IFAT-Spezial 2026 – Folge 4: Flug durch die EU-Abfallpolitik mit Fynn Hauschke vom EEB
Shownotes
Die Kreislaufwirtschaft ist sehr international und die politischen Rahmenbedingungen der Branche werden zunehmend in Brüssel definiert. Daher haben Julia und Tom die IFAT genutzt, um sich mit Fynn Hauschke über aktuelle Gesetzesvorhaben der EU im Abfallbereich auszutauschen. Fynn ist beim Europäischen Umweltbüro – der Dachorganisation von rund 200 Umwelt- und Naturschutzorganisationen aus ganz Europa – Experte Themen der Abfall- und Kreislaufpolitik drin. Im Gespräch erklärt er ausführlich, auf was es aus Sicht der Umweltverbände beim anstehenden Circular Economy Act der EU und der Novellierung der Altgeräterichtlinie ankommt. Fynn macht dabei vor allem deutlich, dass der Fokus in der Gesetzgebung viel stärker auf der Abfallvermeidung und einem reparatur- und recyclinggerechten Design von Produkten liegen sollte.
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00:00:00: Einen wunderschönen guten Tag, einen wundeschönen Guten Morgen von der IFA.
00:00:04: Das ist heute Mittwoch!
00:00:05: Wir nehmen die dritte oder sogar schon vierte Folge auf... ...von der Messe anyway.
00:00:11: Wer zählen kann, ist klar ein Vorteil.
00:00:13: Julia macht
00:00:14: es gerade hier.
00:00:14: Wir haben leider
00:00:15: kein Video mehr dabei aber wir haben einen spannenden Gast heute da.
00:00:19: Eigentlich
00:00:20: stammt mal ganz kurz, wir haben immer spannende Gäste da.
00:00:22: Genau, aber heute haben wir einen Hörer der ersten Stunde quasi dabei.
00:00:26: Finden hauscht gell?
00:00:28: vom Europäischen Umweltbüro EEB.
00:00:31: Schön, dass du dabei bist!
00:00:32: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:34: Es fühlt sich was zu an als würde man zu alten Freunden kommen wenn man den Podcast so lange hört.
00:00:38: Großartig das auch.
00:00:39: Was bekommt die Mensch?
00:00:40: Schön, Dass Du da bist.
00:00:41: Ich
00:00:42: fühlte mich ein bisschen nach Zuhause an weil ich hatte früher in meinem Kinderzimmer eine Miniaturschutzmulde mit Kuscheltieren drin und die sieht so ein bisschen aus wie gedacht.
00:00:50: Ich finde auch Tom erinnert mich auch immer an so einen Kuschel-Tier.
00:00:53: Ja,
00:00:54: fast
00:00:56: total!
00:00:57: Aber das nächste Mal hast du eine Kindheit schon im Thema Schuttenmulde?
00:01:00: Vielleicht
00:01:00: aber vielleicht müssen wir
00:01:01: ganz kurz einmal diese Situation beschreiben.
00:01:03: also wir sitzen jetzt hier am Euwiedstand in unserer goldenen Tonne beziehungsweise Finn und Tom sitzen ganz ganz eng aneinander gekuschelt in der goldenen Tonne und ich sitze davor.
00:01:12: Es
00:01:12: ist schon fast immer ein bisschen zu nah, muss man sagen.
00:01:15: Und wenn man auf die Bilder sieht... Ich
00:01:16: mag das auch so nicht mit Tom!
00:01:17: Ich bin da voll bei dir von.
00:01:19: Wollen wir Plätze tauschen?
00:01:20: Alles gut, alles
00:01:21: gut.
00:01:22: Okay, gut.
00:01:23: So viele Freundlichkeiten schon wieder am Morgen sehr schön.
00:01:26: Gestern war der Bayerische Abend.
00:01:27: Vielleicht hatte ich einen klitzekleinen Schluck Bier zu
00:01:30: viel.
00:01:30: Könnte sein, könnte sein.
00:01:33: Finn, ich musste dich das jetzt fragen weil wir es gerade schon in einem Vorgespräch, wie wirst du noch von unserem Podcast gekommen?
00:01:39: Ich habe mich immer schon für Abfallwirtschaft interessiert.
00:01:42: Immer auch schon viel Podcast gehört, viele dazu auch im Bereich Kreislaufwirtschaft und dann gibt es auch noch viele weitere die natürlich ganz so gut sind wie der Trash Talk.
00:01:50: aber ja ist der Trashtalk dazukam hab ich den immer gehört und habe mich dann auch immer ein bisschen eingebracht am Trash talk Und er ist natürlich super informativ, ich arbeite in Brüssel vorher habe ich auch in Deutschland gearbeitet.
00:02:02: Aber den TrashTalk zu hören gibt dann immer so ein gutes Update über das was in Deutschland passiert, was natürlich auch relevant ist für Brüssel und umgekehrt.
00:02:11: Ja finde ich tatsächlich einer der treuere Höhre hat sich auch beteiligt an einem Gewinnspiel damals oder an einer Anfrage zur Einsendung des absurdesten Beispiels für Greenwashing im Kreisdorf Wirtschaftsbereich und hat uns damals etwas zugesendet.
00:02:27: Was war das nochmal?
00:02:29: Eine Zahnpasta Verpackungen die mit Green Claims überzogen war von vegan, tierfreundlich, bio-basiert.
00:02:41: Recyclingfähig alles was man sich so vorstellen kann.
00:02:43: aber das was mich am meisten getriggert hat war dass der Deckel war wunderschön aus Bambus.
00:02:50: aber wenn man den Deckel umgedreht hatte hat man gesehen dass da ein normaler Plastikverschluss in den Bambusteckel reingeklebt war.
00:02:57: sprich Das Verpackungsmaterial war vollkommen unnötig, wahrscheinlich als End of Live auch noch dazu geführt dass zumindest der Deckel nicht recycelt werden kann.
00:03:05: Und es gab auch noch so einen Wagen-Claim zu Bio-Basiertheit der Verpackung und da weiß ich wie dann das Holz dann noch mit reingespielt hat.
00:03:14: also ja nichts gegen das Produkt selber habe ich wahrscheinlich auch selber benutzt aber die Verpackungen war auf jeden Fall völlig daneben und das rechtfertigt natürlich auch den absurd hohen Preis für eine Zahnpasta
00:03:27: Was leider nicht so rechtfertigen ist, wir haben damals die Tasse viel zu spät rausgestickt.
00:03:31: Nicht
00:03:31: mir, Tom!
00:03:32: Ja also ich ganz genau, ich war es.
00:03:35: Aber wir machen das heute wieder gut.
00:03:37: Finn vielleicht mal von
00:03:39: uns... Also wir freuen uns riesig dass du da bist aber vielleicht erzählst du mal ein bisschen was für dich deine Arbeit in Brüssel?
00:03:46: Was du so machst.
00:03:47: Ja also wie gesagt ich arbeite beim Europäischen Umweltbüro oder den European Environment Büro.
00:03:51: Wir sind der Dachverband der Umweltorganisation und einer der Dachtverbände der Umweltorganisation in Europa und vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber der Europäischen Institution.
00:04:02: Unsere Mitglieder sind ja an allen Mitgliedstaaten, fast dreihundert Mitglieder.
00:04:07: In Deutschland sind das zum Beispiel der NAWU, der BOND, die Deutsche Umwelthilfe aber auch spezialisierte Organisationen wie der Rundetisch Reparatur.
00:04:16: Wir haben auch europäische Mitglieder
00:04:17: z.B.,
00:04:18: die Environmental Coalition and Standardization ECOS Die Zivilgesellschaft in Standardisierungsprozessen vertrete.
00:04:25: Wir haben auch Organisationen, die mehr international arbeiten.
00:04:28: Zum Beispiel die Shipbreaking-Plattform, eine NGO, die sich speziell mit dem Ship Recycling auseinandersetzt was halt hauptsächlich in Südost asiatischen Ländern passiert und in der Türkei.
00:04:42: Und genau einige der Mitglieder interessieren sich für Kreislaufwirtschaft und zu diesem Bereich arbeite ich.
00:04:49: Aber generell arbeitet das EEB und es ist was Besonderes am EEB zu allen Umweltbereichen.
00:04:53: Wir haben ein Team für Klima, wir haben einen Team für Landwirtschaft... ...wir haben den Team zur Chemikalienpolitik und eben auch zum Team zur Kreislaufwirtschaft.
00:05:02: Und in dem Team zur Kreislauf Wirtschaft arbeite ich als das größte Team.
00:05:07: Da decken wir ein ganz breites Spektrum an Politikfeldern ab, Produktpolitik auf der einen Seite, also ISPA, also Ökodesign, Verbraucherpolitik.
00:05:17: wo es dann um Kommunikation geht, das EU-Equalabel verfolgen wir zum Beispiel die Green Claims Directive.
00:05:24: Die es wahrscheinlich nicht geben wird.
00:05:25: aber zu greenwashing und greenclaims arbeiten wir da.
00:05:28: Und eben auch zur Abfallpolitik und das deck ich hauptsächlich ab und da versuchen wir natürlich einen Blick auf alles zu haben also die übergreifenden Gesetze, die Apferamenrichtlinie, Apfelverbringungen, aber dann noch die Produktspezifischen z.B.
00:05:44: Altfahrzeuge, Batterien, Verpackungen Öl, was es da so gibt.
00:05:52: Und ja, das geht auch noch ein bisschen darüber hinaus.
00:05:54: also wir sind auch ein bisschen an industriepolitischen Themen beteiligt.
00:05:58: zum Beispiel ist gibt es gerade diesen Prozess für die BVT-Märkblätter für Deponien?
00:06:03: Das ist eigentlich auch der Grund wieso ich hier bin.
00:06:06: Es gibt noch Anstaltungen, die jetzt gleich direkt nach dem Podcast stattfindet dass Deponie Frühstück und da wird's um den Breffprozess gehen und das eine Experte der uns in der Arbeit unterstützt auf einem Panel.
00:06:18: Und ja, das würde ich mir gerne anhören.
00:06:21: Neben natürlich ganz vielen weiteren Dingen.
00:06:23: Deponiefrühstück klingt immer ein bisschen komisch aber das habe ich schon öfters gehört dass es eine gute Veranstaltung ist.
00:06:28: Ich glaube ich...
00:06:29: Da kannst du bestimmt vielleicht noch das eine oder andere mitnehmen.
00:06:32: Aber wir nehmen jetzt nochmal was mit weil wenn du für Abfallpolitik zuständig bist in Brüssel da passiert ja wahnsinnig viel.
00:06:38: also die letzten Jahre.
00:06:39: wir kommen auch an der Berichterstattung manchmal gar nicht hinterher und für dieses Jahr ist er auch noch angekündigt des Circular Economy der Der Circular Economy Act.
00:06:50: Wo sollten da die Schwerpunkte aus eurer Sicht liegen?
00:06:53: Ja, der Name ist schwer!
00:06:54: Ich habe tatsächlich vorher ge- googelt wie sich das auch ins Deutsche übersetzt und es ist ja der Rechtsakt für die Kreislaufwirtschaft.
00:07:01: Zumindest wird das von Lingig so übersetzt.
00:07:03: Und genauso gibt's tatsächlich auf relativ viele englische Begriffe diesen bisschen Schwersinn ins Deutschen zu übersetzen.
00:07:08: also wenn ich gleich anfange Englisch zu sprechen sorry dafür Aber ja, es ist in den letzten Jahren sehr viel passiert mit dem Green Deal offensichtlich.
00:07:16: Deswegen fällt bei uns auch sehr viel Arbeit an und wir sind nicht in allen Themen tief drin.
00:07:20: aber wir versuchen uns immer mit den Themen zu beschäftigen die gerade halt am aktuellsten sind und das ist im Moment vor allem der Circular Economy Act damit einhergehen auf die Überarbeitung der Redirective also Elektronikschrott.
00:07:33: Und ja, das ist ein super aktuelles Thema Ein relativ neues Thema.
00:07:37: nur das kam mit der neuen Legislatur.
00:07:39: Wir hatten im vergangenen Jahr verschiedene Konsultationsprozesse und Survey Stereo, alle anderen Stakeholder beantworten konnten.
00:07:47: Wir hatten zu Re-Revision auch eher technische Workshops wo es dann um Treatment Standards ging und auf die Sammelquoten.
00:07:57: Und tatsächlich vergangene Woche hatten wir den ersten aber auch letzten finalen Stakeroller Workshop zum Circle Economy Act und da haben die Berater der Kommission Kommission bei der Folgenabschätzung, beim Impact Assessment unterstützen einen ersten Einblick in das gegeben was konkret in dem Akt enthalten sein wird und ja übergreifen.
00:08:20: Die Themen habt ihr auch schon im Podcast diskutiert.
00:08:22: geht es darum die Unabhängigkeit von Europa im Bereich der kritischen Rohstoffe zu sichern oder mehr zu sicheren durch Kreislaufwirtschaftes.
00:08:30: geht um Harmonisierung da ging's ja gestern auf dein Pendel drum dann Stärkung von Einsatz von Sekundärostoffen und das Angebot davon zu erhöhen.
00:08:44: Also all die Themen oder die Maßnahmen, die sich die Kommission überlegt, fallen alle in diese drei Themenspektren rein und da geht es zum Beispiel bei Harmonisierung um die EPR-Systeme aber auch um Ende Abfallkriterien.
00:08:58: Bei den Sekundärostoffen geht's z.B.
00:09:00: darum Deponierung weiterzureduzieren PSU Throw Systeme solche Sachen Und genau, und ein Teil davon ist halt auch die Revision der Redirective.
00:09:11: Was ja auch ein bisschen merkwürdig ist, weil die Revision stand ja tonungsmäßig ohnehin an und dann hat die Kommission das quasi in den Circle Economy Act mit reingepackt.
00:09:20: und wir sehen da so ein bisschen das Risiko dadurch dass der Circle Economy Acts so stark auf diese drei Themen fokussiert, dass viele der Dinge, die in der Evaluationsstudie der zeitigen Redirectives oder der alten Redirectiv angemahnt wurden oder aufgezeigt wurde, dass die wirklich überhaupt nicht funktionieren.
00:09:39: Dass die nicht alle adressiert werden dadurch das der Circle Economy Act ein bisschen anderen Fokus hat wo diese Themen nicht ganz reinpassen aber da können wir wahrscheinlich gleich noch mehr ins Detail kommen.
00:09:50: Ich
00:09:50: würde ganz gerne weil wir haben das auch jetzt am Montag mit unserem Bundesumweltminister Schneider und auch mit dem Bundestagsabgeordneten Village Boots gehabt Das ganze Thema e-Zigaretten fand verbot.
00:10:02: Ist das auch was, was dann in dem Rahmen diskutiert?
00:10:07: Ja.
00:10:08: Also das wäre quasi genau das Thema und dass die Redirective in den Circular Economy Act fällt und eines der Themen, was wir sehen völlig rausfällt bei der Revision der Redirectives ist, dass es überhaupt nicht um Abfallvermeidung geht.
00:10:22: Die Evaluationsstudie hat festgestellt, Abfallvermeidung hat gar nicht geklappt.
00:10:26: Weil
00:10:27: eigentlich Abfall vermeidungen sogar der erste Schritt?
00:10:29: Also die erste Stufe und wichtigste Stufe in der Abfahrt hier rechnen?
00:10:31: Genau ja total!
00:10:33: Und auch eines der Key-Objectives der Redirective gewesen ist... Ja.
00:10:37: ...und ja die Evaluationsstudien haben festgestellt wir haben immer mehr Elektronikprodukte, die auf den Markt kommen.
00:10:41: damit einhergehen natürlich auch wesentlich mehr Elektronicschrott.
00:10:44: Produktlebenszeiten haben sich nicht merklich verändert Und auch die Vorbereitung zur Wiederverwendung.
00:10:50: Auch wenn es da jetzt um Abfall geht, liegt weit unter zwei Prozent auf europäischer Ebene und da würde ich das Thema E-Zigaretten reinpacken.
00:10:59: Natürlich kann man ein anderes Deckholter aus der Perspektive des Brandschutzes diskutieren aber wir sehen's vor allem auch aus der Verspektive der Abfallvermeidung neben E- Zigarettern alle anderen Elektronikwegprodukte.
00:11:11: Das wollte ich gerade sagen!
00:11:12: Wir hatten ja so ein aktuelles Thema in Deutschland Aber es gibt ja auch noch viele andere Elektrokleingeräte mit festverbautem Akku, die zu Renten führen.
00:11:22: Bei denen man sich wirklich um die Sinnhaftigkeit Gedanken machen sollte.
00:11:28: Die blinken und leuchten, oder leuchteturnschuhe?
00:11:31: Oder was auch immer.
00:11:31: Ja, Grußkarten mit Melodien...
00:11:34: Ich hatte letztens auch ein besonders schönes Beispiel bei einem meiner Geschwister, relativ viele Geschwisters.
00:11:39: Und der eine hatte eine Zahnbürste die aussah wie eine ganz normale Zahnbürste, die ja auch keinen austauschbaren Kopf hatte.
00:11:47: aber da ist eine Batterie drin, ja die Batterie ist entnehmbar Aber das Zeichen auch, dass es halt nicht in den Restmüll darf war so darin eingearbeitet, dass man überhaupt nicht sehen konnte.
00:11:57: Ich bin mir gar nicht sicher, ob mein Bruder wusste, dass das eine elektrische Zahnbürste ist.
00:12:00: Und die wandert natürlich dann nachher in den Resten... Oh, da muss ja vierzehn-fünfzig Wesen sein!
00:12:07: Ja aber genauso, das fällt für uns im Bereich Abfallvermeidung neben ganz vielen anderen Dingen, die auch die Abfallförmiedungen stärken müssen.
00:12:13: und da sehen wir, das fällt raus.
00:12:15: Wobei das Thema der E-Vapes, da kann ich mir vorstellen, dass es schon noch mal aufkommt.
00:12:21: um Pfandsysteme geht es für uns auch in der We-Directive, speziell im Kontext der Sammlung.
00:12:29: Das sind schon Dinge die ihr in Erwägung gezogen werden.
00:12:31: wir sehen das schon als auch wichtigen Teil um die Sammelquoten zu erhöhen für ganz bestimmte Elektronikprodukte zum Beispiel wenn es besonders welche sind mit besonders hohen Umweltimpact oder welche die besonders viele kritische Rohstoffe enthalten dann sollte man das aus unserer Perspektive in Erwegerungsziehender Pfandsysteme einzuführen, aber neben ganz vielen anderen Maßnahmen die die Sammlung auch stärken müssen.
00:12:54: Also im Endeffekt
00:12:56: das finde ich spannend also am Ende des Tages eher die Qualität, dass man vielleicht auch für alle neuen Hörerkritische Rohstoffe sind die die nur Versorgungsrisiko haben weil sie aus Ländern wie China oder Südafrika kommen zum Beispiel Kobalt.
00:13:12: Ja Kobalt ist glaube ihr auch einst?
00:13:13: Du hast mich jetzt noch fragen, geht es euch kurz hin?
00:13:15: Es
00:13:15: ist eine lange Liste.
00:13:16: Die Wahrscheinlichkeit, dass du was sagst und der Wohlstoff da drauf ist mittlerweile relativ verfeinlich.
00:13:22: Und gleichzeitig so ein hohes Versorgungsrisiko und eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.
00:13:26: Also gerade die seltenen Erden das ist ja immer so das Thema.
00:13:29: ich weiß sie sind nicht selten und es sind auch keine Erde aber die sind ja auch grade wichtig für grüne Technologien Windkraftanlagen genau Das war jetzt einfach nur so.
00:13:38: ein Side Fact Genau, ja.
00:13:40: Qualitative Kriterien wo es dann um Umwelt geht aber auch um Versorgungssicherheit zum Beispiel.
00:13:44: natürlich wiegt für uns der Umweltaspekt an
00:13:47: Aber das finde ich spannend dass ihr... Dass man so angeht, dass man sagt okay wir wollen auf alle Fälle die kritischen Rohstoffe zurück gewinnen deswegen wollen wir die Elektro-Gesäte in denen sie vorhanden sind zurückkamen und da denken wir über ein Pfandsystem.
00:13:59: Ja
00:14:00: Das macht total Sinn.
00:14:01: genau das ist die Perspektive die die Kommission darauf hat und deswegen auch die Behandlung der Redirective innerhalb des Circle Economy Acts, weil es natürlich in Wii besonders viele kritische Rohstoffe gibt.
00:14:11: Und dass man da dann über solche Maßnahmen nachdenkt, die die Rückgebindung von den kritischen Rohstoffen aus dem Elektronikstrott verbessern und wir um unsere Kritik zu sagen ja aber dann verliert man den Blick darauf worum es sonst noch in der Redirective ging und was die Evaluation Studie festgestellt hat.
00:14:28: das alles nicht funktioniert Genau.
00:14:31: Was vor allen Dingen nicht funktioniert, wir sprechen ja auch oft über Sammelquoten im E-Schreutbereich.
00:14:36: Die sind ja deutlich unter den Zielvorgaben.
00:14:38: und dann kommt die Diskussion auf bei der Novelle Acht.
00:14:41: Die Zieldefinitionen, die Berechnungsmethoden passen nicht.
00:14:44: Gestern habe
00:14:45: ich noch
00:14:46: gelernt es gibt einen statistischen Fehler oder wir haben immer die Diskussionen mit den PV-Modulen.
00:14:53: Sammelquote ist ja eine verkehrgebrachte, wiequatsch gesammelte Menge durch den Verkehr gebrachte Menge der letzten drei Jahre.
00:14:58: Lebensdauern.
00:14:58: und aber noch mal wir sind bei acht zwanzig und nicht bei fünfundsechzig Prozent.
00:15:02: Genau deswegen läuft die Diskussion da.
00:15:04: lasst uns doch das Ziel anders definieren um vor allen Dingen die Berechnungsmethode und dann besser auszusehen.
00:15:10: und bisher es ist auch so dass
00:15:12: die
00:15:12: Zielerreichung bei den einzelnen Mitgliedstaaten liegt.
00:15:16: Da
00:15:16: wurde dann zwar irgendwann einmal ein Vertragsverletzungsverfahren eröffnet.
00:15:19: Das ruht jetzt aber weil hier die Novelle ansteht müsste man da nicht ganz anders angehen
00:15:24: und im Sinne
00:15:26: die verantwortlich dafür machen, die das auch in Verkehr bringen für die Zielerrichtung?
00:15:29: Genau.
00:15:30: Da sind wir dann bei dem Thema Sammlungen aber auch beim Thema EPR-Systeme.
00:15:35: Und bei der Sammlung sehen wir natürlich auch den Bedarf die Methode anzupassen dass man zum Beispiel die Produktlebenszeiten berücksichtigt.
00:15:46: Das ist ein wichtiger Punkt, das hat die Kommission auch auf dem Schirm und das darf natürlich nicht dazu führen dass das Ambitionsniveau der Ziele runtergeschraubt wird, weil man jetzt was an der Methode verändert hat.
00:15:56: Weil Fakt ist trotz der Methude und ja den Shortfalls die die Methode hat es wird trotzdem nicht genug gesammelt und auch wenn man die PV-Module abzieht dann hat man immer noch eine geringe Krote.
00:16:09: deswegen muss genauso muss genau so auf konkrete Maßnahmen gehen wie die Sammlung erhöht wird.
00:16:15: und da hatten wir gerade schon die Fanzsysteme.
00:16:18: aber da muss Rücknahmepflichten geben, also wie wir es in Deutschland haben zum Teil das im Handel zurückgegeben werden darf.
00:16:26: Da muss eigentlich auch der Onlinehandel mit berücksichtigt werden.
00:16:29: da muss es vielleicht auch ganz spezielle Standards geben die eine Sammeldichte vorschreiben dass ein Bürger weiter weg sein sollte von einer nächsten Sammelstelle als X Meter.
00:16:41: jetzt nur als Beispiel aber das ist dann Mindest.
00:16:44: Vorgaben gibt und das geht natürlich auch in die IPA-Systeme rein.
00:16:47: Und wie du gerade schon sagst, Produzenten müssen aus unserer Perspektive verantwortlich gemacht werden für die Reichung der Umweltziele.
00:16:56: Dazu gehört die Sammlung, dazu gehört das Recycling aber dazugehören auf unsere Perspektiven auch die Ziele, die die oberen Ebenen der Abfallregier adressieren also Vorbereitung zu Wiederverwendungen, wieder Verwendung, Abfallvermeidung.
00:17:10: Dafür haben wir auch Beispiele aus anderen Gesetzen.
00:17:12: Also in der Verpackungsverordnung haben wir jetzt Vermeidungsziele, wir haben für Lebensmittelabfälle, haben wir in der Apparatenrichtlinie Vermeindungszielle und so würden wir uns das auch für andere Abfälle vorstellen.
00:17:24: Wie könnte man ein Vermeitungsziel definieren im E-Sportbereich?
00:17:28: Schwer!
00:17:29: Da muss man sich gut Gedanken drüber machen und da sehen wir ja die Verantwortung bei der Kommission Dichtergedanken zu machen.
00:17:35: Einfach Ansatz könnte zum Beispiel sein put on market values zu gehen und da vielleicht die Lebenszeiten noch mitzuberücksichtigen.
00:17:44: Das ist ein möglicher Ansatz, natürlich hat der Nachteile sowie alle anderen Methoden.
00:17:49: aber auch in der Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung haben wir Beispiele aus anderen Mitgliedstaaten also zum Beispiel Belgien, wieder Verwendungsziele.
00:17:59: Frankreich hat Wiederverbindungszielle wo auch zum Teil die Produzenten dann als wie verantwortlich gemacht werden diese zu erreichen.
00:18:06: Da gibt es verschiedene Methoden, da kann man auf absolute Werte gehen von den Produkten die zur Wiederverwendung bereitgestellt werden zum Beispiel aber auch andere Methoden und das ist sehr wichtig an dass die Produzenten genau dafür verantwortlich gemacht werden und das würde auch unserer Meinung nach die Sammlung aber auch die Verwertungen oder die Wiederverwenderung
00:18:26: stärken.
00:18:27: Jetzt haben wir ja in Deutschland, da muss ich jetzt mal darauf eingehen ein relativ spezielles System.
00:18:31: Das gibt's glaube ich nirgendwo anders in der EU Und vor allen Dingen haben wir ja auch diese geteilte Verantwortung.
00:18:38: Geteilte Produktverantwortung, genau.
00:18:40: Danke!
00:18:40: Du hast mir doch mal zugehört?
00:18:42: Ja.
00:18:42: Also der Öre ist verantwortlich für die Sammlungen und der Hersteller im Endeffekt würde hier für das Recycling.
00:18:51: Das passt dann gar nicht damit zusammen.
00:18:54: Weil der Herster hat in Deutschland überhaupt keinen direkten Bezug zu dem Stoppstrom, der hinterher gesammelt wird.
00:19:01: Da fallen ja eigentlich auch solche Themen wie Recyclingfreundliches Design fallen ja dann eigentlich auch aus.
00:19:07: Denn du zahlst gar nicht bei der Verkehrbringung für das, was du in den Verkehr bringst also nicht so wie bei dem Batterien-Lizenz entgelte sondern du zahlenst ja im Elektrogereich im Sorgkostenbeiträge.
00:19:20: Das bedeutet jetzt gehe ich nochmal auf Elektrokleingeräte mit Fast Power Bautom Akku.
00:19:25: da haben wir hier gar keine Möglichkeiten wirklich wirtschaftlich zu recyceln weil die Batterien ja manuell entnehmbar sein oder entnommen werden müssen.
00:19:37: Das würde, ich habe das mal durchgerechnet, das kostet wahnsinnig viel Geld pro Tonne.
00:19:42: aber so wie das Team Jetz ist, zahlt der Hersteller ja nur für die Sammelgruppe Fünf in der die Elektropleingeräte reinfallen und das sind... I don't know!
00:19:52: Ich hab nicht die aktuellen Zahlen, aber es sind ein paar hundert Euro pro Tonnen.
00:19:55: Das heißt also der Bezug ist gar nicht mehr da.
00:19:58: Der ist ja gar keinen
00:19:59: Anspruch.
00:20:00: Das ist auch ein guter Punkt, weil im Circle Economy Act und dann auch in der Revision der Redirectives soll es um Harmonisierung gehen.
00:20:07: Und das betrifft natürlich hoffentlich die Harmonisierung der EPR-Systeme.
00:20:13: Und dass würde auch dazu führen oder hoffentlich aus unserer Perspektive dazu führen, dass sich das deutsche System verändern wird, dass dich Deutschland hin zu einem anderen System verhindern muss!
00:20:25: Da grüße ich Mariko und Jakob von der Deutschen Umwelthilfe, die mich da immer sehr unterstützen.
00:20:29: Die grüßt sich auch an dieser Stelle ganz herzlich!
00:20:32: Und genau wir haben dann auch konkrete Vorstellungen dazu wie sich die Systeme harmonisiert werden sollten.
00:20:37: also ein Thema haben wir schon angesprochen die Ziele-Reichung, Ziele auf höheren Ebenen der Abfallhieraschie.
00:20:44: das ist auch dann der zweite Punkt dass EPR-Systeme generell Eigentlich das Thema sein sollten die die Kreislaufwirtschaft unterstützen und nicht nur die Sammlung und Verwertungen.
00:20:54: Genau, aufs Ende sich fokussieren.
00:20:57: Kreisläufe schließen und dann eigentlich auch schon vorne ansetzen und auch die komplette Abfallhyrarchie durchdenken.
00:21:04: Da gibt es auch gute Beispiele.
00:21:06: Auf der einen Seite ist das die... Verpflichtung der Zielerreichungen und an die Definition dieser Ziele.
00:21:11: Aber auch ganz konkrete Maßnahmen wie in Frankreich haben wir Reparaturbonus, der sich über das IPA-System speist.
00:21:16: Das ist besonders wichtig.
00:21:17: In Deutschland haben wir auch Reparaturbone hier in manchen Städten.
00:21:20: aber da ist natürlich der Bonus immer
00:21:23: an
00:21:24: Political Goodwill gebunden.
00:21:26: also da muss Budget für da sein und wenn du es ans IPA System andockst dann ist die Finanzierung halt mehr oder weniger... gesichert.
00:21:33: Also das als eine ganz konkrete Maßnahme, man könnte auch darüber nachdenken dass man gewissen Betrag der Lizenzengelte nur für die oberen Hierarchieebenen bereitstellt, für Reparaturerförderung von Reparatur etc.
00:21:48: Das ein anderer Punkt wie wir uns Harmonisierung vorstellen.
00:21:51: aber dann auch in Bezug zum Beispiel auf POWs.
00:21:54: Wir denken dass es sinnvoll ist auf sich auf kollektive Systeme zu konzentrieren.
00:22:00: Auf der einen Seite, weil wir sagen, der Verzug ist einfacher wenn Hersteller sich an ein PAO beteiligen müssen und auf der anderen Seite braucht man eine PAO auch um zum Beispiel Designfragen zu adressieren über die Ökomodulation dass die Produkte nachhaltiger design werden auch design werden damit man sie auseinander bauen kann end of life aber auch besser recyceln können etc.
00:22:23: etc.
00:22:24: also das sind alles Punkte wo wir uns vorstellen So müssten IPA-Systeme nach oben hin also weiterentwickelt und harmonisiert werden.
00:22:32: Harmonisierung ist schon Thema, ob die Kommission wirklich nach oben hindenkt?
00:22:36: Da sind wir uns leider nicht so sicher aber daran arbeiten wir.
00:22:40: Aber
00:22:40: Harmonisierung es grundsätzlich zu erwarten durch die zu erwartende Umstellung von der richtigen auf eine Verordnung, zumindest auch bei Batterien ja
00:22:47: genau das ist ein würde sagen dass es eines Themen die relativ sicher sind oder sowohl wurde das immer an uns kommuniziert eine Verordnung werden soll.
00:22:58: Da es uns zum Beispiel auch wichtig, wenn es eine Verordnung ist dann sollte sie aber auch den Umweltartikel als Grundlage haben damit Mitgliedsstaaten die ambitioniertere Systeme haben die Möglichkeit bekommen über das harmonisierte Ebene wie hinauszugehen.
00:23:18: Also da denke ich jetzt zum Beispiel an Frankreich, wenn Frankreich Dinge tun die über das Ambitionsnull hier hinausgehen dann sollten sie weiter dazu in der Lage sein und so ist es ja auch in anderen Gesetzen also eine Batterieverordnung.
00:23:31: bei den Alpfahrzeugen haben wir es jetzt gut sind wir noch nicht ganz am Ende des Prozesses aber da scheint's auch so zu sein dass wir das so habe.
00:23:40: Genau Alp-Fahrzeugforderungen gute Stichung noch nicht Ganz Am ende.
00:23:43: was steht da nach aus?
00:23:45: Die Abstimmung und Plenum im Europäischen Parlament, also wir hatten die Abstimmungen den beantwortlichen Ausschüssen-Komitees.
00:23:53: Und jetzt steht eigentlich nur noch die Abstimmung in Plenumen an und das steht für, glaube ich, Juni oder Juli an.
00:23:57: Okay.
00:23:57: Und dann zwei Jahre bis entry into force.
00:24:02: Also Umsetzungsfrist an zwei Jahre?
00:24:04: Ja!
00:24:05: Was sind so die Knackpunkte
00:24:07: bzw.,
00:24:08: die wichtigsten Inhalte und Maßnahmen der Altautoverordnung?
00:24:12: Was tut sich da?
00:24:14: viele Dinge.
00:24:16: Ich hoffe, die kriege ich jetzt noch alles zusammen weil es in ein paar Monaten her dass wir aufgehört haben.
00:24:20: das ist sehr intensiv dran zu arbeiten.
00:24:22: aber natürlich wurde der geltungsbereich erweitert auf zusätzliche fahrzeuge breites spektrum an maßnahmen also.
00:24:31: erst mal wurde wurde das ja auch beiden richtigen erfolgen zusammen gebracht.
00:24:36: jetzt geht's um design und es geht um end of life.
00:24:39: im design wird zum beispiel eine neue metode zur berechnung der recyclic Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit von Fahrzeugen geben.
00:24:47: Es wird Anforderungen an die Demontage-Fähigkeit bestimmter Komponenten geben, also zum Beispiel Batterien oder Elektromotoren müssen entlang des gesamten Lebensweges entnehmer sein aus Fahrzeug und eine relativ lange Liste an Komponenten muss End of Life einfach demontierbar sein.
00:25:07: dann wird es Information-Sintrumente geben, also die Digital Product Passport oder das Circularity Vehicle Passport für Fahrzeuge wo bestimmte Informationen in verschiedenen Akteuren bereitgestellt werden.
00:25:19: Es gibt zusätzliche Anforderungen an die Verwertung.
00:25:22: da geht's auch wieder um Demontage.
00:25:23: Es ist eine Liste an Komponenten die demontiert werden mussten mit der Möglichkeit davon abzuweichen unter bestimmten Bedingungen.
00:25:34: Begrenzung von Export, dadurch das Fahrzeug in Zukunft roadworthy sein müssen.
00:25:40: Also die müssen im bestimmten Zustand sein, dass sie exportiert werden können.
00:25:43: Man sollte
00:25:44: sie noch fahren können, wenn man sich schon exportiert?
00:25:46: Genau ja und wie bei den vielen Abfallströmungen ist es so, dass gerne Dinge exportieren werden als Produkt, die eigentlich abfalls sind.
00:25:54: Da gibt's ein schönes Beispiel auch an Grüsselngröße Eine der größten Exportumschlagpunkte in Europa für Altfahrzeuge.
00:26:03: Das haben wir auch an Hamburg.
00:26:05: Ja, und da ist es schön wenn du an der Straße entlang gehst siehst du viele Autobatterien an der Seite stehen um die Fahrzeuge zu überbrücken weil sie eigentlich gar nicht mehr so wirklich in der Lage sind auf den Lkw.
00:26:15: In den
00:26:15: Autos sind
00:26:17: aber auch so Matratzen und E-Schrott?
00:26:19: Ja, das
00:26:20: ist natürlich effizientes System.
00:26:24: Wenn das Auto in den Container kommt wird es natürlich voll gemacht sonst verliert man natürlich Platz.
00:26:29: Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.
00:26:32: Genau, Designanforderungen hatten wir ein oder zwei.
00:26:36: Der Wichtigpunkt natürlich würde es eine Circularity Strategy geben.
00:26:39: die ist im Endeffekt nicht mehr ganz relevant weil ... Hersteller-Ebene sein wird.
00:26:45: Genau, und ja viele Punkte ich glaube das ist auch... Natürlich haben sich Umweltverbände wesentlich mehr von diesem Gesetz erhofft.
00:26:53: auf der anderen Seite haben wir natürlich jetzt auch einen ganz anderen politischen Kontext als unter dem Green Deal.
00:26:59: Der Green Deal besteht weiter aber in der neuen Legislatur Und da kann man schon sagen dass es eher positiv ist von einer Kreislaufwirtschaftsperspektive, dass dieses Gesetz so jetzt verabschiedet wird, wie es gerade ausgestaltet ist.
00:27:13: Aber wie gesagt wir haben uns mehr vorgestellt und ein wesentlicher Punkt ist das ist ein Gesetzes was die Umweltauswirkung von Fahrzeugen adressiert, Design und Verwertungen.
00:27:22: und da sehen wir sehr problematisch dass sich viel zu wenig angeschaut wurde, dass das wesentliche Problem ist, dass Fahrzeuge immer größer werden, dass es immer mehr Fahrzeugen gibt Und da sehen wir eigentlich keine Maßnahmen in dem Gesetzesvorschlag, die das adressiert haben.
00:27:44: Wir haben da Vorschläge gemacht, dass man zum Beispiel den CO²-Fußabdruck in der Tykengenehmigung z.B.
00:27:51: berücksichtigt und auch mehr in der Ökomodulation berücksichtigte, wobei unter dem EPA-System A, das war der Punkt, den ich vergessen habe, es wird natürlich ein harmonisiertes EPA- System geben.
00:28:02: In der Ökomodulation dieses EPA- Systems ist das Fahrzeuggewicht berücksüchtig, was natürlich ein Stück weit... die größte des Fahrzeugs auch mit berücksichtigt, was für uns ein wichtiger Punkt war.
00:28:14: Ja aber auch andere Dinge, die für uns nicht weitreichend genug waren das Design-Fahrzeug werden zukünftig erst mal nicht also sie fallen in den geltungsbereich der Ökodesignverordnung.
00:28:25: Aber Sie werden halt erstmal nicht adressiert.
00:28:29: Das war die klare Aussage der Kommission und deswegen sollten Designaspekte in der Fahrzeugverordnung adressieren werden.
00:28:35: aber wir sehen jetzt eigentlich wenige Maßnahmen, die sich auf den ganzen Lebensweg vom Fahrzeug erstrecken.
00:28:44: Zum Beispiel hätten wir uns Maßnahmen für die Reparaturfähigkeit gewünscht zum Beispiel auch ein Reparatuurindex.
00:28:50: Das ist natürlich auch ein starker Konsumentenaspekt hat.
00:28:55: also da hätten wir schon noch wesentlich mehr vorgestellt.
00:29:00: Eine Frage wenn wir jetzt wegkommen von diesem Made in Germany oder Made in Europe sondern eher so made for Europe?
00:29:09: Weil wir ja jetzt doch relativ starke Änderungen in den Anforderungen haben, was nur unseren Markt hängt.
00:29:17: Hängen wir uns damit global ab oder kommen wir sogar vor die Welle und können damit sogar Vorreiter sein?
00:29:24: Was ist so deine?
00:29:25: Du kannst natürlich auch gerne eine persönliche Einschätzung ausgeben.
00:29:28: Aber ich hab manchmal das Gefühl, wenn das alles uns angucken... Was machen die Europäer?
00:29:35: Was haben sie für Vorstellungen, für Ideen?
00:29:37: Warum sollten wir da überhaupt noch irgendwas verkaufen wollen?
00:29:40: Der mag ja eigentlich auch nicht.
00:29:42: Und dann gibt es ja auch manchmal sogar schon so Ansätze, dass man gar nicht mehr verkaufen will, sondern dass man uns nur noch leihen möchte.
00:29:50: Also quasi das E-Auto kommt hierher mit der Batterie und die Batterie wird gar nicht geladen, sondern sie wird ausgetauscht.
00:29:56: Dann geht die Batteries wieder zurück nach Asien also die Ressourcen bleiben gar nicht hier.
00:30:01: Was ist deine Meinung?
00:30:04: Es geht jetzt ein bisschen über den Abfallbereich hinaus, deswegen würde ich sagen ist das schon
00:30:07: eher... Ja, ich weiß.
00:30:08: Ich weiß nicht, dass du so ein bisschen global gedacht hast aber...
00:30:10: Schon ja dann eine persönliche Meinung.
00:30:11: Aber ich denke, dass der europäische Markt und wusstigerweise haben wir da gestern Abend noch darüber gesprochen mit fünfhundert Millionen Konsumenten plus Minus und Konsumentinnen, schon ein großer Markt ist und wir uns da auch zeigen können.
00:30:26: und deswegen Ökodesign wichtig weil Ökodesign Bezieht sich auf alle Produkte, die ja auf den Markt kommen.
00:30:31: Egal ob sie in Europa hergestellt werden oder aus dem Ausland kommen.
00:30:34: Das ist auch so ein bisschen der Unterschied zum Green Public Procurement wo es halt nicht wirklich alle Produkten dann auf dem Markt betrifft.
00:30:41: Deswegen denken wir das Ökodesane eigentlich die Keymeasure ist und ja zu anderen für eher die Nutzung, sich auf Nutzungen von Produkten zu konzentrieren.
00:30:54: Es ist halt eigentlich eine Sache, die wir auch stark unterstützen also z.B.
00:30:57: im Kontext von Product Service Systems oder im Fahrzeugbereich Car Sharing, wo wir die Produkte halt einfach viel mehr nutzen müssen und dadurch auch Anreize schaffen.
00:31:06: Die Produkte langlebig zu machen damit sie länger genutzt werden können das ist eigentlich ein sehr wichtiger Punkt und vielleicht noch ein anderer internationaler Aspekt den wir auch der gestern tatsächlich auf eine Panel angesprochen wurde von Heling-Wilves diese internationale Komponente von erweiterte Hersteller Verantwortung die für uns immer ein wichtiges Thema gewesen ist in verschiedenen Gesetzen und Produktströmen oder Abfallströben, die Textilien, Elektronikprodukte, Altfahrzeuge werden alle exportiert als gebrauchte Produkte.
00:31:36: Und die Lizenzengelte, die hier zur Verfügung gestellt werden folgen den Produkten letztendlich nicht in die Märkte, die die absorbieren.
00:31:43: Wir kennen alle die Bilder- und Dokumentationen aus Ghana, aus Kenia aber natürlich auch viele andere, nicht nur afrikanische Länder wo die Produkte vielleicht noch genutzt werden im besten Fall Aber irgendwann halt auch zu Abfall werden.
00:31:57: und dann stehen die Sammelstrukturen.
00:31:59: Gut, Sammlung passiert natürlich dann wenn da ein bisschen was wertvolles drin ist.
00:32:02: aber wir kennen die Bilder von der Verwertung wo dann die Kunststoffe von den Plastikabeln abgebrannt wird oder die Computerverbandwerdung an die andere Materie einer drinnen zu kommen Und da denken wir das die erweiterte Hersteller Verantwortung einen wichtigen Beitrag leisten könnte diese Strukturen zu finanzieren.
00:32:20: in der Fahrzeugverordnung also auch wieder eine Neuerung darin ist ja, dass die Gelder innerhalb Europa zur Verfügung gestellt würden werden durch dieses Move-Up-System und das so als erster Schritt auch über Europa hinausgedacht werden kann.
00:32:35: Wobei wir jetzt nicht die Erwartung haben, dass alle Länder der Welt einen EPA System haben müssen bevor man das tun kann.
00:32:42: oder man kann natürlich auch an einfache Lösungen denken wie zum Beispiel es gibt ein Fonds, der dann bestimmte Maßnahmen in bestimmten Ländern finanziert.
00:32:54: Wahnsinnig viel Input von der EU-Politik.
00:32:56: Da haben wir jetzt ganz schön viele abgegriffen, auch für die Hörer und einen großen Überblick.
00:33:00: Ja, Julia?
00:33:01: Ich will noch was anderes sagen.
00:33:03: Ist das ja jetzt deine erste Gefahrt?
00:33:05: Nein ich bin schon hier gewesen.
00:33:06: Entschuldige!
00:33:07: Sorry, nein.
00:33:09: Ich
00:33:09: bin ein bisschen älter als ich aussehe tatsächlich.
00:33:13: Also finden Sie wirklich sehr jung aus.
00:33:15: Das muss man echt sagen.
00:33:16: Danke.
00:33:17: Wenn da nicht so das eine oder andere graue Herrchen wäre könnte man fast mein erstes Dreiundzwanzig werden.
00:33:22: Das war ein Dreißig.
00:33:23: Passt doch.
00:33:27: Wie fandest du die Woche?
00:33:28: Wir haben ja jetzt Mittwoch gerade erst, aber was sind so deine Eindrücke von der IPA dieses
00:33:33: Jahr?
00:33:35: Ja es ist immer super spannend.
00:33:37: Es ist ein super Ort sich auszutauschen und Leute zu treffen sowohl aus den Verbänden, die mit wie bei uns sind.
00:33:43: also ich habe gestern Jakob von der Deutschen Umwelthilfe getroffen Anna vom NABU Rebecca von WWF, die auch schon mal bei euch ein Podcast war.
00:33:52: Ja, die waren auch schon bei uns genau.
00:33:53: Ich glaube auch auf
00:33:54: der E-Fahrt sogar.
00:33:54: Wir standen zwischen den Heilen... Das war unser erster liefert Podcast in der Tronne.
00:34:02: Wir standen zwischen den heilen und hatten Total Stress, dass der Wind zu stark ist und das alles zu laut ist weil wir nur die Mikrofone dabei hatten.
00:34:09: Aber es hat funktioniert.
00:34:12: Perfekt!
00:34:12: Ja, das war eine tolle Aufnahme ja?
00:34:13: Ist das hier ein perfekter Ort sich auszutauschen?
00:34:14: Ich bin ja normalerweise auch in Brüssel.
00:34:16: Unsere Mitgliedsverbände sind überall in Europa, wir treffen uns zweimal im Jahr persönlich.
00:34:21: aber der Austausch ist dann natürlich trotzdem gut!
00:34:23: Aber auch der Austauch mit anderen Verbänden-Industrien.
00:34:27: also gestern zum Beispiel langes Gespräch mit der kommunalen Abfallwirtschaft gehabt.
00:34:32: Mit Startups.
00:34:34: Nachher spreche ich mit Minimize.
00:34:36: Ihr habt ja gestern schon Startups hier gehabt.
00:34:37: Minimise könnte auch mal sehr interessanter Gesprächspartner sein, die auch Elektronik-Schrott und international und AI.
00:34:45: Das passt alles sehr gut rein.
00:34:47: aber auch die Veranstaltung um sich politisch abzudaten.
00:34:50: also gestern zum Beispiel deine veranstaltungen zu EPR zur Textilresteigen gibt es natürlich jetzt im Moment viel was natürlich ein großes Thema ist.
00:34:58: PFAS wenn man hier vor allem durch die Wasseraufbereitung geht das ist überall Thema dass das auch in dem BVT oder den Breffprozess ist das wichtig, aber auch in allen anderen Abwahlgesetzgebern.
00:35:11: Wenn wir an die Verpackungsverordnung denken bei Wii es ist natürlich auch mit den F-Gasen relevant.
00:35:17: deswegen ja da kann man sich einfach gut informieren und schauen was geht, was geht nicht?
00:35:21: Und mit den Leuten direkt sprechen und Kontakte machen.
00:35:25: Wir sagen
00:35:26: immer so Klassentreffen, dass alles hier wenn ich hier bin Vielleicht aus der Szene raus, wo ich immer so denke.
00:35:37: Einmal Möhli, immer Möhly?
00:35:39: Die Szene lässt einen irgendwie nicht weg oder?
00:35:41: Ja genau, sie ist aus dem Haus.
00:35:43: Ich glaube schon ja.
00:35:45: Wir werden einfach nur größer und die Auffahrwunschung wird einfach nur grösser Und
00:35:49: ein kleiner Anteil Maschinen gucken ist natürlich auch immer dabei.
00:35:53: Das
00:35:54: warst du auch schon draußen im Außengelände und hast dir mal die Bodenschau von den Fahrzeugen angeguckt also die Vorstellung Dann sind da ja noch Schredder für Altholz.
00:36:06: Das ist ja Wahnsinn, wie sich die Yifat auch in den letzten Jahren verändert hat nicht nur an Themen, sondern auch an Wachstum und Größe.
00:36:16: Unglaublich!
00:36:16: Ich meine jetzt mit dem Tellplatz draußen?
00:36:18: Bist du auf dem Tellplatz hier?
00:36:19: Nee.
00:36:21: Wie
00:36:21: bitte?!
00:36:23: Nee, ich hab gedacht ihr zeltet...
00:36:26: Ich sollte bei Familie schlafen aber habe dann ein Hotelzimmer bekommen was frei war
00:36:31: Was ja eigentlich fast unmöglich
00:36:33: ist, ne?
00:36:33: Ja.
00:36:33: Da schlafen wir jetzt aber auch mit Freunden zusammen drin, weil die drei sehr unglaublich hoch sind, auch wegen dem Champions-Rigspiel heute.
00:36:42: Stimmt!
00:36:42: Das steht heute Abend auf.
00:36:43: Es war lange dabei.
00:36:45: Hostel bei vierhundert Euro das war schon...
00:36:47: Wahnsinn!
00:36:48: Wahnsinn.
00:36:50: Viele Maschinen habe ich noch nicht gesehen, weil wir gestern den ganzen Tag Meetings und Veranstaltungen hatten, aber das werden wir heute noch nachholen.
00:36:58: Und da ist ja eigentlich auch ein guter Anschluss für dich Tom.
00:37:02: Da kriegst du wahrscheinlich Lust, mal aufm Sammelfahrzeug zu fahren.
00:37:06: Ja!
00:37:07: Das habt ihr doch vorher abgesprochen?
00:37:08: Nein,
00:37:08: nein.
00:37:09: Ich höre den Podcast.
00:37:10: Danke schön.
00:37:13: Und wenn du Lust hast, fahre ich mit dir.
00:37:15: Hättest schon mal Bock drauf oder wieder
00:37:17: Bock drauf.
00:37:18: Das finde ich super cool.
00:37:19: Aber dann hier nicht auf so einem Sauberen, sondern richtig benutzen.
00:37:23: Ich bin
00:37:25: da raus.
00:37:25: Ja, ich hatte auch Praktikum.
00:37:26: Da haben wir es auch mal gemacht und man sollte schon eine besondere Tour machen oder auf einem besonderen Fahrzeuge.
00:37:31: Es gibt jetzt die mit Wasserstoff-Batteriebetrieb.
00:37:33: Das wäre schon cool oder so eine besonders herausfordernde Tour.
00:37:37: In Köln haben wir einmal die McDonalds Tour gemacht oder Entschuldigung den Fast Food Restaurant mit besonders vielen Einrichtverpackungen.
00:37:46: Wie Systemgastronomie?
00:37:47: Systemgasten.
00:37:47: Ja sehr
00:37:48: schön.
00:37:48: So heißen sie ja gerade noch lange.
00:37:51: Also wir können ja jetzt auch mit was anderes machen.
00:37:53: Wir können ja so einen kleinen Aufstuhl starten, alle die mit Finn und Tom auf ein abwalssamer Fahrzeug fahren
00:37:59: wollen!
00:38:00: Ja das können wir nicht machen weil da gab es ja schon genügend Angebote, die melden sich noch mal.
00:38:05: Das sind ganz enttäuscht dass wir nie reagiert haben?
00:38:07: Nein nicht, die sollen dir das ja nicht so verfügen stellen.
00:38:09: also wir brauchen dann schon noch jemanden aber die das mit euch zusammen mal erleben
00:38:13: wollen.
00:38:14: Achso wie machen das sonst so einen Gruppenausflug?
00:38:16: Ja wir machen uns einen Gruppenausflug.
00:38:20: Ich fühle mir jedem Ausflug dabei, wenn du mal Lust drauf hast.
00:38:22: Super und alle Hörer die noch mit
00:38:23: wollen bitte melden.
00:38:27: Tom freut sich schon!
00:38:28: Also ich
00:38:29: finde mich nur dank für diese großartige Idee, die auch Julia wahnsinnig freut aber wirklich eine große Idee sondern auch für deine Input und für deine Zeit hier während des Klassenstraffens, während der Modenschau draußen das du dir Zeit genommen hast uns abzuholen.
00:38:42: EU-Abfallpolitik Das war super besten Dank
00:38:45: Vielen Dank.
00:38:46: Danke, jetzt kommen hier die Ersten
00:38:48: vor uns.
00:38:48: Jetzt kommen natürlich die ganzen Leute und ich wünsche euch auch noch viel Spaß.
00:38:51: Danke dass du dabei warst!
00:38:51: Es war großartig sozusagen unseren Fan der ersten Stunde auch nochmal live kennenzulernen und dann auch mit so vielen tollen Themen wie unglaublich zukunftsweisen sind.
00:39:00: und ich hoffe du bleibst uns auch ganz lange erhalten nicht nur dem Trash Talk sondern natürlich auf das Szene und nach weiter so.
00:39:08: Ja jedenfalls vielen Dank für die Einladung und die Plattform und ja ich freue mich auf die nächsten Folgen.
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