Folge 49: „Wir brauchen einheitliche Abfallende-Regelungen für Altpapier“ – Romy Kölmel und Martin Drews im Gespräch
Shownotes
In der ersten Hälfte der aktuellen Folge dreht sich alles um neue rechtliche Rahmenbedingungen im Abfallbereich. Julia und Tom sprechen über Gesetzgebungsentwürfe, Rechtsgutachten und Forderungen nach weniger strengen Vorgaben. Konkret geht es um das vom Bundeskabinett beschlossene Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz. Welche Änderungen gab es im Vergleich zum vorherigen Entwurf? Und warum kommt Kritik von Entsorgern und Kommunen?
Danach steht die erweiterte Herstellerverantwortung im Textilbereich im Fokus. Wer soll künftig sammeln? Wer zahlt? Und wie realistisch sind die diskutierten Sammelziele? Die beiden TrashTalker beleuchten unterschiedliche Gutachten, diskutieren die Idee einer gemeinsamen Herstellerstelle und schauen auf offene Punkte im angekündigten Eckpunktepapier des Bundesumweltministeriums. Außerdem geht es um die Forderung, die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm zu verschieben – und um die klare Ablehnung dieses Vorstoßes durch das Umweltministerium. Und ein bisschen Glanz gibt es ebenfalls: In Italien wurden 20 versehentlich entsorgte Goldbarren wiedergefunden – nicht in der Kloake, aber immerhin auf der Deponie.
Im zweiten Teil rückt der TrashTalk gemeinsam mit Romy Kölmel vom bvse und Martin Drews vom Verband Die Papierindustrie den Stoffstrom Altpapier in den Mittelpunkt – ein Material, das wie kaum ein anderes für funktionierende Kreislaufwirtschaft steht. Mit einer Einsatzquote von über 80 Prozent ist Altpapier einer der wichtigsten Rohstoffe der deutschen Papierindustrie. Gleichzeitig lässt es sich über viele Zyklen hinweg recyceln.
Doch der Markt verändert sich. Der Strukturwandel, sinkende Mengen grafischer Papiere, neue Materialmischungen und innovative Verbundverpackungen stellen Fabriken und Entsorger vor neue Herausforderungen. Im Gespräch erklären die beiden Experten, welche Qualitätsanforderungen wichtig sind und warum getrennte Erfassungssysteme ein entscheidender Erfolgsfaktor sind. Auch die unterschiedlichen Regelungen in Europa – etwa beim Thema Abfallende – kommen zur Sprache. Sie zeigen, warum ein „Schengen-Raum für Altpapier“ mehr wäre als nur ein schönes Bild.
Die Folge macht deutlich: Der Papierkreislauf funktioniert. Aber er braucht klare Qualitätsstandards, praktikable Regulierung und eine europaweit konsistente Systematik im Umgang mit dem Rohstoff.
Anregungen, Kritik und Hinweise bitte wie immer an trashtalk@euwid.de oder über unser Linkedin-Portal.
Transkript anzeigen
00:00:04: Treshtalk, der Podcast für die Kreislaufwirtschaft mit der wunderbaren Julia Hoburm und Tom Wilfer.
00:00:12: Herzlich Willkommen zum Treschtalk Ausgabe zwei in zwanzig sechsundzwanzig!
00:00:18: Ich freue mich dass er wieder meiner Seite ist, der großartige herzensgute liebevolle Tom Wilver Chefredakteur beim Euvid.
00:00:27: Oh jetzt war ich ja ganz rot das hier schon fast zu
00:00:29: viel.
00:00:29: Bist du schon?
00:00:31: Damit hast Du nicht gerechnet
00:00:32: ne?!
00:00:33: Die wunderbare Julia Hobo weiß zu überraschen.
00:00:36: Schön, dass du dabei bist.
00:00:37: Schön das wir uns mal wieder hier treffen zumindest online.
00:00:41: Diese werden wir uns ja dann zum Glück nochmal länger treffen auch persönlich vor Ort bei der EFAT vor allen Dingen.
00:00:47: Das wird toll!
00:00:49: Schön das auch alle oder so viele Hörer wieder eingeschaltet haben wenn es gefällt gerne weiter erzählen gerne abonnieren auf welchem Podcast Portal auch immer ihr das hört gerne auch eine Bewertung da lassen möglichst eine gute.
00:01:01: Da freuen wir uns drüber und das verbreitet den Podcast dann sicherlich auch noch ein bisschen weiter.
00:01:07: Und auf die Bedeutung der Kreiserwirtschaft, ich finde das super!
00:01:09: Unser Gast hat gerade auch schon am ... Das war aber Off-Record gesagt, da ist er auch immer beim Joggen gehört.
00:01:15: Ich habe auch schon von vielen gehört, dass wir so oft längeren Autofahrten... Also auch gerne mal Screenshots schicken wo ihr uns hört jetzt nicht vielleicht unbedingt auf dem stillen Örtchen, aber sonst auch gerne mal Foto-Material schicken.
00:01:31: Wir freuen uns über Feedback.
00:01:33: Übrigens auch auf den Plattformen?
00:01:37: Genau!
00:01:38: Hast du schon einmal geguckt, ob wir mal irgendwie ein Feedback gekriegt haben oder eine Bewertung bei Spotify oder so?
00:01:44: Das ist ein bisschen her, dass ich das letzte Mal geschaut habe, aber da war tatsächlich was da noch ausbauffähig, wenn ich das mal so sagen darf.
00:01:52: Gut okay also wir würden uns erfreuen ansonsten verpflichten auf der E-Fahrt.
00:01:57: Sehr gut!
00:01:58: Das ist übrigens, das wäre doch jetzt übrigens, dass wir alle die mit uns reden wollen müssen da so eine gute Bewertung.
00:02:06: Wir kaufen uns das sozusagen.
00:02:10: Ist das okay?
00:02:11: Das müssen wir vielleicht nochmal mit Stefan Rummel diskutieren.
00:02:15: Ja genau.
00:02:16: Die Neuan war ja bald nur ein kleiner Spoiler in die Zukunft.
00:02:20: Also...
00:02:20: Wollen wir starten wieder viele Themen?
00:02:22: Genau wahnsinnig viele Themen.
00:02:24: Ich hab ein bisschen was zusammengestellt.
00:02:27: Julian, du hast schon drauf geschaut und ich habe auch einiges weggelassen.
00:02:30: Ich weiß nicht ob wir alles so umfangreich besprechen können aber es hat sich natürlich wieder einiges getan in der Branche In der Abfall- und Entsorgungsbranche Kreislaufwirtschaftsbranche.
00:02:41: Ja, fangen wir an!
00:02:43: Ja, ich glaube das große Thema ist das Verpack DG.
00:02:48: Ich glaub dass es verpackdg, ne?
00:02:51: Wir haben jetzt einen BatDG.
00:02:56: Was ist DG?
00:02:56: Also das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz.
00:03:02: Das wolltest du mich jetzt echt abfragen, also dass es beschlossen worden und Hörerinnen an dieser Stelle liebe Grüße an meine liebste Hörerin, die Stevi hier.
00:03:12: Grüße gehen
00:03:13: raus!
00:03:14: Also das Bundeskabinett hat das Verpackdg beschlossen, dass die EU-Verpackungsordnung in nationales Recht umsetzt.
00:03:21: Ich glaube das ist mittlerweile allen klar.
00:03:24: Wir haben meistens eine europäische Gesetzgebung, ob das dann eine Regulation oder eine Direktive ist.
00:03:31: Die dann halt entsprechend in nationales... Giss du es einfach nur so mal für die Neuernsteigerton?
00:03:35: Du musst jetzt nicht zu lang weit schauen!
00:03:41: Also dabei bleibt ein ganz entscheidender Punkt erhalten, nämlich das Grundprinzip der Herstellerverantwortung.
00:03:48: Ganz wichtig, dass wird sowieso Das zentrale Element für alle zukünftigen Gesetzgebungen sein, wenn man auf EU schaut.
00:03:59: Ja, also das ist das Kernelement während dann eben die nationalen Regelung grundsätzlich die organisatorischen Zuständigkeiten, Registrierpflichten und den Vollzug entsprechend klären bzw.
00:04:13: in die Verantwortung der jeweiligen Stellen geben – das ist ja von Land zu Land unterschiedlich.
00:04:18: Genau du hast gesagt... Bundeskabinett hat diesen Entwurf oder dieses Gesetz beschlossen, muss natürlich noch im Bundestag und Bundesrat diskutiert werden.
00:04:27: Und da gab es ja vorher schon mal einen Entwurf, einen Referenten-Entwurf und gegenüber diesem Entwurf hat der Kabinettsentwurf jetzt die eine oder andere Änderung.
00:04:36: zum Beispiel ist die ursprünglich geplante Präventionsorganisation, die in der Abgabe von fünf Euro je Tonne Verpackungen vorgesehen hatte, die wurde gestrichen und auch die Ausweitung der Sammlungspflicht der dualen Systeme auf den öffentlichen Raum, das war auch so eine Erweiterung.
00:04:51: Die findet sich im aktuellen Entwurf auch nicht mehr.
00:04:55: Darüber hinaus gibt es noch umfangreiche Übergangsregelungen weil ja da ein Systembruch entsteht oder entstehen könnte, weil diese PPWR hat, diese europäische Vorgabe ab Mitte des Jahres in Kraft tritt gesetzlichen Regelungen ändern und dann müsste man die ganzen Verträge anpassen, die Zuständigkeiten anpassen.
00:05:19: Deswegen gibt es da noch Diskussionen über Übergangsregelungen in dem Bereich.
00:05:24: Und ab zwanzig achtundzwanzig gelten er deutlich höhere Recyclingquoten?
00:05:29: Also ich will ja auch da nochmal ganz kurz an unsere Ausgabe erwinnen.
00:05:33: zum Thema chemisches Recyling versus mechanischem Recycling.
00:05:38: Das war... Ich denke gerade drüber nach, war das letztes Jahr im Januar oder vorletztes Jahr am?
00:05:44: Ich befürchte sogar, das ist vor Vorletztes Jahr mal die Zeit.
00:05:48: Ganz kurz?
00:05:50: Wahnsinn!
00:05:50: Okay gut aber nicht.
00:05:51: das Thema bleibt einfach brandaktuell.
00:05:54: also jetzt kommt deutlich höhere Recyclingquoten für haushaltsnah Verpackungen.
00:05:58: da ist ja immer das Thema mit den Störstoffen und der Verunreinigung Brut also bei Verpackung, also bei Kunststoffverpackungen.
00:06:07: und aber neunzig Prozent für Glas sowie Papier, Pappe und Karton.
00:06:12: Und da möchte ich alle jetzt schon mal bitte dran zu bleiben bis zum zweiten Teil, ne?
00:06:16: Roter Faden haben wir den dranbleiben!
00:06:20: Da tut sich einiges.
00:06:21: und ninety-fünf Prozent für Eisenmitteile und Aluminium Das sind die Dosen für alle diesen, die sich jetzt fragen.
00:06:28: Wo finde ich denn Aluminium Verpackungen?
00:06:30: So wie steigende Quoten für Künstler Verpackung zu dem wird einer.
00:06:34: wird eine eigenständige Recyclingquote von siebzig Prozent für sonstige Verbundverpackungen eingeführt?
00:06:40: Genau also ambitioniert
00:06:42: genau
00:06:43: Ja aber dennoch Kritik von den Sorgeverbänden.
00:06:47: das ist auch okay.
00:06:48: Nein ja, aber ich find dass der ist ja auch völlig ok.
00:06:51: Das soll er jetzt gar nicht werten sein.
00:06:53: Genau, BDE und VBS.
00:06:55: VBS ist der Bayerische oder der Verband der bayerischen Entsorgungsunternehmen der Privaten.
00:07:00: Die beiden Verbände sehen Versäumnisse bei der Stärkung der Rezyklatmärkte Und Warnen vor Investitionshemdissen.
00:07:08: also da geht es vor allem darum wie können die Recyklate dann auch wieder eingesetzt werden?
00:07:13: gibt's überhaupt einen Markt dafür?
00:07:16: Wie können sich Investition in hochwertige Aufbereitungskapazitäten rechnen?
00:07:22: Und da sind die halt Probleme, dass zu wenig Anreize geschaffen werden.
00:07:27: Genau.
00:07:28: aber es gab auch Kritik, negative Kritik aus dem kommunalen Bereich.
00:07:32: also hier.
00:07:33: der VKU und auch der Deutsche Landkreistag sehen Defizite bei der rechtssicheren Durchsetzung kommunaler Entgeltansprüche gegenüber den dualen System.
00:07:42: Also ich gehe jetzt um gerade so die Mitbenutzung kommunaler Sammelstrukturen gab so Abstimmungsvereinbarungen, wer das mal machen durfte.
00:07:53: Herzlichen Glückwunsch!
00:07:55: Genau da beklagt der VKU, dass man oftmals bei diesen strittigen Entgelten in Vorleistung gehen muss finanziell und Ansprüch über Jahre gerichtlich geltend machen muss.
00:08:05: Und ja, VKu-Vizepräsident Uwe Feige war auch schon bei uns hier am Podcast im Thirstalk zu Gast spricht von einer untragbaren Schieflage zulasten der kommunalen Gebührenzahler.
00:08:18: VKU und Landkreistag fordern daher ein gesetzlich verankertes kommunales Festsetzungsrecht für Entgeltansprüche gegenüber den dualen System.
00:08:27: Auch da wird sicherlich die Diskussion dann auch während des weiteren parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens noch mal an Schärfe gewinnen bzw.
00:08:37: nochmal sich diesen Punkten widmen.
00:08:40: Naja, und im Verpackungsbereich können wir dann auch direkt nochmal auf Mülltrennung Wirk hinweisen.
00:08:45: Und den Echsel grüßen ganz, ganz gut.
00:08:47: Auf die Grüße gehen raus!
00:08:49: Umweltverbände kritisieren schwache.
00:08:50: Mehrwegförderung ist auch immer wieder ein Punkt wenn man über Verpackungen richtet.
00:08:54: klar Mehrwegalternativen und das findet offenbar nicht ausreichend statt.
00:09:00: zumindest aussicht der Umweltverbinde der NGOs.
00:09:04: Ich habe meinen Kaffee Cup to go, wollte es nur kurz gesagt haben Ich mag auch diese Einweg-Cups überhaupt nicht mehr, wie ich irgendwie nervig.
00:09:16: Und?
00:09:17: Wow!
00:09:17: Tom, du bist so gut.
00:09:19: Wir haben natürlich noch eine Treschock-Kasse.
00:09:20: Tom trinkt aus der Treschtoch-Tasse.
00:09:21: Ey wollen wir nicht... Das wäre doch jetzt eigentlich auch... Jetzt komme ich wieder auf die nächste Idee.
00:09:25: Wollen wir nicht mal so... Auch hier ist dann diese Firma noch... Jetzt komm' ich nicht drauf.
00:09:31: Diese Coffee To Go weißt Du diese Kunststoffbehälter, ... dann
00:09:38: wieder abgelassen.
00:09:40: Ja, genau!
00:09:41: Wollen wir da nicht auch mal für uns was für ein Trash Talk machen?
00:09:45: So Branden meinst du?
00:09:47: Ja, man muss noch drüber nachdenken aber vielleicht... Ich brauche noch irgendwie so... Wir brauchen noch irgendwas cooles für die E-Fort.
00:09:54: Radiergummis.
00:09:55: Nächstes
00:09:55: Thema.
00:09:56: Und wer benutzt
00:09:57: eigentlich noch Radier
00:09:58: Gummis?!
00:09:58: Halt!
00:09:59: Wer benutzt einfach noch Radirgummism?
00:10:01: Hast Du noch einen Radier Gummitor?
00:10:02: Nein.
00:10:03: Wahrscheinlich so'n Ratzefummel hinten ne?
00:10:06: So eine kleine Weltkugel die du so an deinem kleinen Bleistift hast, wenn du nur in Artike schreitst.
00:10:13: Und Artikel mit Handschreiben?
00:10:15: Ja, aber wenigstens hast du dabei eine Hose an und ich gehe stark davon aus, dass du jetzt auch über Klamotten reden wolltest.
00:10:22: Nicht über Ratzefummel.
00:10:24: Jeeh!
00:10:26: Genau also...
00:10:27: Ganz, ganz, ganz... Sorry, mit Hosean.
00:10:30: Ganz kurze.
00:10:31: Jetzt kommt's.
00:10:32: Eine Einladung bekommen für eine Anlagenbesichtigung, Anlageeröffnung und dann scrollte ich so die Einladungen durch und da steht dann irgendeiner an der Stelle.
00:10:40: Es ist auch wichtig, dass sie eine lange Hose tragen.
00:10:44: Die Veranstaltung findet in der nächsten Woche statt.
00:10:46: also wir nehmen jetzt hier Mitte Februar auf und es geht um die Veranstaltungen, die Ende Februar stattfindet.
00:10:49: Es ist wichtig das man eine lange hose trägt.
00:10:52: Unnatürlich geschlossene Schuhe!
00:10:54: Ich meine ich weiß nicht ob euch so irgendwie bei uns jetzt echt so gefühlt minus acht Grad und es schneit wie bekloppt...ich meine was müsstest du für ein Ech sein?
00:11:03: Dass zu deiner kurzen Hose
00:11:04: rankommt?!
00:11:05: Beziehungsweise vielleicht auch so in Sandalen, weißt du?
00:11:08: Ja genau.
00:11:09: Eine kurze Frage!
00:11:10: Wenn du das könntest du die Frage mal den Veranstaltern stellen.
00:11:14: wenn du jetzt eine kurze Hose trägst aber Strom also aber Socken die dann an die Hose sozusagen treffen ist es dann eine Hose oder sind das so eine kurzen Hose?
00:11:25: verstehst du mein Problem?
00:11:26: Ja
00:11:26: ich verstehe schon aber ich glaube es zählt nicht.
00:11:29: Mist okay weil ich da so ne Schnittstelle habe da könnte Fleisch raus schauen.
00:11:33: was ist denn für ne Anlage?
00:11:34: darfst du das sagen?
00:11:36: Nö, das habe ich jetzt einfach nicht.
00:11:38: Ist nicht so spektakulär.
00:11:39: also finde ich.
00:11:40: Sagt das nicht!
00:11:42: Sagt es nicht, macht das nicht?
00:11:44: Macht das nicht mit uns Tom?
00:11:45: Also...
00:11:46: Da geht's Achtung, Spoiler gehts um heiße Luft vielleicht auch um kalte, aber es geht um Luft.
00:11:51: So Jetzt Diskussion um Ausgestaltung der EPR also Herstellerverantwortung im Textiebereich.
00:12:00: Deswegen hofe..
00:12:00: Das jetzt alle schlaubi ist.
00:12:04: EPR heißt natürlich nicht Erweiterter, sondern EPR heisst External Producer Responsibility.
00:12:09: Der Tom hat es direkt für euch übersetzt!
00:12:12: EPR Genau also Herstellerverantwortung und Textilbereich.
00:12:17: Wir warten ja alle auf das Eckpunktepapier vom BMUKN was er eigentlich glaube ich jetzt schon mehrfach angekündigt und wieder verschoben worden ist.
00:12:26: Da gab's jetzt ein Gutachten von dem Verband der kommunalen Unternehmen Und zwar wenn man das mal so zusammen.
00:12:32: Ich darf da eigentlich, ich sollte das nicht mein Thema sein was ich hier vortrage.
00:12:35: Aber wenn man zusammenfasst die Kommunalen sammeln und die Hersteller zahlen es erinnert ein bisschen an die geteilte Produktverantwortung nur dass die Hersteller einfach nur noch zahlen.
00:12:48: also also was ich damit meine ist auch dass die kommunalen Unternehmen natürlich und das hat alles seine Berechtigung auch die Sozialbetriebe für die Wiederverwendungen dann entsprechend weiter betreiben oder auch Sherry Picking Betreiben dürfen aber die Herstellung halt einfach nur nochmal bezahlen.
00:13:02: Das ist gar nicht so umsetzbar.
00:13:06: Und das hat GRS und auch die Stiftung GRS in einem Gutachten nochmal aufbereitet und widerlegt, findet man auch auf der Homepage von GRS.
00:13:17: In zwei Gutachten sogar?
00:13:19: Ja!
00:13:19: Die Stiftungen, die Stüftungs-GRS-Batterien – und wir als Servicegesellschaft haben es auch getan.
00:13:26: Also... Da gehen ganz liebe Grüße an meinen DGAW-Vorstandskollegen.
00:13:30: Anno Öksel raus Hat ein super Gutachten geschrieben, danke.
00:13:34: Genau es geht da um eine rechtliche Auseinandersetzung darum ob eine kommunale Sammelhoheit für Textying gerechtfertigt ist oder nicht.
00:13:42: und beide Gutachten widersprechen dem Gutachten das der VKU Ende letzten Jahres veröffentlicht hat wo Haus hervorgeht dass gerade die Kommunen zuständig sind.
00:13:53: also da ist offenbar ein großer Dissens und...
00:13:58: Nein eigentlich ist das relativ klar.
00:14:00: Na ja, also es ist ganz klar.
00:14:03: Du musst nur lesen können.
00:14:05: Genau!
00:14:07: Aber es gibt auch glaube ich mittlerweile Vorlesefunktion am Computer.
00:14:11: Genau.
00:14:11: und du sagst das Eckpunkte Papier beziehungsweise der Gesetzentwurf zur Umsetzung eben dieser EPR in nationales und deutsches Recht.
00:14:21: Der steht noch aus.
00:14:22: die Spannung steigt...
00:14:23: Die Bespannung Steigt?
00:14:24: Die Bespannung steigt.
00:14:25: gestern war ich aber im BMUKN Und vielleicht im Juni.
00:14:33: Also wir sind gespannt, wir sind im Austausch und da tut sich auch viel bei Textium-Mode.
00:14:38: die sprechen sich ganz klar für eine eigene gemeinsame Herstellerstelle aus eben nicht an die Stiftung ERR angekoppelt.
00:14:47: das würden wir uns im Batteriebereich wahrscheinlich auch wünschen.
00:14:50: kann ich jetzt nicht vor allem reden sprechen sondern wirklich eine eigene gemeinsam herstellerstelle also eine GHS Genau.
00:14:57: Muss ich das jetzt doch erklären?
00:14:59: Energie heißt...
00:15:01: Ja, eine gemeinsame Hersteller-Stelle.
00:15:03: Ne, im braunsten Wert.
00:15:04: Haben
00:15:04: wir ein Verpackungsbereich in Osnabrück und haben wir Elektrogiebereich in Nürnberg.
00:15:11: Genau!
00:15:12: Sie schlagen aber auch einen Beirat, wo dem Vertreter der Abfallwirtschaft kommunaler Entsorge Sozialwirtschaft und Rezeggingindustrie eingebunden werden sollen
00:15:22: Genau.
00:15:24: Die Sammlung soll über die Producer Responsibility, also über die Rücknahmesysteme erfolgen oder über die Erstellerorganisation, du weißt es jetzt... ...die entsprechende Rücknahmen und Sammelstrukturen schaffen und natürlich auch die kommunalen und sozialen Akteure mit einbinden sollen.
00:15:40: Das soll ja nicht komplett ausgeschlossen werden, das soll halt eben aber alles unter dem... Thema Herstellerverantwortung, also unter dem Herstaller-Regime auch entsprechend dann laufen.
00:15:52: Was ich auf eine völlig gerechtfertigte Forderung... Also für völlig gerechtsfertigt halte diese Forderungen.
00:16:01: Genau es gibt dann.
00:16:03: zusätzlich soll dann die GHS eine optionale unabhängige Sammlung für Akteure ohne Pro, also ohne einen Anschluss an ein Rücknahmesystem.
00:16:13: Vertrag soll dann angeboten werden und deren Kosten oder die Kosten, die dahin stehen werden dann zwischen den Rücknahmesystemen entsprechend ausgeglichen.
00:16:23: Textie- und Mode lehend entsprechende starre Sammelquote waren jetzt geeignete Referenzwerte ab.
00:16:27: Ich finde auch... Also ich weiß gar nicht wirklich ob eine Sammelquote im Textiebereich so sinnvoll ist.
00:16:34: Ich weiß nicht wie hoch die aktuell genau wäre, da müsste ich hier nachfragen.
00:16:38: aber das sind wir glaube schon echt ganz gut dabei!
00:16:41: Das ist mit der Textisammlung.
00:16:43: Ich habe jetzt gelesen, dass auch an der einen oder anderen Stelle wieder Textilsammel-Container abgebaut werden.
00:16:51: Das war das Thema
00:16:53: was wir vor einigen letzten Jahren viel hatten.
00:16:56: Stattdessen schlagen die eben vor, dass man jährlich eine Steigerung der Erfassungsmenge nachweisen sollte und ergänzt um einen finanziellen Ausgleichmilchandismus.
00:17:10: Am Ende des Tages ist es wie der Lastenausgleich, den wir im Batteriebereich auch mal vorgeschlagen haben.
00:17:16: Also die Kosten werden von allen Pros übernommen wenn eine Pro mehr sammelt als die anderen.
00:17:23: Genau und dann noch ganz kurz um das Thema abzuschließen gab's auch nochmal ein Positionspapier vom Handelsverband...
00:17:29: Das war aber letztes Jahr schon Tom?
00:17:32: Ja kann man vielleicht trotzdem
00:17:34: nochmal... Wäre jetzt aber dann gedoppelt finde ich nicht fair.
00:17:38: Okay was haben wir noch?
00:17:39: Da gehen sie aber ums Sechzehn Kilogramm pro Einwohner als Größenordnung.
00:17:44: Ja, aber wenn ich jetzt das... ja okay gut!
00:17:47: Jetzt komme ich zu meinem persönlichen Problem und die wollte ich auch mal ganz kurz dann.
00:17:51: Ich habe so viele tolle Klamotten also Eichstensstoffe teilweise mit falschen Schnitten.
00:17:56: da muss man ein paar Jahre warten.
00:17:58: Die möchte ich nicht wegschmeißen.
00:17:59: Nee
00:17:59: musst du ja auch nicht.
00:18:01: Aber wie sollen wir denn aufs Sehzehn-Kilo kommen?
00:18:04: Ich weiß nicht.
00:18:06: Das erinnert an die Anfänge des Elektrogies.
00:18:08: Da hat man doch auch, glaub ich mit, sechszehn Kilo gestartet.
00:18:10: Ach du!
00:18:13: Sechszehn Kiloproh zwei Personen meint ich.
00:18:20: Lieber, du musst schon nachdenken wenn du mit mir redest.
00:18:22: Erstoppt
00:18:22: mal bitte wie lange das jetzt gedauert hat.
00:18:24: SechzehnKilo gamm durch... Ich
00:18:26: wollte
00:18:26: einfach
00:18:30: nur was aufs Band hoch.
00:18:31: Wir schneiden den Verzug
00:18:35: nicht draus.
00:18:36: Nein, ich war, guck ich hab dir schon gesagt, da ist was drin?
00:18:40: Normalerweise bist du der Langsame von uns beiden, ne?
00:18:42: So.
00:18:43: Jetzt hab ich's doch noch verwendet.
00:18:44: Sehr schön!
00:18:45: Liebe Grüße an unseren Gast im zweiten Teil.
00:18:50: Genau.
00:18:50: Ach Tom, ich mag dich doch...
00:18:51: Das bleibt auf jeden Fall spannend und wir warten auf das Eckpunktepapier falls es denn noch kommt.
00:18:55: Wir warten auf den Gesetzesentwurf und schauen dann mal apropos...
00:19:00: Was wiegt ein
00:19:00: Elefant?!
00:19:03: Zehn Tonnen.
00:19:03: Ein großer.
00:19:07: Was wolltest du sagen so?
00:19:08: Wir warten
00:19:10: auf den Entwurf, auf dieses Eckpunktepapier.
00:19:13: Falls es denn noch kommt vor dem Entwurf.
00:19:14: wir warten aber auch weiterhin auf das Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der NKWS, der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie und da kommt vielleicht doch noch Ende Februar je nachdem nach unserer Aufnahme.
00:19:27: Aber das steht auch noch aus.
00:19:29: Weiterhin auf sich warten lässt Das Verbot für einen Wegwebs was er eigentlich angekündigt wurde.
00:19:38: Es gibt zwar einen Entwurf für eine neue Tabakverzeichnungsverordnung, da steht das nicht drin.
00:19:43: Ich habe aber jetzt entgegen unserer Berichterstattung Norvid Stimmen gehört oder diesen gesagt haben Da werden ganz viele weitere Aromen verboten in dieser Tabak-Verzeichnisverordnung und das wäre dann quasi ein indirektes Verbot für Vapes jetzt nicht unbedingt nur Feinweg-Vapes sondern für alle
00:20:01: Aber kenne ich mir zumindest aus.
00:20:03: Ja, ich finde so mein Schaimatschalatte will ich aber schon am Morgen brauchen.
00:20:09: Ich kann das ja gar nicht
00:20:12: ab, das Zeug.
00:20:13: Da kriegt man doch irgendwie echt so Flaumen auf der Zunge wenn man an den Dingern saugt oder?
00:20:20: Ja, da kann ich keine persönliche Erfahrung beitragen.
00:20:23: Wir rauchen mal einer... wir rauchen einmal einen auf der E-Fahrt.
00:20:29: Ich glaube nicht.
00:20:31: Doch!
00:20:31: Machen wir mal jetzt halt doch mal nicht so.
00:20:33: Ja sei nicht so ein Spießer,
00:20:34: meine Güte.
00:20:35: Ja seien nicht so'n Spiecer hier.
00:20:36: es gibt auch mittlerweile mit Cannabis.
00:20:39: Ich glaub, ich auch mittlerweile so verdampfer und so her.
00:20:42: Ist ja jetzt legal, Tom!
00:20:43: Du hast doch da auch so eine Pflanze hinten in der Ecke stehen?
00:20:46: So ne Gala ist Pflanzen genau.
00:20:47: Ich weiß nicht, was das ist... du hast ein gutes Auge.
00:20:50: Ich glaube, ist das ein Deniamin?
00:20:54: Weißt du überhaupt, was du dastehen
00:20:56: hast?!
00:20:56: Das ist ne Pflanz.
00:20:57: Gehst
00:20:58: du die manchmal?
00:20:59: Nee, da übernimmt meine liebe Kolleginnen.
00:21:02: Sie meinte mein Dorot könnte Pflanzen vertragen haben gesagt aber nur wenn du sie gießt.
00:21:07: Also ähm Dein Büro verträgt vieles.
00:21:10: Vielleicht auf der Pflanze?
00:21:12: Das war eine steil
00:21:12: Vorlage, die kann es nicht liegen.
00:21:13: Ja okay ich weiß was, ich überraschte dich jetzt!
00:21:16: Ich lass es einfach.
00:21:19: Ich mach das nicht.
00:21:21: Apropos Lassen
00:21:24: Was man lassen sollte oder zumindest verschieben sollte Die DVA, die deutsche Reinigung für Wasser und Abwasser gefordert Und zwar die Fristverschiebung bei der Phosphorückgewinnung aus Klärschlamm war ein großes Thema.
00:21:41: Das hat der Verband kürzlich gefordert, die gilt ja eigentlich ab dem Jahr zwölf neunundzwanzig und die DVR fordert das um zehn Jahre zu verschieben.
00:21:53: Die technischen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen seien nicht entsprechend gegeben und damit es realistisch umgesetzt werden kann
00:22:04: Richtig.
00:22:05: Und dann gab es auch direkt eine Reaktion vom BDE und der deutschen Fosfort-Plattform, also DPP abgekürzt – die lehnen nämlich eine Verschiebung der verpflichtenden Fosvorrückgewinnung ab und sprechen sich für die Beibehaltung des bestehenden Zeitplans aus.
00:22:21: Eine Fristverlängerung wird aus ihrer Sicht Planungssicherheit und notwendige Marktimpulse gefährden sowie die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft
00:22:28: verzögern.".
00:22:30: Genau!
00:22:31: Die DVR hatte das noch begründet, ihre Forderungen nach einer Fristverschiebung mit einem Mangel an ausreichenden Rückgewinnungskapazitäten.
00:22:40: Bis zum Jahr und zwanzig würden nur Kapazitäten fährt, weil ein Drittel der Anfallen den Klärschampferbrennungsaschen zur Verfügung stehen.
00:22:47: Großtechnische Anlagen seien bisher noch nicht flächendeckend in Betrieb.
00:22:53: Diese Forderung hatten sie in einem Schreiben an Bundesumweltminister Carsten Schneider geäußert.
00:22:58: Der hat mittlerweile auch schon geantwortet.
00:23:01: So, und ich schreibe
00:23:16: jetzt auch mal was.
00:23:17: Nämlich die zwanzig Goldbaren gehören mir!
00:23:22: Ist das schon bekannt?
00:23:23: Welche zwanziggoldbaren
00:23:25: denn?!
00:23:26: Im Wert von rund hundertdreißigtausend... Euro, die ich aus Versehen im Restabfall entsorgt habe in Italien.
00:23:37: Die hätte ich gerne wieder.
00:23:39: Aha!
00:23:40: Machst du ein Urlaub?
00:23:41: Ja
00:23:42: Mit deinem Gold.
00:23:44: Ernsthaft?!
00:23:45: Das ist ja der Wahnsinn!
00:23:47: Wie sind denn die gelandt... also ich hab das so um vorbeigehen bei LinkedIn gelesen, übrigens bei LinkedIn könnt ihr uns auch alle folgen.
00:23:55: Wollte auch noch mal kurz zu gesagt haben und auch immer alles gerne positiv kommentieren.
00:24:00: Wir sind da sehr zart beseitet, was schlechte Kritik angeht.
00:24:05: also ich der Tom kann es ab aber nicht
00:24:08: du kannst das auch
00:24:09: kann nur austeilen.
00:24:12: Aber ganz kurz für die höre die Julia ist mal direkt ins in die rubrik gemischtes hack gesprungen.
00:24:18: Ja
00:24:19: und er ist ja eine meldungsauge gesprung.
00:24:21: die konnte sie jetzt nicht auslassen.
00:24:22: und zwar geht es tatsächlich um goldbaren um zwanzig stück Die im rest mit entsorgt worden.
00:24:27: in itai
00:24:29: Habe ich schon gesagt, danke.
00:24:30: Porto Cisario.
00:24:34: Davor wollte
00:24:34: ich mich nämlich drücken, deswegen
00:24:35: habe ich nicht weiter geredet.
00:24:37: Ich weiß nicht wie das ausgesprochen wird.
00:24:40: Lohn-Provinz Lecce, da ist es irgendwo im Süden ne?
00:24:44: Also der hat einen Mann irrtümlicherweise diese Goldbaren einfach mal in einen öffentlichen Abfallbehälter geworfen und jetzt... ich glaube die haben das jetzt über Videoaufnahmen rekonstruiert.
00:24:59: Den Fertil habe ich verloren, halt.
00:25:01: Nee der ist hier!
00:25:03: Die haben das über Video aufnahm und die Zeitangaben.
00:25:06: im Endeffekt haben sie das nachgestellt...
00:25:11: Und
00:25:12: dass dann zurückverfolgen auch welche Diplonie die Abfalllieferung gelandet ist sondern welchen Bereich abgelagert wurde.
00:25:18: Das ist ja schon mal gar nicht schlecht ne?
00:25:21: Und dort wurde dann der Abfall händisch durchsucht.
00:25:27: So und weißt du was ich jetzt mache?
00:25:30: Ich werde jetzt händish Mein Papier entsorgen, aber du wolltest jetzt noch kurz vom zweiten Teil eine Werbung für was machen und dann gehe ich nämlich echt Mittagessen.
00:25:38: Und ihr bleibt alle dran bitte für den zweiten Teil?
00:25:40: Und da geht es um...
00:25:43: Genau!
00:25:43: Um Altpapier geht das da.
00:25:45: Und damit zwei ganz hervorragende Experten zu Gast die uns da mal genau erklären wie das alles funktioniert im Altpapiereich und welche Probleme es aber trotz dessen gibt auch wenn Alpapiereinsatzquote sehr hoch ist Und wer danach vom Thema angefixt ist, den kann ich nur empfehlen am vierzehnten April zum Internationalen Alpapiertag zu kommen.
00:26:08: Veranstaltung von BVSE dieses Jahr in Berlin ist auf jeden Fall in Europa die größte Veranstaltungen zum Altpapier.
00:26:14: da werden auch ganz viele aktuelle Themen diskutiert rund um Alpapiereinsatzverwertung.
00:26:22: Dann mache jetzt auch... Ich weiß das jetzt wieder im Bruch aber dann mache ich jetzt auch noch Werbung für eine Veransthaltung nämlich die Mami mit Texte und Mode.
00:26:29: Am sechzehnten April, der drittes Stakeholder-Dialog den wir durchführen zum Thema EPR Textil und sprechen wird unser Bundesumweltminister Carsten Schneider.
00:26:38: Wir freuen uns schon sehr darauf!
00:26:40: Auch in Berlin quasi einen Tag später oder zwei Tage später?
00:26:44: Genau.
00:26:46: Da wirst du ja leider nicht kommen.
00:26:48: Jetzt aber ich gehe was essen.
00:26:49: ihr bleibt dran.
00:26:52: es wird super spannend.
00:26:54: nehmt euch ein bisschen Zeit bis gleich.
00:27:02: Willkommen zurück zum zweiten Teil unserer aktuellen Ausgabe.
00:27:06: In diesem Monat haben wir wieder etwas ganz Besonderes, nämlich seit langem mal wieder zwei Gäste und ich darf beginnen mit Ladies First.
00:27:14: Zum einen haben wir Romi Körmel zu Gast.
00:27:16: sie ist seit Juli zwanzig als Referentin beim BVSE für die Fachverbände Papier Recycling und Akten bzw Datenträgervernichtung zuständig.
00:27:28: Außerdem wurde sie letztes Jahr im europäischen Dachverband Recycling Europe zur Vizepräsidentin von ERPA, also der European Paper Recycing Pond gewählt.
00:27:38: Davor war sie bei Prognostätig in verschiedenen Projekten auch zur Kreislaufwirtschaft für ganz verschiedene Kunden in Privatwirtschaft und aber auch öffentliche Kunden, Kommunen, Landesebene, Ministerien, EU-Kommissionen.
00:27:54: Rumi, super toll, dass du dabei bist.
00:27:56: Herzlich willkommen beim Touch Talk!
00:27:59: Ja vielen Dank für die Einladung!
00:28:01: Herzlich Willkommen Rumi.
00:28:03: ja und tatsächlich heute trifft Technik so ein bisschen recht?
00:28:08: So kann man es eigentlich sagen.
00:28:09: Ich darf nämlich ganz herzlich willkommen heißen Martin Dreeves, er ist Volljuris also hat keinen technischen Hintergrund, ist aber voll im Thema, nämlich seit zwanzig Jahren ist er Geschäftsführer des Verbandes der Papierindustrie und auch Geschäftsführer in der Gesellschaft für Papierrecycling.
00:28:25: Herzlich Willkommen Martin Drees!
00:28:27: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:28:29: Super Martin, schön dass du auch dabei bist während wir heute hören werden zu merken zwei absolute Experten für Altpapiere hier am Mikrofon bei uns.
00:28:40: Den meisten ist es bewusst, aber vielleicht nicht allen.
00:28:43: Aber Papier ist ja schon ganz schön weit bei Kreislaufwirtschaft einer der wichtigsten Rohstoffe in der Papierindustrie.
00:28:51: Aber vielleicht könnt ihr für die Hörer nochmal darlegen wie wichtig Altpapier tatsächlich für die Papierproduktion ist?
00:28:58: Ja vielen Dank Tom!
00:29:00: AltpAPIER spielt als Rohstoff für die papierproduktion im Deutschland eine absolute zentrale Rolle.
00:29:08: Die Einsatzquote von Altpapier beträgt in Deutschland über achtzig Prozent.
00:29:13: Wir haben im Jahr zwei tausend vierundzwanzig rund sechzehn Millionen Tonnen Altpapiere verbraucht, das heißt anders ausgedrückt jede dritte Tonne Alpapieren ganz Europa vom Nordkap bis Sizilien ist in Deutschland verwertet worden um neues Papier herzustellen und jedes hier in Deutschland gesammelte Kilo zumindest rechnerisch, in Deutschland verwertet.
00:29:41: Zusätzlich brauchen wir noch einen Netto-Import von über drei Millionen Tonnen Altpapier.
00:29:47: Ich finde das sind absolut beeindruckende Zahlen die zeigen dass die Papierindustrie in Deutschland nicht nur einen nachwachsenen Rohstoff einsetzt sondern dies auch als Teil der Kreislaufwirtschaft wieder recycelt.
00:30:02: Rumi, möchtest du noch was ergänzen?
00:30:05: Ich glaube die wichtigste Zahl hat der Martin gerade schon gesagt.
00:30:09: Wir haben eine Recyclingquote von über achtzig Prozent, ich glaub vierundachtzig Prozent waren es im vorletzten Jahr und Ich glaube, das zeigt beim Thema Kreislaufwirtschaft.
00:30:20: Wir haben es hier mit dem Vorreiter zu tun, ein Stoffström, der wirklich gut funktioniert im Vergleich zur anderen Stoffstrom, wo wir uns das nur träumen könnten.
00:30:27: über achtzig Prozent Recyclingquote und die Haurausforderungen sind aber vielleicht ein bisschen anderer Art Und deswegen ist ganz schön mit euch da mal drüber zu sprechen.
00:30:38: Also ich bin bekannter für dass sich immer mal ganz kurz abschweifen auch immer gerne Persönliche private Probleme, mit denen den Podcast rein trage.
00:30:46: Aber ich habe mal so eine grundsätzliche Frage wie oft lässt sich denn also wenn ich jetzt hier so ein... Ich hab jetzt hier, wir machen mal einen roten Faden, ich habe jetzt hier Papier der Messe München, ja?
00:30:57: Ifat ist dabei.
00:30:59: Wie oft lässt es sich dann so nen grafisches Papier tatsächlich recyceln?
00:31:03: Gibt's da für Zahlen irgendwie sieben Mal?
00:31:06: und was ist denn eigentlich der limitierende Faktor?
00:31:08: Ist das die Phaserlänge?
00:31:10: Was is'?
00:31:11: Vielleicht könnt ihr da mal so ein bisschen, weil das ist ja wirklich ein wichtiges Thema für die Kreislaufwirtschaft und es funktioniert.
00:31:16: Ja?
00:31:17: Vielleicht könnt Ihr mein Fachwissen dann nochmal ein bisschen aufpäppeln!
00:31:21: Also wenn man den Professor Schabel an der TU Darmstadt fragt, der dort Papierfabrikation also die Herstellung von Papier lehrt an der Technischen Universität, dann ist die Recyclingmöglichkeit unbegrenzt.
00:31:41: Es hat in der Vergangenheit auch Versuche gegeben, das mal zu genauer zu verifizieren und dabei sind diese sieben Kreisläufe herausgekommen.
00:31:53: Das hatte den Grund dass eben in jedem Kreislauf ein bestimmter Faseranteil ausgeschleust worden ist und dann eben am Ende nach diesem siebten Recyclingvorgang nicht mehr ausreichend Fasermaterial vorhanden war.
00:32:10: Aber wir können uns eigentlich auch darauf verständigen, dass Papier ja nach der gängigen Lehre zwanzig bis fünfundzwanzig mal recycelt werden kann.
00:32:27: Und das hängt natürlich sehr stark davon ab ob eben dieses Papier auch wieder dem Recycling zur Verfügung gestellt wird Und das ist, glaube ich, ein Anliegen was Romy Gölmel vom BVSE und ich von der Papierindustrie eint.
00:32:47: Aber genau es ist ein organisches Material und deswegen die Faserlänge.
00:32:51: die passt sich an und irgendwann fällt's aus dem Raste dann kommt wieder neues neue Frischfaser dazu und so man kann von Kreis laufen teilweise von Kaskaden sprechen.
00:33:03: Die Hauptsache ist, es kommt zurück in den Kreislauf und geht nicht auf dem Weg dahin verloren.
00:33:09: Das ist glaube ich ein ganz wichtiges Thema, weil jetzt kann der Tom beim nächsten Stammtisch angeben.
00:33:13: Tom, jetzt weißt du wie oft zum Bierdeckel einen Kreislauf geführt werden kann?
00:33:17: Was ist denn ... Ihr habt uns ja eigentlich schon auf hingewiesen quasi auf die Frage Awareness also Bürgerkommunikation.
00:33:28: Warum ist das wichtig?
00:33:30: Also ich glaube, dass es allen klar warum das wichtig ist.
00:33:32: aber was tut ihr um die Bürger darauf hinzuweisen, dass Papier in den Altpapiercontainer gehört und nicht im Restmüll?
00:33:40: Tut ihr
00:33:40: etwas?
00:33:40: Ja, ich denke mir die gute Nachricht ist erstmal, dass papier ein sehr sehr gutes Image hat.
00:33:48: Das zeigen alle Untersuchungen und Studien, die wir auch dazu einen Auftrag geben.
00:33:53: Es wird als auf Grundlage eines nachhaltigen Rohstoffes angesehen.
00:34:00: Sondern eben allen ist bewusst, dass das Recycling quasi in der DNA der Papier in
00:34:09: den USB
00:34:10: steckt und das ist für uns natürlich ein großer Vorteil.
00:34:14: aber wir müssen eben an dieser ja ich sag mal guten an diesem guten Image auch immer weiter arbeiten und immer wieder darauf hinweisen.
00:34:26: Und durch entsprechende Aufmerksamkeit, die wir in den sozialen Medien versuchen zu generieren auf eine sortenreine Sortierung hinzuweisen, die dabei hilft einen möglichst langen Kreislaufzyklus in Gang zu halten.
00:34:48: Ja und mit dem Auftritt hier habt ihr jetzt auch ungefähr achtzig Prozent der Bevölkerung erreicht.
00:34:52: Perfekt!
00:34:54: Dann kann ja nichts mehr schießen.
00:34:55: Das ist sowieso das, genau das ist das Allerwichtigste jetzt gewesen.
00:34:59: Genau aber um auf die reine Frage mit der awareness zurückzukommen ich glaube da muss man auch was in der... in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft ganz grundlegend, dass wir wieder zurückkommen.
00:35:09: Und das ist die Unterscheidung an gewerbliche und kommunale Erfassungen.
00:35:12: Das spielt bei Papier eben auch eine ganz wichtige Rolle.
00:35:15: mit wem?
00:35:16: Welchen Quellen hat man es zu tun?
00:35:18: Bei gewerblichen Quellen sind unsere Entsorgungs-, insgesamt meistens Entsorgerungsfachbetriebe als Berater vor Ort und gehen sowas wie Gewerbeabfall vor Ordnung getrennt Haltung usw.
00:35:31: durch.
00:35:32: Im besten Fall kommt da schon ne hohe Qualität hinten raus, weil im Gewerblichen dann auch teilweise einfach Kartonagen von einem Typus gesammelt werden und dann ist das relativ sortenrein.
00:35:43: Schwieriger ist es natürlich im kommunalen Bereich wo Bürgerinnen und Bürger ja deren Grundlagenwissen im Thema Mülltrainung gefragt ist und wir hatten gerade schon vor dieser Aufnahme darüber dass Papier eigentlich recht intuitiv sein könnte aber scheinbar Im Einzelfall doch nicht, es landen immer wieder Dinge im Altpapier die da absolut nicht reingehören.
00:36:10: Wir vermuten manchmal dass das einfach bequem ist weil das eine große Tonne ist gerade im öffentlichen Raum eine große Öffnung der kann ja schon mal was rein gelangen was da eigentlich nicht für bestimmt ist.
00:36:22: wir hatten das Thema Lachgaskartuschen grade auch in den Medien letztes Jahr das natürlich dann höchst probt und kloppt.
00:36:29: Problematisch, wenn noch was Explosives in der Papiertonne landet.
00:36:34: Fehlwürfe von Elektronik-Altgeräten haben wir auch die dann tatsächlich Brände verursachen.
00:36:40: Riesenthema und also das ist so das Worst Case aber auch Textilien Kunststoffe die da nicht reingören stört natürlich den Martin Treves und seine Unternehmen.
00:36:52: alles.
00:36:56: Ja, letztendlich sind wir mit den Bürgerinnen und Bürgern jetzt nicht primär im Kontakt als privatwirtschaftliche Entsorgungsunternehmen.
00:37:03: Wir nehmen die Aufträge an, die Sammlungen, die Aufbereitung zu gestalten.
00:37:09: Natürlich gibt es da auch eine oder andere Diskussion wenn die Qualität in einem bestimmten Stadtbezirk jetzt wirklich ganz schlimm ist.
00:37:16: aber oft trifft man da auf Taubenohren weil die Kommunen dann sagen naja wir haben das hier vergeben Ihr müsst das Material so annehmen, wie es ist.
00:37:25: Und dass man da jetzt wirklich Druck ausübt auf die Kommunen... Ja!
00:37:28: ...auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen.
00:37:30: Das ist wirklich schwierig.
00:37:32: Deswegen ist da unser Appell immer dann in Richtung Kommunen, die ja auch gesetzlich verpflichtet sind eine Beratung vorzunehmen und ansprechbar zu sein, da mehr zu tun.
00:37:43: Weil das es geht sehen wir, ne?
00:37:45: In manchen Stadtbezirken ist die Qualität deutlich höher.
00:37:49: Klar, manchmal ist der Weg zur Tonne weiter oder oder aber es ist wirklich regional sehr unterschiedlich wie gut die Sammelware ist.
00:37:58: Also ich wollte da jetzt auch nicht sagen hier ihr müsst sondern genau das ist nämlich die Kommunen.
00:38:03: Ich meine die Verpacker machen sie ja über Achse Subklärf eine Mülltrennung wirkt und das ist ja auch völlig... Und ich mein Tom sammelt ja einfach noch im Hintergrund bis er's damals zur Tonnenschaft.
00:38:12: Ja genau!
00:38:13: Das Regal wird immer voller habe ich das Gefühl.
00:38:17: Wir haben ja eben schon mal Qualität angerissen.
00:38:19: Martin, wie sieht man das aus?
00:38:21: Welche Qualitätsanforderungen hat denn die Papierindustrie an Altpapier und wie hat sich das in den letzten Jahren verändert oder verschärft?
00:38:30: vielleicht auch?
00:38:32: Ja, die Forderung sind eigentlich ganz klar.
00:38:39: wir haben die EN-Six vier drei also eine europäische und eine deutsche Norm, die ganz klar fast hundert verschiedene Altpapiersorten definiert in ihrer Zusammensetzung, in ihrer Qualität.
00:38:57: Und das ist für die Papierfabriken der Maßstab umehmend eine optimale Produktion von Papier zu gewährleisten.
00:39:09: Man muss sich vorstellen Die Papierindustrie ist eine High-Tech-Industrie.
00:39:14: Die Maschinen sind sehr hochgerüstet, das heißt die Papierbahnen in der Produktion laufen sehr schnell und dafür brauchen wir einen guten Rohstoff den wir auch in der Regel von den Lieferanten so bekommen müssen aber feststellen, dass auf der einen Seite die Zusammensetzung insgesamt sich durch den Strukturwandel, das heißt im Rückgang der grafischen Papiere eben verändert und zudem in die Bereitschaft Romy Kölnme hat es eben gerade schon angesprochen.
00:40:00: Die Bereitsschaft zur sordeneinen Sammlung gerade im haushaltsnahen Bereich also bei den Bürgerinnen Bürgern vor Ort etwas nachgelassen hat.
00:40:11: Das ist zumindest unsere Beobachtung und da wäre es einfach wichtig, die Qualitätsanforderungen wie sie die Sortenliste der EN-SXIVIII vorgibt auch weiterhin einzuhalten.
00:40:27: Hast du eben gesagt hundert verschiedene Sorten?
00:40:30: Ja fast
00:40:31: hundert Verschiedene Alpapiersorten
00:40:33: Kann ich mal so?
00:40:33: eine kleine Anekdote noch einwerfen war, als ich mich hier bei Moivita irgendwann mal mit dem Thema beschäftigen durfte näher einsteigen.
00:40:41: Durfte ich auch beim BVSE-Mal an einem Seminarteil nehmen muss genau um diese Sorten ging und da kam der Referent mit einem riesigen Koffer wo dann so kleine Beutel hatte mit den verschiedenen Sorten.
00:40:53: das war unglaublich wirklich wie detailliert die unterschiede sind und was es da alles gibt.
00:41:00: Und wie dann auch die Einkäufer- und Händler dieser Sorten einen genauen Blick drauf haben, was jetzt genau in der Lieferung, die da im Container ankommt, genau einschätzen können welche Sorte das ist.
00:41:16: Wahnsinnig detailled!
00:41:17: Ich brauche nochmal eine Frage für meinen Stammtisch Was ist denn jetzt eigentlich cooler?
00:41:24: So hoch beschichtetes Papier, so schöne Prospekte?
00:41:28: oder ist es eher das hier dieses recycelte Zeitungspapier wo die Fasern ja auch schon bedruckt sind.
00:41:34: Was ist jetzt eigentlich besser fürs Recycling?
00:41:37: Worauf sollte ich vielleicht auch beim Kauf achten?
00:41:39: Ja also das kommt darauf an.
00:41:42: Insgesamt muss man wirklich sagen dass die Papiere je nach Sorte sich gut Rezyklieren lassen.
00:41:52: Das ist also nicht so, dass man sagen kann das eine Papier lässt sich schlechter recyceln als das andere Papier.
00:41:58: ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:42:01: es kommt immer darauf an wo man oder für welchen für welches neue Papier man das dann als Rohstoff einsetzen möchte.
00:42:10: Das ist so ein bisschen wie beim Kuchenbacken, das heißt man schaut welchen Kuchen möchte ich machen und dann muss ich gucken welche verschiedenen Zutaten brauche ich dafür?
00:42:23: Und das ist eben die Herausforderung auch der Papiermacher hier immer den optimalen Mix zu finden um eine höchste Qualität zu erreichen, denn das ist auch ein toller Erfolg der Kreislaufwirtschaft in der Papierindustrie.
00:42:45: Dass wir eben so hochwertige Papiere aus recycelten Material herstellen können, dass man einen Unterschied so gut wie nicht erkennen kann und das ist eigentlich eine tolle, tolle Folie Story.
00:43:02: Aber genau Der Punkt, je nachdem für welche Art von Produktion dann auch von uns Lieferanten- seitig Papier angefordert wird sind natürlich die Anforderungen unterschiedlich.
00:43:12: Und wenn wir jetzt über kommunale Fehlwürfe sprechen, da sind wir eher im Bereich Mischpapiere, Massensorten, die dann in eine Wellpappenproduktion zum Beispiel gehen.
00:43:20: Da sind natürlich andere Anforderung als wenn ich jetzt im grafischen Bereichen hochwertiges Papierrecycling möchte und dann eben eher hochwertige Papiere schon... hinein tun muss in den Prozess, dass ich da auch wieder rauskomme.
00:43:34: Und genau in dem Beispiel jetzt mit habe ich schon ein recyceltes Papier?
00:43:38: Dann war es ja zumindest schon mal im Kreislauf das sehr dann gut sowas zu kaufen.
00:43:43: Das hat die Industrie oder die Recyclingindustrie schon einmal unterstützt und das neue Beschichtete hat vielleicht noch mal die längeren Fasern oder ist von den Fasernen hochwertig.
00:43:53: also schon interessant für den der ist dann in seinen Recylingprozess wieder aufnimmt.
00:43:58: aber Thema Besichtigung Ist dann wieder ein neues Feld, wenn sie jetzt die eine Seite beschichtet ist.
00:44:04: Kommt drauf an welche Beschichtung kann man das vielleicht aufschlüsseln?
00:44:07: Wenn beide Seiten beschichtet sind schon wieder schwierig.
00:44:10: also kein Beizeitdickbeschicht und Papier im besten Fall
00:44:15: Okay weiß Bescheid.
00:44:18: Aber
00:44:18: durch den ganzen Online Handel einerseits wir bestellen alle nur noch jeden Tag Kompakete an Und andere Seiten immer weniger Zeitungen gelesen Zeitschriften gießen als ich bin es nicht.
00:44:29: Ich bestelle wenig Pakete natürlich und lese weiter in viel Zeichung.
00:44:33: Und
00:44:33: ich lehste immer den Aiwit?
00:44:34: Ganz viel, immer!
00:44:36: Magazine liest du ganz sicher her, das glaube ich dir.
00:44:40: Aber dadurch hat sich ja sicherlich auch deutlich die Zusammensetzung geändert.
00:44:45: Wie
00:44:46: schlägt sich das Niedermalbpapier und was hat es für Auswirkungen auf die Sortieranlagen-Sortielleistungen?
00:44:53: Lohnt sich das überhaupt noch?
00:44:54: wie ist da die Struktur?
00:44:56: Ja... Die Papierindustrie befindet sich Du hast das eben gerade schon angeteasert durch die Digitalisierung in einem Strukturwandel.
00:45:07: Das muss man ganz klar sagen, die Nachfrage nach grafischen Papieren in Deutschland und in Europa insgesamt ist in den letzten Jahren gesungen und wird weiter sinken.
00:45:21: In Deutschland ging die Produktion von grafischem Papieren zuletzt um... Einige Prozent zurück auf jetzt nur noch vier Millionen Tonnen und das entspricht ungefähr nur noch einem Anteil von einundzwanzig Prozent an der Gesamtproduktion von Papier, Pappe und Karton.
00:45:44: Und ich finde sehr deutlich wird dieser Strukturwandel am Beispiel der Zeitungsdruck-Papiere
00:45:51: ja
00:45:52: deren Bedeutung hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen.
00:45:56: Ich denke mir, da kann jeder auch in seinem Umfeld die gleichen Wahrnehmungen beschreiben.
00:46:03: und so ist auch die Produktionskapazität von Zeitungsdruckpapier zurückgegangen.
00:46:09: In den letzten fünfzehn Jahren sind in Europa acht Millionen Tonnen weniger produziert worden.
00:46:18: Die Produktionskapazität ist rückläufig.
00:46:21: Damit Die Gesamtproduktion, Gesamtkapazität um zwei Drittel zurückgegangen in den letzten gut fünfzehn Jahren.
00:46:32: Und was nicht mehr produziert wird und nicht mehr in den Markt geht kann auch als Altpapier nicht mehr zurückkommen.
00:46:40: Und dadurch hat es auch unmittelbare Auswirkungen auf die Altpapiärfassung natürlich vor allen Dingen in der blauen Tonne also im haushaltsnahen Bereich.
00:46:53: Sortierkapazitäten für die Inking-Qualitäten, also für diese grafischen Papiere, die da raussortiert werden.
00:47:00: Die sind deutlich zurückgegangen und letztendlich wirkt sich dieser veränderte Mix auch auf die Qualität des Altpapiers insgesamt aus?
00:47:11: Ja klar!
00:47:12: Man sieht das ja wirklich bei der Generation jetzt... Tom du siehst es wahrscheinlich bei deinen Kindern, ich seh's bei meinen.
00:47:19: Man arbeitet ja in der Schule auch nicht mehr wirklich mit Blöcken.
00:47:21: Das ist ja alles nur mit iPad, ne?
00:47:24: Da geht es ja schon los!
00:47:25: Dann muss ich halt aussagen klar, wo?
00:47:27: ich hab dann irgendwie auch mal eine Zeitung... Tom, ich muss dir auch ganz ehrlich gestehen, denn euer Wied lese ich auch halt eher online.
00:47:34: Und das zählt natürlich dann auch mit Rhein.
00:47:37: und wie gesagt, meine Schränke hier auch noch voll.
00:47:40: Also ich werde's vielleicht da auch mal überlegen, alles mal wegzuwerfen.
00:47:46: Ich könnte euch meine Doktorarbeit dann schon mal die Vika nicht mehr kaufen.
00:47:50: Ist schon so alt, ist schon so Alt die Vica nicht mehr kaufen.
00:47:56: Wie arbeitet die Papierindustrie dagegen?
00:48:00: Oder gibt es irgendein Vehikel bei dem man sagt okay wir müssen uns da irgendwie nochmal anders aufstellen.
00:48:07: und natürlich auch die Recyclingindustrie.
00:48:09: Romy was tut ihr?
00:48:10: weil?
00:48:11: das sind ja schon starke Einbrüche und wenn das natürlich weiter so geht dann ... ich meine, Klopf auf Holz.
00:48:17: Bitte!
00:48:17: Dann gibt es euch irgendwann nur noch in sehr reduzierter Form.
00:48:20: das will man natürlich vermeiden weil Papäe ja auch so ein schönes Produkt ist und vielleicht auch mal für alle Hörer da draußen die nur noch digital unterwegs sind.
00:48:28: Das ist kostet auch Energie.
00:48:31: Ich würde zumal kurz so gesagt
00:48:32: haben Was stimmt?
00:48:33: Das
00:48:33: kostet sehr viel Energie.
00:48:35: Ich glaub' nur alleine für JGBT-Wert wird mittlerweile wahrscheinlich irgendwie einen Atomkraftwerk in China betrieben.
00:48:39: Ich würd's nunmal so kurz gesagt haben Digitale Daten können auch Mühe sein, aber habt ihr da einen Ausblick in Zukunft?
00:48:50: Ja.
00:48:50: Jetzt habe ich ganz viel geredet und ich hoffe, ihr habt ganz viel nachgedacht was ihr mir jetzt antworten könnt.
00:48:55: Ja Julia weil du die Papierindustrie angesprochen hast würde ich vielleicht zuerst Antworten.
00:49:02: Gerne!
00:49:03: Die Papiernustrie ist in einem Strukturwandel innovative Unternehmen und wir, unsere Unternehmen stecken sehr viel auch Energie- und Geld in Forschung.
00:49:20: In die Entwicklung neuer Produkte.
00:49:22: Und ein Bereich stellen natürlich die Verpackungen dar.
00:49:31: Einmal die Verpackungen, die wir sowieso schon kennen wie Wellpappenverpackungen oder auch Falschachtelkartons, aber eben auch neue Verpackungen die in der Lage sind.
00:49:50: Andere Verpackung auf der Grundlage von fossilen Rohstoffen hergestellt worden sind zu substituieren.
00:49:59: Ich denke da insbesondere an Bundverpackungen, die eben nicht ausschließlich aus Papier bestehen.
00:50:07: Sondern auch noch aus einer Schicht entweder aus einem Strich... Also einen faserbasierten Barriere zum Beispiel oder einer Kunststoffbarriere bestehen?
00:50:28: Da sind neue Märkte, die sich auftun.
00:50:30: Mega spannend!
00:50:31: Genau Und wir glauben eben auch an andere Entwicklungen.
00:50:36: Wir haben bis zu, ja es sind fast tausend verschiedene Papierprodukte in die Papierindustrie herstellt und da sind unwahrscheinlich viele Chancen, die sich gerade bei dem Thema ergeben.
00:50:54: wie kommen wir weg von fossilen Rohstoffen?
00:50:57: Ja!
00:50:58: Ja, ich glaube das ist auch ein ganz wichtig.
00:51:00: Hat natürlich dann wieder Auswirkungen auf die Mitglieder des BVSE?
00:51:04: Also Rumi, ihr seid ja im Endeffekt an einem Anschluss dran wenn ich es benutzt habe.
00:51:10: Genau!
00:51:11: Wir helfen dabei den Kreislauf zu schließen
00:51:13: und
00:51:14: sind natürlich alt.
00:51:15: Partner der Papierindustrie.
00:51:17: dann mit der Aufbereitung des neuen Mixers, weil wir haben jetzt darüber gesprochen.
00:51:22: Früher war der Anteil eher zweitrittelgrafische Eintrittelverpackung.
00:51:26: Jetzt ist es eher andersrum plus die ganzen, ich sag mal neuartigen Verpackungen wo eben dann noch mit einem Barriere-Schicht aus Plastik Lebensmittel verpackt werden können und so in andere Anwendungsbereiche.
00:51:39: Und klar... Wenn Fasern Plastik ersetzen, ist das erst mal regenerativ.
00:51:44: Das heißt wir haben keinen fossilen Rohstoff.
00:51:46: Das ist positiv schwierig es halt wenn man das am Ende nicht mehr auseinander kriegt beziehungsweise die Papierindustrie dann selbst wieder stört.
00:51:55: und da muss man dann die Papiereindustrie auch differenziert betrachten, weil es gibt natürlich Fabriken, die das behandeln können.
00:52:03: Andere können's nicht!
00:52:04: Und von dieser Herausforderung stehen wir als Lieferanten, weil wir natürlich nicht Qualitäten mal hier so oder mal da sind.
00:52:13: Die sind schon sehr flexibel.
00:52:15: unsere Unternehmen also wenn sie eins können ist sich an neue Marktbedingungen anpassen.
00:52:21: Aber es ist natürlich schwierig, wenn Verpackungen zugelassen werden die dann in dem Stoffkreislauf widerstören und das ist auf unserer Sicht ganz wichtig.
00:52:33: da im Bereich des einfachen Recycling.
00:52:36: Da werden ja auch gerade im Rahmen der PPWR den neuen europäischen Verpackungsverordnung neue Standards geschaffen dass man darauf achtet, dass man sich da einig als Wertschöpfungskette.
00:52:47: Aber ihr seid schon eng im Austausch, Martin und Rumi.
00:52:49: Oder?
00:52:50: Nehm ich das jetzt so wahr?
00:52:51: Ja!
00:52:51: Auf jeden Fall.
00:52:52: Auf jeden fall.
00:52:53: Seht ihr... Weil wir ja auch vorhin das Thema Kommunikation hatten also ihr brauchte euer Licht glaube ich nicht unter den Schäffel stellen.
00:52:59: Also das ist ja auch schon gut wenn ihr miteinander kommuniziert wo der Schmerz des anderen ist und wo die Bedarfe sind.
00:53:06: Es ist ja ein super Beispiel.
00:53:09: Wenn ich dazu aber auch noch was ergänzen darf.
00:53:12: Na klar.
00:53:14: Wichtig, dass wir das auch im Fokus behalten.
00:53:18: Diese neuen innovativen Verpackungen sind sehr gut recycelbar aber sie müssen eben in eine geeignete Recyclinginfrastruktur eingespeist werden.
00:53:35: Das heißt, wir haben in Deutschland mit der gelben Tonne und mit der blauen Tonne zwei gute Recylingsysteme Und da muss eben genau differenziert werden, ist diese neue innovative Verpackungslösung auf Papierbasis geeignet für die blaue Tonne oder ist sie für die gelbe Tonne geeignete?
00:53:57: Es sind beides Recyclingwege.
00:53:59: Die aus meiner Sicht auch zu sehr guten oder guten Ergebnissen führen.
00:54:07: Das heißt wir müssen schauen dass dass hier eine gute Lenkung stattfindet.
00:54:17: Und deswegen plädieren wir dafür, das anhand von wissenschaftlichen Parametern eine Klassifizierung vorgenommen wird.
00:54:28: geht es in die gelbe Tonne oder in die blaue Tonne und das sollte dann auch auf der Verpackung sehr einfach gemarkiert sein damit eben die Verbraucherinnen-Verbraucher vor Ort wissen kann ich dann los in die blaue Tonne tun.
00:54:44: Das muss in die gelbe Tonne und ich finde auch diesen Weg über die gelben Tonne, finde ich sehr gut.
00:54:54: Vorbildlich finde ich da zum Beispiel die Produktverantwortung der Hersteller von Flüssigkeitskartons.
00:55:01: Die haben ja über Reh-Karton ein gut funktionierendes System etabliert wo eben ihre Verbunde einer Verwertung zugeführt werden können und so sollte es auch bei den neuen Verpackungslösungen der Papierindustrie laufen.
00:55:20: Das ist super interessant, wie ist denn da der Stand bei der Kennzeichnung der Verpackung?
00:55:25: Wie ist denn dann der Diskussionsstand aktuell oder wie weit sind wir denn da sowas genau zu kennzeichnen für die Verbraucher?
00:55:33: Also das soll ja auch über die PPWR kommen.
00:55:36: Und da gab es vom GIC, also dem Joint Research Center der EU, ich glaube Ende letzten Jahres den ersten Entwurf wie das dann harmonisiert für ganz Europa aussehen sollte.
00:55:47: Wie weit ist jetzt schon im Parlament angenommen?
00:55:52: Das weiß ich nicht.
00:55:53: bis zum Jahr zwölfundzwanzig soll das ja umgesetzt werden.
00:55:57: Wenn ich ganz kurz ergänzen darf, das ist ein Prozess der beim Zähn gelaufen ist.
00:56:02: Also bei der europäischen Normung.
00:56:04: die hat eine Empfehlung abgegeben am fünfzehnten Januar bezüglich der Bewertung der Rezyklierfähigkeit unter anderem auch von Verbundverpackungen.
00:56:18: Das läuft jetzt über.
00:56:19: dieses ist jetzt an das Joint Research Center gegangen, dass in der Kommission eine entsprechende Empfehlung unterbreiten wird.
00:56:28: Und für uns es wichtig, dass eben hier am Ende auch ne klare Einteilung stattfindet und wir insbesondere auch diese Kennzeichnung bekommen die die Romy schon erwähnt hatte, Ich würde jetzt mal sagen, Idioten sicher... Ich hab das
00:56:53: Wort die ganze Zeit im Kopf.
00:56:55: Die
00:56:55: ganze Zeit in den Kopf!
00:56:57: Und diesmal kein Schlag in Tom's Richtung.
00:56:59: Ich verknall es mir.
00:57:01: Oh, das war schon ein Schlag genug.
00:57:02: Aber dass ist so wichtig, ne?
00:57:05: Dass das wirklich so'n Branding is', was am besten dann auch echt einheitlich verwendet wird.
00:57:10: Am Besten sogar einheitlichen komplett Europa Wenn du von einem Land uns andere ziehst, dass das immer klar ist.
00:57:19: Wir sehen ja das in allen Stoffströmen und Rumi.
00:57:22: ich muss dir noch mal ganz ehrlich eins danken die Hörer konnten es früher nicht sehen als du gesagt hast Elektrogeräte die Brände verursachen können Weil immer alle reduzieren, das ist nur auf Lied zum Batterien.
00:57:34: Also deswegen danke ich dir noch mal sehr dafür.
00:57:37: Aber das ist so wichtig nicht?
00:57:39: Dieses Branding und das sehen wir ja eigentlich auch schon an den Tonnenfarben.
00:57:43: Martin du hast immer gesagt blaue Tonne.
00:57:44: Ich wäre mir gar nicht so sicher dass die Papiertonne wirklich überall blau ist.
00:57:48: Das
00:57:48: stimmt da hast du recht Julia Die isst auch in Teilen der Republik Grün
00:57:54: Genau!
00:57:54: Und die ist bei uns...das ist bei Uns in Hamburg die Biotonne Ja also
00:57:58: die Blaue
00:57:59: Okay.
00:58:01: Nein, die grüne ist bei uns die Biotonne und die blaue ist die Papiertonne.
00:58:04: Ja.
00:58:05: Ich zeig euch mal was.
00:58:06: Guck mal richtig cool!
00:58:09: Ist eigentlich eine Papiertonne.
00:58:10: und jetzt guckst du mal was da drin ist?
00:58:12: Eine Plastiktüte... ich zeige gerade meinen Papierkorb im Büro.
00:58:16: Da ist Schlaufe.
00:58:18: Ja, aber Julia, da finde ich einen ganz wichtigen Punkt auch angesprochen mit der europaweiten Kennzeichnung.
00:58:27: Das würde aber auch voraussetzen, dass wir idealerweise in ganz Europa ein ähnliches Erfassungssystem haben.
00:58:36: Genau!
00:58:36: Und
00:58:37: da ist für uns als Papierindustrie und die Romy kann das bestätigen – auch für Alpapileferanten natürlich das europäische Ausland einen teilweise etwas schwieriges Feld weil es in Großbritannien zum Beispiel, aber auch in Frankreich und Teilen von Italien Systeme gibt wo verschiedene Materialfraktionen in einer Tonne gesammelt werden.
00:59:05: Und das ist also zum einen braucht es danach dann viel Energie um das wieder auseinander zu sortieren Aber zum anderen gelingt das eben auch diesen Sortieranlagen trotz guter Technik nicht immer hundertprozentig so dass wir hier eine schlechtere Qualität haben als in Deutschland.
00:59:24: Deswegen wäre unser Ziel, deswegen die Kennzeichnung mit der blauen Tonne fällig richtig, wäre es eigentlich unser Ziel dass wir eine separate Altpapiertonne im ganz Europa etablieren könnten.
00:59:38: das wäre unser Wunsch.
00:59:40: Omi wie läuft
00:59:41: da die Diskussion?
00:59:42: Das ist unsere Forderung Martin!
00:59:44: Unsere
00:59:44: Forderungen ja.
00:59:46: Die haben wir jetzt hier gemeinsam zu vier Manifestiert.
00:59:52: Romy, dann erzähl doch mal ganz kurz von den Diskussionen auf EU-Ebene im Recycling Europe.
00:59:58: wie ist da der Stand?
00:59:59: Getrennsammlung altpapier, woran Harports was in die Internet sind?
01:00:04: Schwierig genau.
01:00:05: ich wollte gerade nochmal aufräumen.
01:00:06: es gibt nämlich verschiedene Prozesse wo das Tennen und das JSC und ich glaube deswegen Martin und ich hatten grade mich unterschiedlich im Kopf mir ging's um die Harmonisierte Händzeichnung.
01:00:16: Das ist ein Prozess und dann gibt es einen anderen Prozess, wo es um Design für Recycling geht.
01:00:21: Wo das ein Standard, den wir als Mindeststandard der ZSWR vielleicht schon kennen in Deutschland.
01:00:27: Der soll ja auch europäisch ausgerollt da will man sich einigen.
01:00:30: also dasses ein Prozess.
01:00:31: Dann gibt's noch Prozesse zur Bewertung von Recylingfähigkeit im Labor.
01:00:38: Da hat er das Zen oder die Gremien im Zen sehr viel zu tun auch mit engem Zeitraum.
01:00:45: Wenn dann an so einem europäischen Tisch auch noch verschiedene Systeme zusammenkommen, Martin hat es gerade angesprochen in Frankreich und den UK haben wir die Co-Mingold.
01:00:55: Also die Gemischterfassung Papier wird gemeinsam mit was wir als gelben Sack kennen, Wertstofftonne also Plastikabfällen, Getränkekartons, die ihr dann auch noch Flüssigkeit mit reinbringen.
01:01:09: Ich glaube, so kann man sich auch gut vorstellen warum die Qualität die hinten rauskommt schlechter ist, weil da einfach viel mehr Kontakt mit Störstoffen war.
01:01:18: Auch wenn es einmal durch eine Sotieranlage gejagt wurde und das sehen wir im Altpapiermarkt auch, dass dann aus der Getrennerfassung aus Deutschland stammt, dass Alte Papier deutlich beliebter ist und eine höhere Qualität hat
01:01:33: als
01:01:33: französisches oder britisches Alte-Papier.
01:01:37: Dennoch gibt's Märkte dafür.
01:01:38: also würde es keine Märkte geben, würde das auch nicht laufen.
01:01:43: Franzosen haben eben ganz stark investiert in diese Sortieranlagen.
01:01:48: Im ganzen Land gibt es Sortierungen für diese Mischtonne und die möchten natürlich dieses System nicht aufgeben und verteidigen das, deswegen ist es ein guter Wunsch.
01:01:58: wir wären auf jeden Fall auch dabei für die getrennte blaue Tonnen ganz Europa was es nicht so leicht umzusetzen weil die einzelnen Ländern da eben schon Infrastrukturen haben und sie auch nicht aufgeben wollen.
01:02:10: Ja hat alles eine Vorgeschichte immer Und auch, dass man dann ja ich sag mal unterschiedlich unterschiedliche Wege gegangen ist.
01:02:20: In dem Zusammenhang muss man immer wieder auch nochmal sich verinnerlichen das eben die politische Richtungsentscheidung in den neunzehr Jahren noch unter Minister Töpfer im Gold richtig war ein Erfassungssitz oder verschiedene Erfassungssysteme zu etablieren um eben Recycling zu verbessern.
01:02:46: Und das sind ja grundlegende Entscheidungen gewesen, die auch die Papierindustrie in Deutschland gefördert haben weil die deutsche Papiernustrie hat, weil sie keinen eigenen Wald besessen hat wie die Unternehmen in Skandinavien auf den Urban Forest gesetzt.
01:03:06: Das heißt auf die blaue Tonne.
01:03:09: Und das war dadurch ermöglicht, dass eben ja die Politik damals sehr vorausschauend und auch ein Stück weit visionär auch in die Kreislaufwirtschaft investiert bzw.
01:03:26: davor gedacht hat.
01:03:27: Martin du hast von ganz am Anfang schon mal betont, dass es auch noch einen deutlichen Bedarf an Importen gibt also ein großer Importüberschuss um den Rohstoffbedarf der deutschen Papierindustrie zu decken.
01:03:41: Neben den unterschiedlichen Qualitäten oder schlechteren Qualitäten ausländischen Alkpapiers gibt es da ja noch andere Probleme beim Import, ich denke nur so an durchaus sehr unterschiedliche Abfallende Regelungen die dann auch das deutlich fair komplizieren.
01:03:56: Romy kannst du da mal einen ganz kurzen Überblick für die Hörer geben wo das Problem liegt beziehungsweise wie da auch der Stand der Diskussionen ist?
01:04:04: Genau mit dem Ende der Apfelalgen für Altpapier.
01:04:08: Da sind wir auch in einem guten Austausch der Martin, sein Verband und unserer.
01:04:13: Denn es ist im Moment kompliziert.
01:04:16: Das ist ein Flickenteppich an Regularien.
01:04:18: In Europa haben wir Länder die ab einer gewissen Qualitätssicherung von AltpAPI, das ist immer die Voraussetzung Alpapier eben nicht mehr als Abfall, sondern als Produkt anerkennen.
01:04:31: Das bedeutet man verlässt das Abfallrecht und hat entsprechend weniger Auflagen bei Transport usw.
01:04:39: Und das sind aber nur Spanien, Italien und Frankreich momentan.
01:04:45: Regional gibt es dann noch die Wallonie beispielsweise Unterschiede.
01:04:51: in Deutschland ist es ebenso ein Flickenteppich, weil wir drei Bundesländer haben die das Abfallende anerkennen und die anderen eben nicht.
01:04:59: Und damit kann man dann mit einem Lkw Altpapier geladen in einem Bundesland losfahren wo es ein Produkt ist.
01:05:07: Man fährt durch einen Bundesland durch wo es Abfall ist und fährt wieder in ein Bundesland rein wo es Produkt ist und da... Also es gibt keine Rechtssicherheit für unsere Unternehmen die Transporte so zu gestalten, dass da alles passt.
01:05:21: Und wir sehen das jetzt mit der zunehmenden Bürokratisierung bei der grenzüberschreitenden Abfallverbringung.
01:05:29: Thema WS Shipmodriculation und Divas wo nochmal die inner-europäischen Transporte sehr erschwert werden und dadurch ist es schon sehr relevant Ist das jetzt Abfall oder ist das ein Produkt?
01:05:42: Ja am liebsten würden diesen Flickenteppich aufräumen, aber das ist eben nicht so einfach.
01:05:48: Nee Rumi!
01:05:49: Noch mal anders wir manifestieren... Wir räumen
01:05:52: den flicken Teppich
01:05:53: auch.
01:05:54: Leute wir müssen hier Themen manifestieren.
01:05:56: Wir müssen viel härter werden in unseren Forderungen.
01:06:00: Übrigens nicht dass ihr euch wundert ich habe gerade keine Drogen in mich reingehauen sondern hier so Bierhefetabletten.
01:06:06: Wolltest du nur kurz gesagt?
01:06:07: Ne
01:06:07: super Julia
01:06:08: Danke.
01:06:11: Martin.
01:06:11: dann du willst vielleicht wahrscheinlich auch noch was zum Einen Abfallende sagen,
01:06:16: oder?
01:06:16: Ja gerne.
01:06:17: Also für uns ist das Thema Abfall-Ende von Altpapier untrennbar natürlich mit den Qualitätsstandards verbunden.
01:06:27: Das heißt wenn wir und davon – das ist ja unser Ziel – wenn wir in ganz Deutschland, ganz Europa gleiche Qualitänsansprüche können wir auch Alpapier behandeln wie einen Urstoff und nicht wie Abfall.
01:06:50: Wir müssen da dann eben dazu kommen, dass Alprapier zumindest in dem Raum wo es die gleichen Qualitätsanforderungen gibt, auch gleich behandelt sowohl über Bundeslandgrenzen in Deutschland als auch über Grenzen innerhalb von Europa eben auch transportiert werden kann.
01:07:18: Uns würde da so ein bisschen einen Schengenraum für Altpapier vorschweben, das heißt wir haben einen definierten Bereich, in dem eben gleiche Anforderungen gelten und in denen auch die gleichen Qualitätsmaßstäbe umgesetzt sind Und innerhalb dieses Raums können, kann dann Altpapier von A nach B transportiert werden.
01:07:45: Das wäre aus meiner Sicht eben auch eine Europäische Union im XXI.
01:07:51: Jahrhundert.
01:07:52: das was Romy Kölnbel beschrieben hat mit den drei Bundesländern Von einem Bundesland fährt man los, da ist es dann kein Abfall.
01:08:02: Dann kommt man ins nächste Bundesland.
01:08:04: Da ist es wieder Abfall und dann kommt man wieder in das nächste Bundeslands.
01:08:08: Es ist kein Abfalls.
01:08:10: Und das innerhalb von ich sag mal hundertzwanzig Kilometern, das erinnert eigentlich mehr an den deutschen Zollverein und weniger an Europa im einund zwanzigsten Jahrhundert.
01:08:21: Und da müssen wir eigentlich hinkommen.
01:08:23: Das ist deiner hervorragend.
01:08:27: Es gab den Deutschen Zollverein im Jahrhundert, der dazu gegründet worden ist um ihm die Zollgrenzen innerhalb dieser Kleinstaaterei zu beheben und zu nivellieren.
01:08:43: Ich
01:08:43: danke dir für diesen...
01:08:45: Das ist ja fast wie in Österreich!
01:08:51: Also wir haben ja schon die ein oder andere Forderung an den einen oder anderen Wunsch gehört.
01:08:58: Ich weiß nicht, aber wir könnten vielleicht trotzdem damit aussteigen weil Zeit ist schon sehr weit vorangeschritten dass jeder noch mal einen Wunscht äußern kann was sich tun muss.
01:09:07: auf politischer Ebene regulatorischer Ebener.
01:09:10: darf ich mir auch etwas wünschen Tom?
01:09:12: Oder bin ich raus?
01:09:13: Okay
01:09:14: ich wünsche mir nochmal wieder ein LTB von dir um dem Papiermarkt nochmal ein bisschen anzutreiben.
01:09:20: Nein, bitte Martin.
01:09:22: Ja
01:09:23: gerne.
01:09:24: also wenn ich und auch stellvertretend für die Branche einen Mund schätze dann wäre das der dass wir stärker und das knüpft an das an was ich gerade gesagt habe auf die wirtschaftlichen Chancen einer Kreislaufwirtschaft setzen.
01:09:41: ja
01:09:41: Papierindustrie und der Papierkreislauf ist dafür ein Paradebeispiel das heißt weniger Regulierung weniger Eingriffe in einen Markt, der schon heute hervorragend funktioniert.
01:09:53: Und wir haben zum Beispiel mit der Agrappa-Selbstverpflichtungserklärung für grafische Papiere – die haben wir jetzt heute noch gar nicht erwähnt – das ist eine Verpflichtung, die wir vor über dreißig Jahren gegenüber dem Umweltministerium abgegeben haben und die bis heute tadellos funktioniert.
01:10:14: Ein super Beispiel dafür, dass eben die Branche und auch eine Wertschöpfungskette hier in dem Fall die wertschöpfungskette grafische Papiere Verantwortung übernehmen kann.
01:10:24: Und ohne hohe bürokratischen Aufwand und ohne zusätzliche Kosten im hervorragend Recycling organisieren kann.
01:10:37: meiner Sicht wünschenswert, wenn dies auch in anderen Bereichen möglich wäre.
01:10:42: Zum Beispiel bei den Verpackungen.
01:10:44: hier sind wir mit dem Umweltministerium im guten Gespräch.
01:10:48: Wir haben da ein Konzept zuvor gelegt und deswegen wäre mein Wunsch mehr wirtschaftliche Chancen einer Kreislaufwirtschaft nutzen.
01:10:57: Dem schließe ich mich an!
01:10:59: Ja, mein Wunsch geht in eine ähnliche Richtung.
01:11:01: Das hat auch mit Regularien zu tun und das Regulation, was sich in der Kreislaufwirtschaft auf die Wellen fokussiert zum Beispiel als bei Papier eben so ein gut funktionierender Kreislauf ist es ganz wichtig darauf zu achten, was darf da rein?
01:11:15: Und wenn wir auch das Thema, wir hatten vorhin das Thema Design für Recycling bei den Verpackungen aber auch Schlagwort-Themen wie PFAS
01:11:26: usw.,
01:11:26: werden ich erst... Erst mal was drin habe, ist es extrem schweres zu erkennen und das wieder rauszuholen.
01:11:33: Und aus unserer Sicht ist es dann schwierig wenn ich da erst anfange zu regulieren.
01:11:38: der Fokus sollte auf die Quellen sein und dann möglichst unbürokratisch den Kreislauf laufen lassen.
01:11:45: auch ein Fokus gefährliche und ungefährliche Abfälle werden gerade ziemlich gleich behandelt.
01:11:52: was neue Regularien anbetrifft Und wir hatten es gerade schon gesagt, auch Abfallende der für Altpapier wird zwischen unseren Verbänden diskutiert.
01:12:03: Wir halten Altpapers für einen ungefährlichen Rohstoff, der immer ein Wert hat und deswegen immer an seinen Ziel findet und nicht im Graben landet.
01:12:09: Warum sollte das genauso stark reguliert werden als Abfälle die wirklich gefährlich sind?
01:12:15: Und wo das durchaus Sinn macht um weltweitlich da genau drauf zu schauen?
01:12:19: Das wird im Moment nicht unterschieden.
01:12:23: sehr schwierig dazu zu agieren.
01:12:25: und weiterer Punkt sind Genehmigungsverfahren.
01:12:29: Da kann man auch ganz lang drüber sprechen, wir haben Unternehmen die wollen flexibel reagieren aber brauchen Jahre um eine neue Anlage, ich spreche von der Ballenpresse.
01:12:41: das ist jetzt auch nichts Gefährliches und wenn man zwei Jahre darauf wartet dass man die benutzen darf, ist es einfach zu lang und man kann nicht flexibel Strukturen aufbauen.
01:12:51: Also im Endeffekt auch schnellere Genehmigungsverfahren.
01:12:54: Das Papier das Papier gefährlich ist, wundert mich weil manchmal habe ich auch schon Papier gegessen, weil ich nicht wollte was irgendwer sieht was darauf mal gestanden hat.
01:13:04: also wäre mir jetzt auch neu Ich bin ein Versuchsopfer gewesen.
01:13:10: aber die Forderungen Die manifestieren wir hiermit jetzt und arbeiten weiter an den Themen.
01:13:20: Ich danke euch ganz, ganz herzlich, dass ihr heute bei uns zu Gast seid!
01:13:24: Also wie gesagt habt ihr's eigentlich schon für die Öffentlichkeitsarbeit alles getan.
01:13:28: so ein wichtiges Thema.
01:13:29: Wir werden es weiter begleiten Tomja sowieso auch beruflich Und ich auch aus Interesse.
01:13:35: Ich werde auch weiterhin das Papier fachgerecht entsorgen.
01:13:38: Ich verspreche euch und ich freue mich wenn wir uns auf der E-Fahrt sehen.
01:13:43: Ich gehe stark davon aus und wünsche euch alles Gute.
01:13:48: Und dann laden wir euch wieder ein, ne?
01:13:50: Ja ich würde auch sagen, wir haben schon genügend Themen für den nächsten Podcast.
01:13:56: Genau!
01:13:56: Also spannende... vielen Dank für den spannenden Einblick in die Welt des Alpapiers und wir bleiben auf jeden Fall dran.
01:14:02: Es gibt noch ein paar Baustellen in diesem Sinne.
01:14:06: Besten Dank.
01:14:06: Gerne.
01:14:07: Vielen Dank für die Einladung nochmal.
01:14:09: Tschüss.
Neuer Kommentar