kreis.

01:08:58: Nein, krass, das ist meine eigene Tonne, die nicht gelehrt wird.

01:09:01: Und das muss halt einfach auf Agenda stehen bleiben.

01:09:04: Das predigen wir unseren Mitgliedern, die haben diese Kontrollen, zum Beispiel fast alle in ihren Tagesablauf sozusagen als Festdultine integriert.

01:09:13: Das ist mit KI-Möglichkeiten heute natürlich noch viel toller.

01:09:17: Also das kennt ihr auch, die ganzen Dinge, die es da in der Schüttung schon gibt und so weiter in der Disposition, also die die Bilder angucken.

01:09:27: Das alles, diese Technik, müssen wir halt begleiten mit guter, zeitgemäßer, auch etwas frecherer Kommunikation, nicht diese verstaubte Abfallberatung aus den Achtzigern.

01:09:37: Und das meine ich gar nicht böse, sondern dass man einfach neue Ansätze geht.

01:09:42: Und klar, da wollen wir weitermachen.

01:09:44: Ich glaube, da gibt es auch nach wie vor eine Daseinsberechtigung für uns.

01:09:48: Und ganz klar, wenn das Thema Qualität stimmt, wie ich gesagt habe, wollen wir natürlich auf das Thema Masse.

01:09:53: Da wird es aber, wie ihr schon gesagt habt, auch Widerstände geben, aus anderer Richtung, weil man Mengen nicht verlieren will.

01:09:59: Aber letztendlich muss man sagen, wenn wir Kreislaufwirtschaft voranbringen wollen, dann geht es halt letztendlich darum, den Bio-Abfall optimal zu verwerten und auch den kompletten Bio-Abfall zu verwerten.

01:10:10: Das heißt also auch der, der leider heute immer noch in der Resten mit Tonne landet.

01:10:14: Ja.

01:10:14: Genau.

01:10:15: Ja.

01:10:17: Das ist unsere ... Was ist

01:10:20: das?

01:10:20: Sorry.

01:10:20: Das war doch ein tolles Schlusswort, sorry.

01:10:24: Danke dir auf jeden Fall, Tanja, für den superinteressanten Einblick in eure Arbeit, in das Thema Bio-Müll-Sammlung.

01:10:29: Ich glaube, wir haben einen ganz guten Eindruck bekommen, wo noch Potenziale sind, aber auch welche Maßnahmen offenbar funktionieren.

01:10:38: Also, ich drücke euch weiter die Daumen, dass das weiter erfolgreich läuft.

01:10:43: Schön, dass du dabei warst.

01:10:44: Vielen Dank dafür.

01:10:46: Danke.

01:10:47: Schön, dass ich

01:10:47: da sein durfte.

01:10:49: Immer gerne.

01:10:50: Sehen wir uns euch auf der E-Fahrt.

01:10:53: Ja, also wir sind ja nicht mit irgendwie Stand oder sowas da.

01:10:56: Ihr wisst ja, unser Budget ist verdammt klein und so naiv.

01:10:59: So ein Nichtverstand ist aus Licht außerhalb unseres Budgets.

01:11:03: Aber ich werde wahrscheinlich persönlich irgendwie da sein.

01:11:05: Gut,

01:11:06: dann fahr ich alle Nerven.

01:11:08: Dann verabreden wir uns hiermit.

01:11:09: Ich freue mich sehr, dass du da warst.

01:11:11: Dankeschön.

01:11:12: Ich danke dir, Joja.

01:11:13: Bis bald.

01:11:15: Du bist und bleibst für mich der weibliche Stern am männlichen Abfallwirtschaftshimmel in Deutschland.

01:11:22: Dankeschön!

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