Folge 51: Mehr Kreislaufwirtschaft, weniger Vorschlaghammer – Christina Dornack und Leonie Dahlmann zu Gast

Shownotes

Nach der längsten TrashTalk-Pause seit immer sind Julia und Tom endlich zurück am Mikrofon – und natürlich gibt es einiges aufzuarbeiten. Die beiden blicken zunächst noch einmal auf die IFAT zurück, sprechen über Begegnungen mit Hörern, Podcastgästen und Messemachern, werfen dann aber einen ausführlichen Blick auf aktuelle Entwicklungen der Abfall-, Recycling- und Entsorgungsbranche. Im Fokus stehen unter anderem der neue Statusbericht Kreislaufwirtschaft, das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie sowie die jüngsten Beschlüsse zum Verpackungsrechtsdurchführungsgesetz. Dabei geht es um Wachstum und wirtschaftliche Herausforderungen der Branche, die Diskussion um öffentliche Beschaffung als Hebel für mehr Kreislaufwirtschaft, den neuen „Ansparansatz“ für Kunststoffrezyklate und die von vielen Beteiligten lang ersehnte Einführung der Ökomodulierung im Verpackungsrecht.

Im zweiten Teil sind Professorin Christina Dornack, Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), und Leonie Dahlmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim SRU und der TU Dresden zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über die neue Stellungnahme des Sachverständigenrats zur Kreislaufwirtschaft im Bau- und Gebäudesektor. Warum verursacht dieser Bereich mehr als die Hälfte des deutschen Abfallaufkommens und spielt trotzdem in der öffentlichen Debatte nur eine Nebenrolle? Welche Chancen liegen im Erhalt von Bestandsgebäuden, in der Wiederverwendung von Bauteilen und im recyclinggerechten Rückbau? Und welche Hürden stehen einer stärkeren Zirkularität bislang im Weg? Die beiden Expertinnen erläutern, warum Daten über verbaute Materialien, rechtliche Klarheit, öffentliche Beschaffung und neue wirtschaftliche Anreize entscheidend sein könnten, um den Bausektor stärker in Richtung Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Außerdem geht es um die Rolle von Recyclingunternehmen, mögliche neue Geschäftsmodelle und die Frage, wo das zirkuläre Bauen in einigen Jahren stehen sollte.


Anregungen, Kritik und Hinweise bitte wie immer an trashtalk@euwid.de oder über unser Linkedin-Portal.

Transkript anzeigen

00:00:04: Treshtalk, der Podcast für die Kreislaufwirtschaft mit der wunderbaren Julia Hoburm und Tom Wilfer.

00:00:12: Herzlich willkommen zur einundfünfzigsten Folge des Treschtalks, der podcast zur Kreislaufwirtschaft!

00:00:18: Und an meiner Seite ist heute Tom Wilver, Chefredakteur beim Olvid.

00:00:22: Ich freue mich sehr, Tom.

00:00:23: Ich freu' mich auch sehr, dich zu sehen – die wunderbare Julia Hobum.

00:00:27: Wir freuen uns, dass ihr alle wieder eingeschaltet habt.

00:00:31: glaub ich noch nie so eine lange Pause gemacht.

00:00:33: Ja, ich hab dich vermisst!

00:00:35: Ich habe dich echt echt echt vermisst und unsere Zeit auf der E-Fahrt war so intensiv und dann wurde ich so fallen gelassen wie so ne heiße Kartoffel von dir.

00:00:45: Nein das stimmt nicht.

00:00:46: Tom und ich haben natürlich zwischendurch mal telefoniert uns schräge WhatsApp Nachrichten geschickt.

00:00:51: nein keine Schregen aber wir haben doch hin und wieder telefoniert.

00:00:55: Wir hatten so ein bisschen Pause, ne?

00:00:57: So wie eine Beziehungspause.

00:00:59: Und jetzt wieder mal die Gerüchteküche anzuschühren!

00:01:01: Ja genau das kann

00:01:03: nie... Ich muss von meinem Mikrofonabstand halten und es krieg ich gleich wieder... Ich hab heute und ihr seht das auch auf den Fotos wenn ihr uns auf LinkedIn folgt.

00:01:10: Ich habe so total cooles Gamer-Mikrofon.

00:01:14: Weil mein Mikrophone ist weg und jetzt war ich gestern bei Media Markt und jetzt habe ich so einen total bunt leuchten LED Gamer Microfon.

00:01:23: Das sieht ein bisschen schräg aus, aber ich muss da jetzt mehr Abstand halten.

00:01:26: Sie reagieren sensibel auf meine

00:01:28: Stimme.".

00:01:29: Die lange Pause kam natürlich zustande, weil die IVA schon Anfang Mai war – zum Glück haben wir ganz viele Folgen aufgenommen und der eine oder andere hatte sie auch schon nachgehört.

00:01:42: Wer noch Interesse hat, da waren wirklich viele spannende Gäste daraus Politik.

00:01:46: von Unternehmen, von Startups ausverbänden.

00:01:48: Also wirklich spannend!

00:01:50: Deswegen auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle Gäste.

00:01:54: Hat sehr viel Spaß gemacht.

00:01:55: und vor allen Dingen herzliche Dank auch an alle Hörer die wir persönlich treffen durften.

00:02:00: es gab ja das ein oder andere tolle Geschenke.

00:02:02: noch mal vielen Danks hat uns sehr gefreut.

00:02:05: dass ist immer echt cool.

00:02:06: wenn man dann auch ein persönliches Feedback bekommt macht das ganze nochmal viel mehr Spaß.

00:02:10: also insofern wie gesagt besten Dank

00:02:13: Und wir freuen uns auch immer, euch zu sehen.

00:02:14: Zu treffen und Fotos mit euch zu machen.

00:02:16: Neulich wieder im Zug eine schöne Begegnung gehabt.

00:02:18: Allerdings war das ein Gast!

00:02:21: Liebe Grüße hier an Benedikt und liebe Grüße auch direkt an Steffi die ich übrigens nicht mehr leiden kann denn wir nehmen ja gerade auch zur FußballWM auf und ich mache mit der Firma Kick-Tipp und ich habe total abgelost.

00:02:33: Steffy enkt mich gerade ab finde ich echt sau und cool.

00:02:37: Die nächste Geheizerhöhung wird ausgesetzt Steffie.

00:02:42: Nein, Scherz.

00:02:44: Steffi hat auch mal ein Fußball-No-House?

00:02:46: Keine Ahnung, wo das Helge mit dem

00:02:47: Traurist

00:02:48: trüsten oder ...

00:02:52: Nee, ich glaub die liest sich da die ganze Zeit ein und mich zu demütigen!

00:02:57: Ich nehme das mit Humor, ist so in Ordnung.

00:03:01: Aber wollen wir noch mal irgendwie auf die EFAT eingehen?

00:03:03: Du hast ja so einen Nachklapp nochmal vorbereitet, Tom.

00:03:05: Da gab es eine BDI-Studie Kreisaufwirtschaft als Wachstumsmotor für die deutsche Industrie, die vorgestellt und diskutiert worden ist...

00:03:14: Auf jeden Fall!

00:03:14: Also ich glaube, dass war ... Es gab logischerweise ganz viele Highlights auf der Messe auf der EFAD aber ich glaub' das war so inhaltlich eines der rausstechnischsten Themen, glaube ich diese BDI-Studie zur Kreislaufwirtschaft von der Boston Consulting Group durchgeführt, und da wird die Kreislauchwirtschaft als Wachstumsmotor für den Industriestandort betont hervorgehoben.

00:03:40: Bis im Jahr twohntausendfünfundvierzig könnte eine zusätzliche Protowertschöpfung von siebenhundert bis achthundertachtzig Milliarden Euro erzeugt werden wenn man entsprechende Maßnahmen umsetzt und die Kreislaufwirtschaft voranbringt.

00:03:54: Konkret untersucht wurden die Bereiche Mobilität, Maschinenbau, Bauwesenenergie und Textilien.

00:03:59: Diese stehen immerhin für rund sixty-prozent der deutschen Wertschöpfung also wirklich ein relevanter Teil und neunzig Prozent des betrachteten Materialbedarfs.

00:04:09: Joja willst du weiter durchgehen?

00:04:13: Ich finde eigentlich wir können hier an die auf die Folge verweisen mit dem Klass Ömern.

00:04:20: Das ist total richtig.

00:04:21: Ich finde, wir haben heute im zweiten Teil zwei Gäste, die sind... das ist ein super spannendes Thema, was wir heute haben.

00:04:30: Wir haben ja auch heute... Klass

00:04:31: Öhlmann vom BDI war ja auch während der IFAT.

00:04:33: Genau und deswegen würde ich heute gerne so die Zeit im ersten Teil ein bisschen einsparen, damit die Leute im Zweiten

00:04:41: Teil

00:04:42: nicht abschalten.

00:04:43: Weil das ist ... werden sie aber nicht!

00:04:47: Ich würde jetzt einfach auf die Folge mit Klasse Öhmann, Doktor-Klasse Öhmann verweisen.

00:04:51: Hier an der Stelle ganz liebe Grüße!

00:04:53: Das war uns wieder eine Freude dich im Podcast zu haben.

00:04:56: Kommt doch vielleicht mal direkt auf den Start des Brichkreisaufwirtschafts.

00:04:59: Also die Kreisaufwirtschaft wächst trotz der schwierigen Rahmenbedingungen.

00:05:04: dreihundertzwanzigtausend Menschen beschäftigt, rund viertausende mehr als im Vorjahr und sechzehn Prozent mehr als zwanzigzehn.

00:05:16: Ja die Brutto-Wertschöpfung stieg auf achtunddreißig Milliarden Euro ein Plus von rund siebenhundert Tausenden Millionen Euro gegenüber zwanzigeren Zwanzig und mehr als sechszig Prozent gegenüber zwanzig Zehn.

00:05:27: Wir wachsen!

00:05:29: Wir bekommen immer mehr an Bedeutung in der Kreislaufwirtschaft und gleichzeitig verschlechtert sich allerdings die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen.

00:05:37: Volatile Sektor, sekundär Rohstoffpreise... Tom!

00:05:41: Ich brauche eine Brille?

00:05:42: Ich brauch echt ne

00:05:43: Brille?!

00:05:44: Ich hab das.

00:05:45: gestern Abend liege ich im Bett, lese mal ein Buch und denk nur so kacke du wirst blind, Du wirst alt und ich bin zu eitel für Ne Brille.

00:05:51: Ich will nicht

00:05:51: zur Eitel.

00:05:53: Aber das würde dir bestimmt hervoranstehen.

00:05:55: Hast du Ne Brilla?

00:05:56: Noch nicht Aber es könnte auch weit kommen.

00:06:00: Es könnte auch Zeit werden, ne?

00:06:03: Also zum nächsten Geburtstag schenke ich dir einfach mal einen, auch wenn nicht eingeladen werde.

00:06:07: Wir haben eben Probleme mit den Sekundärostoffpreisen, schwankende Absatzmerke sowie steigende Energie, Sicherheitsgenehmigungs- und Regulierungskosten.

00:06:17: Das ist ja tatsächlich immer so.

00:06:19: das Thema wie können wir Langfristigkeit sicherstellen für Unternehmen Schnellere Genehmigung.

00:06:28: Wer kauft uns dann am Ende tatsächlich die Sekundärostoffe ab?

00:06:31: Das sehen wir ja auch wieder im Metallbereich, Verpackungsbereich also Kunststoffbereich.

00:06:35: das ist ja eigentlich so eine andauernde Diskussion, die wir haben.

00:06:38: Genau Es wird auch deutlich in dem Bericht dass die Zahl der Unternehmen teilweise zurückgeht.

00:06:46: Seit Jahrzehnte um etwa tausend acht Hundert Betriebe gesunken, besonders stark betroffen sind die Segmentekroßhandel mit Altmaterialien sowie Abverbandungen und Verwertung, die jeweils Rückgänge von mehr als zwanzig Prozent verzeichnen.

00:06:59: Die Autoren des Berichts sehen darin aber auch einen Hinweis auf eine zunehmende Marktkonzentration.

00:07:05: an dieser Stelle würde ich gar nicht weiter auf den Bericht eingehen wollen sondern auch in der kleine Werbung machen für den DGAW Podcast Ressourcen neu denken Da auch bei unserem Produzenten hier Marvin Müller, der hatte auch zwei Autoren.

00:07:19: Ich glaube zwei waren es zu Gast.

00:07:21: Zwei Autore und das Bericht, die dann noch mal detailliert darauf eingegangen sind – das war auch eine Folge, glaube ich, im April.

00:07:28: Anfang Mai anyway!

00:07:29: Also

00:07:31: gerne reinhören, quer vor weis.

00:07:34: So, dann gehen wir einmal zu was Aktuellere nämlich die Nationale Kreis auf Wirtschaftsstrategie des Aktionsprogramms.

00:07:43: Endlich ist es da.

00:07:44: Also wir haben zwölf prioritäre Maßnahmen, die jetzt veröffentlicht worden sind und bis Ende zehnzebendzwanzig beschlossen werden.

00:07:55: Aber viel spannender sind die fünfhundertsechzig Millionen Euro Fördermittel, die angekündigt wurden von Carsten Schneider.

00:08:03: Und ich denke ... Ich überlege gerade wann das war.

00:08:06: Ist das drei Wochen her?

00:08:09: War das im Mai?

00:08:13: Das Aktionsprogramm beschlossen.

00:08:16: Ja, wann war das?

00:08:17: An dem Mai Anfang Juni.

00:08:20: Also es ist wirklich noch aktuell also sehr aktuell.

00:08:24: und der größte Streitpunkt ist allerdings die öffentliche Beschaffung.

00:08:28: Die ursprünglich geplante einklackbare Bevorzugungen von sekundäre Stoffen wurde im Kabinettsverfahren gestrichen.

00:08:34: da kommen wir auch gleich in zweiten Teil nochmal kurz drauf.

00:08:37: Da ist nämlich gerade im Bausektor Ich sei mir jetzt nicht sagen die Frustration groß, aber es ist schon sehr schade und auch angemerkt worden.

00:08:45: Weil gerade da wäre der größte Hebel.

00:08:47: und ja diese Aufweichung wird doch so mit nicht gerade als positiv empfunden.

00:08:59: Stattverbindliche Vorgaben setzt die Regierung vor allem auf Berichtspflichten und Vorbildfunktion von Unternehmen mit Bundesbeteiligung.

00:09:07: Kasten Schneider sagt dazu, wir haben uns jetzt im Kabinett darauf verständigt dass die Unternehmen mit mehrheitlicher Bundesbeteiligung das jährliche Auftragsvolumen für Recyclingprodukte kontinuierlich steigern.

00:09:18: Ja da soll es vor allen Dingen um große Infrastrukturakteure wie die Bahn und die Autobahngesellschaft gehen.

00:09:24: Die Betriebe sollen künftig über Maßnahmen Zielsetzung und Zielstände im Bereich Kreislaufwirtschaft berichten.

00:09:30: der Recylinganteil soll grundsätzlich im Jahresvergleich abgebildet werden um halt auch eine Entwicklung beobachten und überwachen zu können.

00:09:38: Ein interessanter Ansatz, der sich noch findet in dem Aktionsprogramm für Kreislaufwirtschaft, bezieht sich auf Kunststoffreziklate und deren Einsatz.

00:09:49: Die europäische Verpackungsverordnung schreibt ab im Jahr den mindestens zwei Jahre Mindesteinsatzkoden in verschiedenen Bereichen vor.

00:09:56: Und die Bundesregierung will sich nun auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass Unternehmen bereits in den Jahren quasi auf die ab zwei Tausend dreißig geltenden Quoten anrechenbar sind, also so ein gewisser Ansparansatz ist da geplant oder einen Vorrat für die spätere Quotenerfüllung.

00:10:18: Davon erhofft man sich jetzt schon Anreize für den Einsatz von Kunststoffreziklaten und natürlichen Nachfrageimpuls, sodass auch Investition in Recyclingkapazitäten bereits jetzt schon wirtschaftlich attraktiver werden, unterstützt diese Idee natürlich ausdrücklich.

00:10:37: Andererseits gibt es aber auch Kritik und offene Fragen.

00:10:40: der Herstellerverband ZVII, die sind eher im Elektronik- und Batteriebereich.

00:10:45: Nicht

00:10:46: ehr?

00:10:46: Die sind elektronisch auf dem Batterie?

00:10:49: Genau!

00:10:49: Also nicht ehr sondern die sind... Zentralverband

00:10:51: der Elektroindustrie.

00:10:52: was soll das denn sein?

00:10:54: Genau, die waren vor einer Nutzungskonkurrenz umknatt Knappe Rezyklatmengen.

00:10:59: Wenn alle Branchen möglichst viele Rezylklate anspannen wollen, könnte das die Verfügbarkeit für andere Anwendungen weiter verschärfen.

00:11:06: Könnte man aber auch natürlich positiv drehen dann muss man halt noch mehr recyceln.

00:11:11: Meistens ist der Vorteil ein Nachteil oder kein Vorteil ohne Nachteile?

00:11:16: Genau!

00:11:16: Oder die Medaille hat

00:11:18: zwei Seiten.

00:11:19: Sehr gut auch.

00:11:20: Aber manchmal fällt der Groschen auch mit dem Fallschirm.

00:11:24: Alles hat einen Ende nur die

00:11:25: Wo ist dann zwei?

00:11:26: Sehr

00:11:26: gut.

00:11:30: Wenn ich eins kann, dann sind es dumme Sprüche an der Stelle.

00:11:34: Schöne Grüße von Bernhard Stodorowski nicht nur an dich Tom sondern an alle so generell.

00:11:40: Ich habe den jetzt gerade in Berlin getroffen.

00:11:43: Tschüss!

00:11:45: Grüße zurück und auch nach.

00:11:46: Grüßt

00:11:46: zurück auch von uns an dieser Stelle.

00:11:50: Und wenn wir jetzt auf das nächste Thema gehen, dann will ich mal direkt vorher Axel grüßen Axelsubcliff Ich war der Trennbär!

00:11:58: Das ist übrigens der wichtigste Nachklapp zu Ifert.

00:12:01: Ich war im Kostüm, niemand anderes.

00:12:04: Tom hat sich geweigert.

00:12:06: Ich habe

00:12:07: gesehen, wie lange du gebraucht hast das anzuziehen.

00:12:09: Da hab ich gedacht, da brauch ich noch mal doppelt so lang und dann wäre die Messe vorbei gewesen.

00:12:13: Ja, ist klar.

00:12:14: Apropos ich muss noch meinen witzigsten Erlebnis war eigentlich wirklich der Sonntag als wir auf die Messe gefahren sind.

00:12:21: Sind an der Baustelle also da wo man eigentlich nicht auf die Masse gegen Grunde raus gelassen worden von Tag

00:12:26: wie Fahrer?

00:12:28: Gehen auf das Gelände dahinten wo diese Holzschredder Stand ergreifen?

00:12:33: Geh auf dieses Gelände auch noch irgendwie so halb illegal und laufen erstmal Stefan Rummel in die Arme mit dem ganzen Team.

00:12:43: Das war wirklich wieder so... Warum?

00:12:47: Aber ganz ehrlich, da muss ich wirklich noch mal sagen.

00:12:49: Also Stefan und Philipp nochmal ganz, ganz großes Dankeschön für den Support das wir den Podcast wieder so toll oder die E-Fahrt wieder so teuer mit dem Podcast begleiten durften.

00:13:00: und ich freue mich auch immer noch über die sechzig Jahre E- fahrt also über den den Pullover und über die Socken, die wir geschenkt bekommen haben.

00:13:07: Hatt ich jetzt gerade erst neulich wieder an!

00:13:08: Und das Tolle ist ja in diesem Pullover, dass es ja so dezent Ja.

00:13:12: Aufgedruckt, dass du das echt auch wirklich gut tragen kannst?

00:13:15: Natürlich!

00:13:15: Super!

00:13:16: Also mega also... Also wieder wie gesagt Klassentreffen I love it.

00:13:21: Ich freue mich auf die nächste E-Fahrt.

00:13:23: aber Das war mein Highlight der E- Fahrt.

00:13:26: Wie ist das Sonntag?

00:13:28: Warum laufen wir genau da hinten im Nürnchen vor am Sonntagsstaff an Rumeur dem gesamten Efer Team in die Arme?

00:13:35: Es konnte nur uns passieren ne?

00:13:37: Sehr gut

00:13:38: Nee oder Tom nicht?

00:13:39: Absolut absolut.

00:13:41: Was war dein Highlight von der E-Fahrt?

00:13:43: Möchtest du sehen?

00:13:44: natürlich, das ist klar.

00:13:46: Ja die Aufnahmen mit dir bei uns am Stand.

00:13:49: Natürlich auch die Erstaufnahme mit Kasten Schneider an der Plus Stage.

00:13:53: Das lief auch gut und es war total aufregend und hat echt Spaß gemacht.

00:13:57: aber auch die anderen Aufnahmen, das positive Feedback und die Leute, die bei uns im Stand vorbeigelaufen sind und sich über die Tonne gefreut haben, die wir uns persönlich angesprochen haben, das war einfach super!

00:14:07: Toll, ne?

00:14:08: Das ist so schön wenn man so ein Feedback bekommt.

00:14:10: Also wir sind noch nicht mit Eier beschmissen worden!

00:14:13: Genau.

00:14:13: aber wie sieht's denn beim Verpack-DG

00:14:15: aus?!

00:14:16: Ich glaub da war ja jetzt gerade relativ viel Bewegung in der Regierung und ich glaube die haben auch relativ lange gesessen.

00:14:24: Gibt es den Durchbruch bei der Ökomodulierung oder nur... Es ist nun erster Schritt.

00:14:29: Das ist deine Überschrift hier jetzt gewesen.

00:14:32: Ich

00:14:32: glaube es ist ein erster Schritt, aber ich meine das wurde lange gefordert.

00:14:38: Auch beim vorherigen Verpackungsgesetz war dieser Paragraf immer wahnsinnig umstritten oder da ging's nicht voran.

00:14:46: jedenfalls war das verpackungsrechtsdurchführungsgesetz wie die Folge erscheint Ende Juni aber das war jetzt Anfang des Monats Mitte des Monads.

00:14:54: im Bundestag wurde beschlossen und da haben sich die Koalitionsfraktion dann noch darauf geeinigt Die Ökomodulierung aufzunehmen beziehungsweise Rechtsverordnungen noch ins Gesetz zu schreiben, mit denen die Ökommodulierung demnächst zeitnah umgesetzt werden soll.

00:15:11: Da geht es darum dass die Lizente entgelte für Verpackung die von den Herstellern an die Dualen Systeme gezahlt werden sollen dann differenziert werden sollen nach entsprechenden Kriterien wie Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz.

00:15:26: also das soll natürlich das ganze Thema Potion Recyling und den Rezikatmarkt stärken.

00:15:33: Also das ist auf jeden Fall schon ein erster Schritt, konkrete Umsetzung steht nach aus soll aber zeitnah erfolgen wenn die Rechtsverordnungen dann auf dem Weg gebracht werden.

00:15:42: Da auch gerne nochmal wieder die Folge zum chemischen versus mechanischen Recycling BDE-BVSE.

00:15:51: wir hatten wir war das in Januar oder Dezember Ausgabe ist auch schon bisschen länger her

00:15:55: Das ist schon ein paar Jahre her.

00:15:56: Aber

00:15:57: die ist eigentlich, da sieht man echt mal wie aktuell so die Themen noch sind.

00:16:02: Genau!

00:16:04: Es gab natürlich aber auch Kritik.

00:16:06: Trotz der Zustimmung zur Ökomodulierung immer schon langsam... Schwieres

00:16:11: Wort ne?

00:16:13: Spricht der BDE von einer verpassten Chance.

00:16:16: und zwar geht es da um fehlende Übergangsregeln zum neuen europäischen Herstellerbegriff und mögliche Finanzierungslücken im dualen System ab dem zweiten Halbjahr.

00:16:25: Und das Problem ist, dass die Europäische Verpackungsverordnung am zwölften August diesen Jahres in Kraft tritt und wenn da Begriffe geändert werden und die dann auch ohne Übergangstfrist ins Deutsche Recht übernommen wird, dann gibt's Probleme ob die Zuständigkeiten noch genauso passend zu den Jahresverträgen, die mit den dualen Systemen geschlossen werden.

00:16:45: Also da besteht echt noch erhebliche Unsicherheit ob dann nicht irgendwie mitten im Jahr ein Systembruch entsteht.

00:16:51: Es ist wahnsinnig komplex und auch kompliziert.

00:16:55: aber da ja wie gesagt bestehen das eine oder andere Fragezeichen bei Marktteilnehmern und insofern ist da die Enttäuschung durchaus spürbar dass es da jetzt keine praktikable Übergangslösungen gibt.

00:17:09: Ich bin gerade sehr traurig.

00:17:11: Nee, ich bin grade einfach sehr traureg.

00:17:13: Diese Unflexibilität meinst du oder?

00:17:15: Nein!

00:17:17: Timmy wird von Dänischer Saria Tochter zu Biodiese und Timmy verarbeitet.

00:17:22: Er ist doch...

00:17:24: Julia springt ein bisschen in unseren Themen und es ist beim gemischten Hack Aber das ist kein gemischtes Hack aus Wahifleisch Sondern sie ist so dem Thema gesprungen.

00:17:34: Timmy würde von Dönischer Sarias Tochter zum Biodiesel und Timmys

00:17:40: Die die wählen Timmy heißt.

00:17:42: Was wollte ich noch mal kurz gesagt haben?

00:17:44: Ja, deswegen gab es auch den anderen Namen nach Hope oder?

00:17:48: Hast du das eigentlich verfolgt?

00:17:49: das ganze Thema so diese Live-Ticker und...

00:17:52: War nie also nicht so richtig richtig.

00:17:56: Also klar, als er gestrandet war und dann die Wahnsinnigen, die dem Wal noch ins Ohr singen wollten oder was auch immer.

00:18:05: Da hat sich ja mal wieder gezeigt wie viele schräge Leute sich so hinter den in den Häusern verstecken.

00:18:13: Ha!

00:18:14: Kleiner Rotervahnen zum zweiten Teil.

00:18:18: Aber tatsächlich... also da kommen ja die ganzen Wahnsinnigenden raus und ich meine diese ganze Rettung war ja eigentlich auch ein Wahnsinn ne?

00:18:27: Leute, es gibt auch den Tod in der Tierwelt.

00:18:31: Es ist echt erstaunlich!

00:18:33: Aber stell dir vor, Tom, wenn du irgendwann mal auf deinem Totenbett liegst und deine Enkelkinder kommen und sagen, komm, Opa ... wir heben dich jetzt mal hoch?

00:18:43: Du musst einfach nur wieder laufen, dann geht das schon wieder.

00:18:46: Das ist doch total schräg.

00:18:48: Warum hat man diesen Wart?

00:18:48: Soll ich

00:18:48: mich nicht ins Meer ziehen?

00:18:50: Ja genau.

00:18:52: Wobei, also ich will ja... Ich muss von meinem Tod noch so richtig viel zunehmen.

00:18:56: Weil ich will mich dann nach meinem Tod verbrennen lassen und zu einem Diamanten pressen.

00:19:00: Ich wär nicht in die Erde.

00:19:02: Stimmt hier eine Michwerte.

00:19:02: nächstes Thema schon

00:19:03: mal?

00:19:03: Ja aber nochmal!

00:19:05: Und diese blöde Rettung hat dieser Sender nicht funktioniert.

00:19:10: Kurz danach war er dann tot oder sie war dann tot.

00:19:14: Dann lag sie auf dem Rücken.

00:19:16: Dann wurde sie aufgebläht.

00:19:17: Dann hat man überlegt was macht man damit.

00:19:19: Dann sind doch wieder Wahnsinnige an diesem Wahlrand gegangen.

00:19:22: Ich hab immer so gesagt, er in dem Augenblick müsste sich eigentlich sprengen.

00:19:25: Also ich wirklich ... Ey!

00:19:29: Es ist einfach... Ich muss euch was sagen wir werden alle irgendwann mal sterben.

00:19:34: Bis dann feiern wir noch ein bisschen?

00:19:35: Hast du verfolgt?

00:19:37: Nee überhaupt nicht.

00:19:37: Ja, nee überhaupt nicht.. Also

00:19:38: ich habe das wirklich am Rande mitgekriegt dass das wohl ein großes Thema ist in verschiedenen ...

00:19:46: Aber bis dahin feiern wir und zwar nicht nur, du hast absolut recht Tom.

00:19:48: Wir feiern nicht nehmen... Ich klau dir deine Überleitung!

00:19:51: Wir feier'n nicht nur hundert Jahre Euro evid.

00:19:53: Jetzt dürft ihr es ja sagen, ich hab schon meinen Party-Out vorausgelegt.

00:19:57: Ich bring auch dieses Mikrofon mit, dieses super leuchten Mikrofone schenke ich dir dann auf.

00:20:03: Aber Glückwunsch zur Hochzeit.

00:20:04: BDSVNVDM unterzeichnet verschmelzungsvertrag zu CMA.

00:20:10: Also BDSV heißt die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling und Insorgungsunternehmen, was ich weiß.

00:20:17: Und der Verband deutscher Metallhändler und Recycler das ist der VDM.

00:20:22: Die gehen zusammen zur Circular Metal Association oder CMA wie du richtigerweise gesagt hast?

00:20:29: Genau!

00:20:31: Neuer Verbandspräsident wird der bisherige Vdm-Präsident Murat Bayram und der bisherigen Präsident des BDSV, Andreas Schrinter wird Vizepräsiden.

00:20:40: Ist er Murat bayram?

00:20:41: Ist ja.

00:20:43: von dem Hamburger Recycler M... heißt es immer, MR?

00:20:48: EMR?

00:20:50: Ah danke genau das E hat gefehlt!

00:20:53: Was?

00:20:54: Ja, EMR

00:20:56: Die CMA-Wähle sich dafür einsetzen, dass Wettbewerbsfähigkeit Nachhaltigkeit und Versorgung Sicherheit Hand in Hand gehen erklärte Morad Bayern.

00:21:04: Und Andreas Schwenter ergänzte, dass der Zusammenschluss ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Branche sei.

00:21:11: die Kräfte zweier Traditionsreicher für eine Verbände vereint Genau!

00:21:16: Und man gebe damit die richtige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit mehr Schlagkraft mehr Sichtbarkeit und mehr Einfluss für eine Branche.

00:21:23: Herzlichen Glückwunsch zu dieser Funktion zu dieser Hochzeit auch von uns.

00:21:27: Congratulations, das ist doch vielleicht mal ein nächster Podcast wert.

00:21:31: Genau.

00:21:32: Das ist hier mit einer Einladung und Tom?

00:21:35: Ja.

00:21:35: Aber aufhören!

00:21:36: Ich hab euch Bock auf unsere Gäste.

00:21:38: Ganz kurz den Stress um die neuen Regelungen zur Apferverbringung stichwort DIWAS kann man alles beim Euvid nachlesen.

00:21:46: gehen wir jetzt nicht drauf einen oder vielleicht dann irgendwann mal in einer anderen Folge.

00:21:49: da gibt es ja auch noch Übergangsfristen.

00:21:51: Müllkritik an großen Musikfestivals.

00:21:54: Auch ein Mann verbrannt Müll in der Badewanne.

00:21:57: Da waren endlich mal nicht Batterien oder Batterien-Elektrogeräte für Brände verantwortlich, sondern irgendwie irgendwelche Verrückten... Und das Aus für die Völkerfreundschaft verschrotte diese DDR-Kreuzvollschrift.

00:22:09: Das lassen wir auch weg!

00:22:10: So jetzt hast du aber... Jetzt warte ich, pass mich ganz kurz mein Mikrofon an.

00:22:14: Digger?

00:22:15: Jetzt hast du echt alles gebracht.

00:22:16: Hast du und musstest du jetzt noch runterrattern?

00:22:18: ne?

00:22:18: Das

00:22:18: muss dich jetzt noch unterrattern.

00:22:20: Kannst

00:22:20: du nicht loslassen.

00:22:21: Genau.

00:22:28: Und ich hoffe, dass unsere zwei Gäste nicht nachlassen weil das Thema ist wirklich super, super wichtig und ich muss sagen hat uns sehr gefesselt.

00:22:39: also von daher bitte dranbleiben gesund bleiben FußballWM gucken und kein Müll auf die Straße schmeißen.

00:22:48: Danke euch!

00:22:49: In diesem Sinne dran bleiben bis gleich.

00:22:55: Herzlich Willkommen zurück zum zweiten Teil unserer aktuellen Folge und heute haben wir wieder zwei ganz spannende Gästen dabei.

00:23:02: Zum einen Christina Dornach, sie ist Professorin für Abfall- und Kreislaufwirtschaft an der TU Thresden Vorstandsmitglied der DGAW passt also auch hervorragend in diesem Podcast und auch Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen vor allen Dingen dieser Funktion.

00:23:18: Sie heute dabei und aufmerksame Hörerinnen unseres Podcasts Werden sich daran erinnern, dass sie schon mal dabei war und zwar in Folge neunundzwanzig.

00:23:28: Das war im Juni zwosentzwanziger als wohl ziemlich genau vor zwei Jahren da war sie zusammen mit Katharina Reuter bei uns.

00:23:36: Katharina Räuter vom Bundesverband nachhaltige Wirtschaft Und heute ist sie damit Leonie Dahlemann.

00:23:44: Leonie dahlemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft der TU Dresden und auch beim Sachverständigenrat für Umweltfragen.

00:23:53: Schön, dass ihr dabei seid.

00:23:54: Herzlich willkommen im Teistalk!

00:23:56: Ja hallo und wir freuen uns, dass wir hier sind.

00:23:58: Danke!

00:23:58: Ja,

00:23:59: danke schön!

00:23:59: Herzlich Willkommen auch von meiner Seite.

00:24:02: Ich freue mich total, dass Ihr dabei seid.

00:24:03: Wir haben uns das letzte Mal auf der IFAG gesehen.

00:24:05: Lange ist schon fast her Christina Und viel länger ist es auch her Dass wir die physische Aufnahme hatten.

00:24:12: ich weiß noch wir waren nämlich das letzte mal Tatsächlich auch gemeinsam in einem Raum.

00:24:16: Das ist relativ ungewöhnlich für die Aufnahmen von Tom und mir dass wir tatsächlich In einem Raum sitzen und aufnehmen Und wir wollen ja heute auch das Thema noch mal Gebäude, Gebäuderecycling-Gebäudesektor mit euch beiden diskutieren.

00:24:31: Wenn wir so über Kreislaufwirtschaft sprechen und jetzt die nationale Kreislafirtschaftsstrategie war ja hier oder ist er in der Diskussion?

00:24:38: Oder an der Verabschiedung ... Wir denken ja meistens dann eher an Verpackungen, an elektrogerierte Batterien.

00:24:45: Okay, das ist jetzt auf meiner Natur geschuldet.

00:24:47: aber Was ist gerade oder warum ist gerade der Bau und der Gebäudesektor so unglaublich wichtig?

00:24:54: Ja, für uns Kreislaufwirtschaftler ist der Gebäudesektor besonders wichtig und da denken wir auch ziemlich vorn dran weil wir halt einfach die den größten Hebel haben an dieser Stelle.

00:25:03: Wenn wir Kreislafirtschaft erfolgreich machen wollen brauchen wir natürlich einen großen Hebel große Mengen wo wir agieren können oder eben natürlich spezifische Stoffströme.

00:25:12: das sind immer wieder bei deinen Batterien.

00:25:14: aber zu denen um deinem Batterien.

00:25:17: Aber gehen wir zu dem.

00:25:19: Aber gehen wir ein bisschen zu den Zahlen.

00:25:21: Also jährlich haben wir, das sind ungefähr fünfhundert Millionen Tonnen des deutschen Rohstoffkonsums in die Baumaßnahmen für Gebäude und auch für die Infrastruktur.

00:25:31: Das ist eine Zahl.

00:25:32: Die zweite, ungefähr dreißig Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland entstehen bei Herstellung, Errichtung, Modernisierung und Betrieb von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

00:25:42: Und davon allein acht Prozent in der indendischen Produktion von Baustoffen.

00:25:48: Noch eine Zahl, dann höre ich fast schon auf.

00:25:51: Einundfünfzig Hektar Fläche werden für Siedlungs- und Verkehrszwecke neu in Anspruch genommen.

00:25:57: Und deswegen haben wir hier den größten Stoffstrom erstmal an der Rohstoffseite.

00:26:01: Genau!

00:26:02: Und also vielleicht um das bisschen bildlicher zu machen diese einfünfzig Hektare sind ungefähr sechsten siebzig Fußballwälder pro Tag.

00:26:11: Also das ist eine richtige Menge an Fläche.

00:26:14: Genau und dann kommen wir natürlich aus der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, und deswegen die Zahl ist glaube ich auch schon ziemlich bekannt aber trotzdem sag' ich sie jetzt hier nochmal.

00:26:24: Ja knapp mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens kommt eben aus dem Bau- und Gebäudebereich Und ein Drittel davon wird ungefähr als Recyclingbaustoff wieder eingesetzt Aber eben nicht unbedingt immer gleichwertig in der Qualität im Hochbau, im Straßenbau und dann geht aber eben zwei Drittel in die sonstige Verwertung.

00:26:45: Das sind dann eben vor allen Dingen sowas wie Verfüllungen und ja elf Prozent werden eben auch beseitigt.

00:26:51: also das ist eine große Mengen glaube ich und da lohnt sich auf jeden Fall anzufassen.

00:26:56: Danke Leonie dass du jetzt auch noch diesen diesen Quertzug zum Fußball gerade gezogen hast.

00:27:03: Hey übrigens, ich hab neulich mit meiner Truppe bei GHS und ich habe echt bei Deutschland Kuvashau verpasst zu tippen!

00:27:15: Ich bin so abgeschieden, ich habe nur elf Punkte.

00:27:17: die beste war uns in der Gruppe hat schon sieben dreißig.

00:27:20: ich kann es eigentlich auch direkt sein lassen.

00:27:22: diese ganze FußballwM geht jetzt einfach an mir vorbei.

00:27:24: spurlos

00:27:26: Ja, aber die ist diesmal länger.

00:27:27: Der passt genug Zeit

00:27:28: auf den... Mach ich auch bei Elvita.

00:27:29: Habt ihr alle schon ein Handy mit Apps?

00:27:31: Nee ne?

00:27:35: Du siehst ja das Regal im Hintergrund.

00:27:37: Wir brauchen gleich den Videopodcast!

00:27:39: Gut, aber noch mal danke auch für die Zahlen.

00:27:41: Das ist super wichtig um das auch einzuordnen was es eigentlich tatsächlich auf eine riesige riesige Menge ist, die wir da nicht recyceln oder halt auch keine Wertschöpfung betreiben.

00:27:52: Warum isst das denn in der öffentlichen Debatte so?

00:27:56: Also warum ist das gar nicht so präsent?

00:27:58: Warum zieht das so vorbei.

00:28:00: Habt ihr deine Idee?

00:28:04: Na ja, das sehen wir selber in unserem Verhalten.

00:28:06: also Verpackungen mit denen handieren wir ständig rum auch mit Elektrogeräten oder es sind alles Gegenstände aus dem täglichen Gebrauch mit recht kurzen Nutzungsdauern.

00:28:16: da sehen wir eben auch sofort dass Abfall anfällt und die Entsorgung der als jeder Bürger selbst beteiligt entweder dass er sie in die Tonne wirft oder halt zum Wertstoff hochbringt.

00:28:26: Und in Haus baut man in der Regel maximal ein Mal im Leben oder übernimmt es dann halt vom vorherigen Besitzer.

00:28:35: Zusätzlich gibt es Straßenbrücken, also die ganzen Infrastrukturgeschichten aber auch Büros und Supermärkte.

00:28:40: Damit haben nur Leute Kontakt, die tatsächlich beruflich dafür ausgebildet sind oder sich eben einmal im Leben damit befassen.

00:28:48: Für alle anderen ist das nicht Teil des Alltags.

00:28:50: Deswegen denken viele bei Abfall sofort ... An Verpackung.

00:28:54: Das ist immer das Erste und nicht unbedingt ein Gebäude, aber die Zahlen vorhin haben ja gezeigt dass es

00:28:58: wichtig ist.

00:28:58: Wir

00:29:04: treffen uns ja hier vor allem weil der Sachvorständigenrat für Umweltvereine der SU einen Gutachten gemacht hat gerade zu dem Thema Zirkularität im Baubereich im Gebäudewesen und da wird ja ganz grundsätzlichen Paradigmenwechsel vorgeschlagen.

00:29:17: Aber wo stehen wir denn aktuell?

00:29:19: Und was läuft denn grundsätzlich falsch in diesem Bereich?

00:29:21: Wo müssen man anpacken?

00:29:24: Ja also erst mal kann man sagen sind natürlich schon super viele Akteure aktiv.

00:29:28: Also ich finde das immer wichtig zu betonen, dass da auch viele Leute sind die sich schon Gedanken machen und auch was vorantreiben.

00:29:36: Und wir hatten es jetzt gerade natürlich im besten Fall hat man eben Haus was man einmal in seinem Leben baut oder eben schon ein bestehendes Einzieht

00:29:44: d.h.,

00:29:45: diese Lebensdauer ist relativ lang.

00:29:49: Trotzdem und das finde ich super spannend, gab es jetzt auch neue Untersuchungen.

00:29:55: Das ist auch ein Projekt tatsächlich von der Theodresden gewesen, long lasting real estate heißt das.

00:30:00: Und die haben eben geschaut okay wie lange sind denn wirklich die Nutzungszyklen von Gebäuden?

00:30:06: Weil die normalerweise eben für so achtzig Jahre ungefähr errichtet werden und geplant werden.

00:30:11: Und die haben eben rausgefunden, dass ein zwanzig Prozent zum Beispiel von diesen Gebäuden, die zwischen zwei Tausend Sechzehn und Einzwanzig abgebrochen worden sind höchstens zweiundvierzig Jahre alt waren so.

00:30:28: das heißt eben gar nicht diese Achtzig Jahre erreicht haben, für die sie ja eigentlich geplant und ausgelegt waren.

00:30:33: Und das war bei den Wohngebäuden – ich glaube, bei den Nicht-Wohn-Gebäuden ist es teilweise sogar kürzer.

00:30:39: Also so ein Supermarkt wird auch manchmal nach zehn Jahren dann wieder abgebrochen.

00:30:43: Das ist natürlich eine Sache….

00:30:45: also da geht's in die falsche Richtung!

00:30:48: Da muss man gucken, okay, woran liegt das?

00:30:51: Wie kann man das verbessern, dass diese Gebäude einfach länger bestehen?

00:30:55: Weil Sie können das ja!

00:30:56: Aber die Frage liegt daran,

00:30:58: dass ich jetzt zum Beispiel einfach sage okay da ist ein altes Einfamilienhaus und das hat so viel Platz.

00:31:04: Da kann ich eigentlich auch eine Doppelhaushälfte draufstellen?

00:31:07: Also es ist dann eigentlich auch so ein wirtschaftlicher Aspekt, dass sich einfach sagt ok ich will mehr Wohnungen, ich brauche mehr Wohnfläche.

00:31:14: also hier in Hamburg sieht man das halt.

00:31:21: Das, was zumindest diese Studie herausgefunden hat war als erstes ist wirklich das Gebäude abgebrochen worden damit neue Gebäuden an der gleichen Stelle errichtet werden.

00:31:29: Und das zweite waren dann eben veränderte Nutzungsbedürfnisse.

00:31:33: und da stellt sich dann eben die Frage muss das Gebärde denn wirklich komplett abgebrochten werden?

00:31:39: Oder lässt es sich nicht auch irgendwie umbauen oder sanieren und erfüllt dann trotzdem noch den Zweck, den man davon eigentlich haben möchte genau

00:31:51: Also das ist vielleicht auch noch tatsächlich ein Punkt, den wir in unserer Recherche herausgefunden haben.

00:31:55: Dass eben wenn neu gebaut wird, wird in der Regel deutlich, deutlich größer gebaut mit mehr nutzbarer Fläche an der Stelle.

00:32:03: und da es halt wirklich zu prüfen muss das alte weg oder kann man das alte integrieren?

00:32:07: Aber wie kann man dass prüffen?

00:32:09: also ich stelle jetzt mal eine ganz tolle Frage hin.

00:32:11: Müsst man dann die Dämmung... Also es sind ja heutzutage gibt's ja ist ja das alte Gebäude ist jetzt vielleicht echt eine saublöde Frage, aber ich bin auch nicht so ein Thema drin.

00:32:22: Das hat es aus Stein und jetzt will ich irgendwie was Neues drumherum setzen und das soll vielleicht ein bisschen leichter sein.

00:32:27: Es soll auch vielleicht andere Materialien beinhalten also vielleicht mehr Holz, mehr Glas.

00:32:33: Passt das dann eigentlich auch wirklich so zusammen wenn's hier zum Isolierung geht oder wenn es um Wärme- und Stoffübertragungsprozesse geht?

00:32:42: Also wisst ihr was ich meine weil ich wäre ja auch nicht dass irgendwie etwas weggammelt nur weil ich jetzt irgendwo Weil was alt ist, auf das Neues trifft.

00:32:49: Also ihr seid da halt die größeren Profis!

00:32:51: Ich hoffe ich habe mich jetzt richtig ausgedruckt.

00:32:55: Ja also ich denke dass...also es ist schon möglich, dass man alt mit neu kombiniert.

00:33:01: Das passiert ja auch schon?

00:33:02: Also es gibt ja zum Beispiel auch so was wie Aufstockungen oder Anbauten und da muss dann einfach geprüft werden, okay z.B.

00:33:10: für eine Aufstockung ist die Statik vorhanden also kann das tragen?

00:33:14: Und dann kann man eben einen leichteren Aufbau vielleicht oben draufsetzen und das würde dann aber vielleicht eine Wohnung oben noch ermöglichen d.h.

00:33:23: Da könnte vielleicht eine Mietpartei mehr rein, je nachdem was man jetzt für ein Gebäude hat.

00:33:27: Aber das geht schon

00:33:29: auf

00:33:29: jeden Fall.

00:33:31: Aber jetzt für alle da draußen, bitte nicht einfach auf dem Balkon ein neues nächstes Zimmer anbauen.

00:33:39: Bitte nicht!

00:33:41: Das stimmt.

00:33:42: Die Idee dahinter ist ja dass man sagt gucken wir doch erst mal geht das überhaupt und dass nicht der erste Gedanke ist abreißen sondern dass man sagen hey Leute was können wir daraus machen?

00:33:51: es kann sich natürlich ergeben dass nichts draus passieren kann oder man sagt, nee das ergibt hier wirklich keinen Sinn.

00:33:57: Hier müssen wir abbauen.

00:33:58: dann sollte aber zusehen, dass man recyceling gerecht zurückbaut.

00:34:01: Was ist denn recycelngerechtes Zurückbau Christina?

00:34:08: Ja also jetzt... Recyclinggerechter zurückbauen wäre dann, ich probiere schon auch die Materialströme einzun zu erfassen.

00:34:16: Also Rohrück, Kabel alles was ich da drin habe Glas und dann probier' ich das dann auch nochmal wieder zu verwerten noch mal wieder nur einzubringen?

00:34:27: Genau so ist das!

00:34:27: Das haben wir uns ein bisschen angeschaut.

00:34:29: also recyclingerechter Rückbau heißt erstmal alles raus bauen nicht das Gebäude gerüst ist.

00:34:36: Da hast du ja schon gesagt, dass sind die Gläser, das sind Fenster, das Türen, das Halsungsanlagen und so etwas.

00:34:44: Genau alles was wir möglichst getrennt sammeln können und aufbereiten können und das geht dann entsprechend in die Verwertung.

00:34:50: nur wenn man das einmal getrennte haben funktioniert es auch entsprechend das in den Stoffkreislauf zurückzuführen.

00:34:58: Das ist so das erste, was wir machen müssen und dazu müssen wir relativ viel Wissen über Daten.

00:35:03: Was ist denn drin?

00:35:05: So was alles ganz spannendes Thema auch an der Stelle dass man weiß was ist verbaut worden und da hat Institute für Ökologische Raumentwicklung, was auch hier in Dresden sitzt.

00:35:19: Das Materialkatastor veröffentlicht wo sie halt sich angeschaut haben, was ist zu welchen Zeiten an welchen Orten in Deutschland verbaut worden?

00:35:27: Das steht auch online das kann man sich anschauen und da kriegt man erstmal so eine Ahnung dafür was in welchen Jahren verbaut wurden es und dann muss man natürlich in die Gebäude noch entsprechend reingehen genau gucken.

00:35:40: Was ist denn hier nun spezifisch passiert?

00:35:41: Aber hier hat man erstmal eine Ahnung über Stoffströme und Stoffmengen, die einen vielleicht erwarten und die man dann vielleicht auch wieder zurück in neue Baumaßnahmen bekommen

00:35:49: kann.".

00:35:51: Tom, entschuldige ich muss jetzt noch ... Ich sehe ja schon das... aber ich denke jetzt gerade an die Renovierung von meinem Haus.

00:35:59: Das war ne Vollkatastrophe weil wir haben nämlich plötzlich Baumaterialien, also ich sage das hier mal gerade in Anführungszeichen.

00:36:06: Baumaterialen identifiziert die keine waren.

00:36:10: Also zum Beispiel hat man plötzlich mit diesen Verpackungsflakes aus Styropor hat man gedämmt oder man hat mit irgendwelchen gummiartigen Dingen irgendwelche wie den Putz nochmal neu, also die Risse geschlossen.

00:36:26: Man hat einfach Dinge benutzt, die man eigentlich gar nie irgendwie im Bausektor finden würde.

00:36:33: Das ist ja dann schon wahnsinnig schwierig, also gerade sowas so die Häuser wahrscheinlich nach einem zweiten Weltkrieg betrifft weil man hat sich da ja wirklich eigentlich alles wahrscheinlich irgendwie genommen was man grade hatte das dann auch wirklich in ein Katastar zu überführen.

00:36:48: geht man da dann auch vielleicht mit einer Sensor Technik ran misst man dann anders oder sagt man okay wir gehen jetzt einfach davon aus dass es ist im Großen und Ganzen sind es Die und die Baustoffe.

00:37:02: Also, wie macht man das?

00:37:04: Weil ich würde ... Das hätte das jetzt bei meinem Haus wäre eine Vollkatastrophe gewesen.

00:37:11: Ja also...

00:37:11: Nein bitte Leonie!

00:37:12: Sorry, ich kann direkt einsteigen.

00:37:14: Ich probier mal.

00:37:16: Genau.

00:37:19: Bei dem Kataster von der EIR ist es wirklich so, die haben eben Untersuchungen gemacht in verschiedenen Städten und haben das dann hochgerechnet.

00:37:26: Also das ist wirklich eine Schätzung.

00:37:28: erstmal um erst mal diese groben Stoffströme da eine Übersicht zu haben wie viel Beton?

00:37:33: Wie viele Ziegel haben wir denn in verschiedenen Regionen auch ein bisschen nach Ost- und Westes?

00:37:37: Es ist tatsächlich auch ein wenig unterschiedlich damit man erstmal so ein bisschen eine kleine Planungssicherheit schonmal hat gerade auch insbesondere für so öffentliche Auftraggeber zum Beispiel, die dann natürlich auch Gebäudebestand innehaben.

00:37:52: Wenn man jetzt bei den Gebäuden oder bei dir in dem Haus reingeht, dann wird es natürlich... Schwierig!

00:38:00: ...sag ich mal interessant?

00:38:02: Oder schwierig genau und da ist das dann wirklich eben so.

00:38:07: also Da muss man dann reingehen, da muss man eben gucken was ist in den Wänden.

00:38:11: Also man kann da auch Boardproben nehmen Es gibt auf jeden Fall auch schon Sensor-Technologien.

00:38:17: Das wären dann auf jeden fall Sachen wo zum Beispiel jemand der sage ich mal jetzt bei euch vielleicht mit beauftragt wird der sich darin kümmern soll Der das im Kopf haben sollte damit er einfach auch euch denn beraten kann sagen kann ja Ich würde es machen Damit wir das rausfinden können und dann gibt's natürlich auch oft noch so alte Pläne nicht immer Aber manchmal ist das ganz gut dokumentiert.

00:38:42: Da es natürlich dann auch schon so ein bisschen zumindest einen Rückschluss machbar war, wie sind die Leitungen?

00:38:48: Was könnten das vielleicht für Leitung sein?

00:38:51: Das ist auf jeden Fall eine Schwierigkeit und die ist da aber nichtsdestotrotz... Wir hatten auch Fachgespräche mit Wohnungsbaugesellschaften, die eben auch gesagt haben wir hatten mehrere Gebäude vom gleichen Bauteam Aber in den verschiedenen Gebäuden waren dann unterschiedliche Sachen verbaut.

00:39:11: Genau, und das war dann auch jedes Mal eine Überraschung.

00:39:13: aber die haben jetzt wirklich mehrfach schon eben auch geschaut dass sie das dann wieder verwenden auch im eigenen Bauprojekten denn wieder.

00:39:21: Und die haben gesagt, manchmal klappt es halt sehr gut und manchmal klappts eben nicht so gut.

00:39:26: aber da muss man einfach ausprobieren und gucken und diese Erfahrung sammeln und genau dahin sollte es gehen insbesondere die Leute, die wirklich dann im Baubereich tätig sind.

00:39:37: Sie sich da eben dieses Jahr auch aneignen oder zum Teil haben sie es ja auch schon und das dann eben an sage ich mal die normalen Bürger weitergegen können.

00:39:50: Vielleicht kann man dazu noch ganz gut ergänzen dass man ja auch weiß, dass gerade mit der Wärmedämmenverordnung und sowas was wir haben beginnend, würde ich sagen, in den vergangenen Jahren.

00:40:01: Also Dinge verbaut worden sind wo wir uns heute als Kreislaufwirtschaft wirklich gruseln was dann drin ist.

00:40:06: Das wissen wir jetzt besser und das können wir tatsächlich jetzt auch besser machen.

00:40:10: mit dem Material kannst du tatsächlich nichts viel anderes machen als es bestenfalls macht.

00:40:16: Ja, aber ich glaube...

00:40:16: Entschuldige Christiana!

00:40:19: Ich wollte dich nicht unterbrechen, entschuldige

00:40:23: Ja, der zweite Punkt den ich noch macht.

00:40:28: Wir sind auch so gerade wieder ein bisschen nach vierundzwanzig Jahren umsanieren und sowas.

00:40:32: Und mein Kollege vom Sachverständigengrat auch und er sagte dann mal mit dem ganzen Wissen was wir hier im SRU haben macht es einem das privat nicht unbegleichter umzubauen.

00:40:44: von daher aber das ist ja grade die Crux dass wir an dieser Stelle anfassen müssen und sagen wenn jeder überlegt sich das neu Irgendwann hören manche Leute auf und sagen, oh nee ich habe jetzt hier keine Lust mehr.

00:40:56: Jetzt mache ich das ganz konventionell.

00:40:58: Ja,

00:40:59: nicht der Hinweis auch noch mal mit den Gesetzen also dass man einfach sagt okay ne?

00:41:02: Also da kam das Gesetz, dass man das und das nicht mehr verbauen darf.

00:41:06: Das zählt natürlich dann ja auch mit rein.

00:41:08: Also ich glaube ich krieg heute keinen Arzt-Bestplatten mehr würde ich mal behaupten oder kriege die noch?

00:41:14: Gut!

00:41:14: Okay.

00:41:16: Nein gibt es sich mehr.

00:41:20: Also ich stelle mir das ja auch total schwierig vor, ne?

00:41:23: Ganz praktisch wenn man dann in so einer Baumaßnahme ist.

00:41:26: Dann kommt halt jemand ganz platt gesprochen mit dem Vorschlagkammer oder einem anderen schweren Gerät da dann auch für ein gewisses Verständnis und noch einen Wissen zu sorgen für die Notwendigkeit sich das genau anzuschauen.

00:41:39: Deswegen ist ja auch ein Plädoyer in diesem Gutachten vom SRU ein Wissenstransfer zur Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen.

00:41:46: Wo sind denn die größten Wissenslücken.

00:41:48: Habt ihr euch das angeschaut oder gibt es da Studien oder Informationen dazu?

00:41:54: Also ich würde mal kurz anfangen, also Wissen gibt es aber eben nicht an den richtigen Stellen oder nicht vollständig vorhanden.

00:42:05: und sagen wir mal dass wir BVSE hat uns ja auch ein bisschen kommentiert hier in der Stellungnahme und hat eben gesagt Ja das gibt's schon!

00:42:12: Die ganzen Weiterbildungsmaßnahmen gibt es und wir haben das schon vorhandenen.

00:42:17: Ja, das ist tatsächlich so.

00:42:19: Aber es funktioniert eben zum Beispiel nicht abteilungsübergreifend in den Behörden, dass die verschiedenen Abteilungen, die da verschiedene Entscheidungen treffen müssen.

00:42:28: Da an der Stelle auch wirklich das Wissen haben, das machen zu können oder der Handwerker vor Ort.

00:42:35: Wir haben das nach wie vor noch nicht im Curriculum von Handwerksberufen, von Ausbildungsberufen und wir sind nur von einer Universität, aber auch nicht an den Universitäten.

00:42:44: Das wird zwar mehr und wir haben jetzt auch an der TU Dresden ein Lehrstuhl für Bauverfahrenstechnik zirkuläre Wertschöpfung, das klingt schon mal super und die Kollegin ist auch da wahnsinnig engagiert in dem Bereich.

00:42:57: Die hat uns auch bei den Gutachten als Expertin mitgeholfen, Katarina Kleinschrot ist das.

00:43:03: aber es ist ganz klar dass das nach wie vor noch nicht in allen Studiengängen verankert ist.

00:43:08: an der Stelle dieser Kreislaufwirtschaftsgedanke gerade bei den Ingenieuren ganz stark kurz gern im Schwank aus der Corona-Zeit erzählen, wo die Vorlesungen ja alle online waren.

00:43:19: Und da hat man sich so engagiert und versucht die Leute bei Laune zu halten online und dann schrieb ein Studie tatsächlich in den Chat, boah ist das wichtig?

00:43:29: Boah ist es spannend!

00:43:30: Diese Vorlesung müsste Pflichtveranstaltung für alle Studierenden der TU Dresden sein.

00:43:36: Da hätte ich wirklich ihn feiern können.

00:43:37: Das hat mir sehr gut gefallen.

00:43:39: Dann ist das was wir fermentieren.

00:43:42: Aber ich glaube genau... Also bin ich voll bei dir, dass diese Kommunikation auch in den Behörden.

00:43:48: Denn wir sprechen ja hier auch... von Wiederverwendung.

00:43:51: Also da kommen wir ja jetzt auch gleich nochmal drauf zu sprechen, das finde ich ja... Ich bin ja hier immer Lady Reuse also ich find' ja auf Wiederverwendungen wahnsinnig toll und es funktioniert ja gerade bei Gebäuden so gut.

00:44:02: ne?

00:44:02: Ein Fenster nur weil ich ein Haus abreiß ist das Fenster ja noch nicht schlecht oder die Tür ist nicht schlecht.

00:44:07: Oder natürlich kann ich auch vielleicht die Ziegel nochmal benutzen Und ich glaube da fehlt es dann auch an Wissen in den Behörden, in den öffentlichen Betrieben.

00:44:17: Vielleicht auch mal die Ausschreibung entsprechend anzupassen.

00:44:20: Also, wir sehen das ja auch generell immer in der Kreisaufwirtschaft.

00:44:23: Dass die Hersteller oder die, die es dann verwenden sagen, naja, die Qualität da sind wir uns nicht so sicher?

00:44:28: Wer übernimmt denn dann die Verantwortung?

00:44:29: nur und dann vielleicht zu bei euch?

00:44:31: was ist denn wenn dann das Haus zusammenbricht oder die Tür nicht hält?

00:44:36: Ich rede jetzt sogar tatsächlich mal von Herstellervereantwortung weil das kann ja sogar auch passieren dass wir das im Bausektor quasi auch bekommen.

00:44:42: herstellerverantwortungs soll jetzt im Möbelbereich kommen.

00:44:46: man denkt da ja schon dann auch in Richtung Gebäude.

00:44:49: ihr ja gerade auch schon richtig angesprochen habt, dieses Katastar ist eigentlich wie ein Produktpass.

00:44:53: Das was ja jetzt bei den Batterien kommt, ist ja bei euch schon eingeführt also jetzt nicht bei euch, euch aber im Gebäudesektor!

00:45:01: Aber wie ist denn da diese ganze Diskussion Wiederverwendung verlaufen oder wie ist das behandelt worden?

00:45:11: Weil das finde ich so wichtig

00:45:17: Ich kann mal versuchen, so ein bisschen in die Richtung zu gehen.

00:45:20: Also vielleicht noch eine

00:45:21: kurze

00:45:21: Sache vorher zu dieser Behördenübergreifenden Geschichte da hatten wir nämlich auch ein cooles Fachgespräch möchte nur sagen also oder ein positives Beispiel sag ich mal geben da hatten mir nämlich jemanden bei uns der dann eben auch davon erzählt hatte dass sie in Aachen in der Abteile Gebäudeminagement sich gemeinschaftlich mit allen Fachabteilungen, sag ich immer weitergebildet haben.

00:45:44: Also da haben zwölf Mitarbeitende das zusammengemacht und der unser Fachgespräch Experte, der hat eben auch gesagt es war super toll weil wir das eben ab Teilen übergreifend gemacht haben und dann auf einmal uns gegenseitig viel besser verstanden haben und viel besser miteinander kommunizieren konnten.

00:46:02: Und ich denke dass ist wirklich ein schönes Beispiel und eine richtig gute Richtung in die es gehen kann, dass man das eben auch übergreifend macht.

00:46:14: und dann Richtung Wiederverwendung.

00:46:18: Also es gibt auf jeden Fall schon Bestrebungen in Richtung Wieder Verwendung Und es gibt jetzt zum Beispiel Material- und Bauteilbörsen.

00:46:27: Da gibt's auch tolle Beispiele, ich glaube Ristardo gibt's schon relativ lange.

00:46:31: das ist sogar ein digitaler Marktplatz für ganz Europa.

00:46:35: Dann gibt es irgendwie dieses Bauteillenetzwerk hier in Deutschland die da auch fördern mit und dann gibt es Konkular Die Beratungsleistungen an bieten digitale Dienstleistung also der passiert schon ganz viel und natürlich immer noch kleinere Initiativen.

00:46:52: Trotzdem ist es teilweise noch nicht rechtlich einfach so sicher.

00:46:59: Viele sind dann eben unsicher und wissen gerade mit diesen Haftungsfragen nicht, wie sollen wir damit umgehen?

00:47:06: Und das ist auch eine Sache, da muss auf jeden Fall was passieren.

00:47:11: Konkila zum Beispiel haben sich jetzt mit einer Versicherungsgesellschaft zusammengesetzt und haben da gerade so ein Pilotprojekt wo sie schon mal versuchen für eben sekundäre Bauteile oder wieder gewonnene Bauteilen einen Art Versicherungsschutz zu schaffen weil die eben auch gesagt haben dass es das was sie von ganz vielen Leuten eben rückgemeldet bekommen Genau.

00:47:37: Und dann muss es natürlich auch noch nachgefragt werden, wenn's danach gefragt wird?

00:47:47: Dann gibt es dem wieder einen Schwung von der anderen Seite und kann so langsam voranschreiten.

00:47:58: Jetzt hattest du noch was zu IPA gesagt.

00:48:01: Das ist eine soziale Vision, dass man auf alles, nutzen, er tatsächlich ein EPR System legt und dann man einfach ganz klar sagt okay die Hersteller müssen dafür.

00:48:13: Die Rechnung tragen weil bald ist ja auch gerade also Leoni wenn wir mal schauen was wir teilweise so im Bausektor verbauen.

00:48:22: also diese ganzen eure Meinung gerne aber dieses Styroporplatten von außen die wir eine Zeit lang an die Wände geklatscht haben Also ich weiß nicht was ich davon halten soll.

00:48:32: Ich fand es nie schön.

00:48:35: Ich weiß auch jetzt nicht genau, wie umweltfreundlich oder recycelingfähig das Ganze dann auch ist.

00:48:41: Oder oder oder?

00:48:42: und da ist ja dann auch immer so die Frage, wie weit gehen wir denn tatsächlich in die Produzentenverantwortung?

00:48:47: und dann auf der Recycling?

00:48:49: Christina hat ja früher richtig gesagt damit wir auch wieder recycling freundlich zurückbauen können.

00:48:55: Ist das irgendwie was, was ihr auch schon mal gehört habt oder ist es irgendwie im Kopf entstanden?

00:49:02: Nee, da haben wir tatsächlich sogar ein gutes Beispiel auch zu rausgefunden.

00:49:07: Da haben wir uns mal angeschaut was unsere Nachbarn da so machen und zwar hat Frankreich in der Kredi erlassen wo die nämlich die Erweiterte Hersteller Verantwortung schon auf Bau- und Abbruchabfälle ausgeweitet haben.

00:49:24: Und also die machen das so dass eben Herstelle Importeure und Händler für ihre Produkte verantwortlich gemacht werden.

00:49:33: Und dann werden auf diese Produkte eben sogenannte Öko-Gebühren erhoben, die werden über diese eingesetzten Ökoorganisationen ausgeschrieben.

00:49:46: das sind auch transparente Listen.

00:49:47: also man kann da wirklich auf der Website von ich glaube Valobard heißt eins eine von diesen Organisationen kann man drauf gehen sich das angucken dass ein riesengroße Excel mit welche Produkte sind drin quasi erfasst und welche Preise oder Öko-Gebühren werden dafür angesetzt.

00:50:06: Und

00:50:07: diese Organisationen sind halt eben in Kooperation mit privaten, auch mit öffentlichen Einrichtungen haben super viele Sammelstellen oder das Sammeln der Zweck auf jeden Fall jetzt schon relativ weit ausgebaut.

00:50:21: Was ich da super spannend fand ist dass die Produkte eben auch an den also diese Öko Gebühren an den Ritzyklatannteil gekoppelt haben.

00:50:32: Das heißt, Produkte die einen Ritzieklatantheil haben eben schon mal sind günstiger und da ist es wohl auch in Planung dass sie Richtung andere Kriterien gehen wollen also Recyclingfähigkeit zum Beispiel und die genau aktualisieren diese Listen jährlich glaube ich ja und das fand ich super spannend und habe gedacht könnte sich sicherlich auch auf Deutschland übertragen lassen.

00:50:56: Man muss dann natürlich schauen, okay welche Produkte nimmt man und man muss ja nicht sofort mit allem anfangen.

00:51:02: aber genau es gibt in Deutschland auch schon Hersteller die zum Beispiel für sich selber schon gesagt haben wir nehmen unsere Ziegel zurück Also die sagen eigenständig machen wir schon.

00:51:14: Aber Leonie, du weißt ja, wir müssen in Deutschland immer alles bis ins Hundertzünd diskutieren bevor wir dann mal anfangen.

00:51:21: Wir fangen nicht einmal bei achtzig Prozent an und sagen denn Jäi!

00:51:24: Könnte ja funktionieren?

00:51:25: Ne, war hundert Prozent und dann merken wir das es doch nicht funktioniert.

00:51:29: Das ist ja... Ja tschuldige bitte

00:51:33: Das sind andere Herangehensweise als Sicherheitshosen.

00:51:36: Ja, und auch

00:51:36: jetzt wie ich gelernt habe die Chinesen wir standardisieren erst und fangen dann an Und die chinesen fangen an und Standardisieren dann.

00:51:44: das ist so.

00:51:46: ja dass es jetzt geht.

00:51:47: Jetzt wird jetzt hier eine politische Frustration meinerseits.

00:51:51: das wollen wir nicht sondern Wir wollen ja jetzt tatsächlich noch ein bisschen positiv.

00:51:56: Wie war denn das Feedback jetzt eigentlich auch generell auf dieses gut achten Christina.

00:52:01: also Das war schon eine Rückmeldung.

00:52:06: Wir haben das ja auch als Webinar gestaltet, dass wir die Stellungnahme vorgestellt haben... Und wir haben tatsächlich sehr, sehr viel positives Feedback bekommen und gesagt wird das ist gut dass auch der Sachverständigenrat mal sagt.

00:52:20: Es sind Dinge die hier drin stehen, die ganz wunderbar zusammengestellt worden sind aber die wir uns natürlich über her zusammen gesucht haben über die Fachgespräche was Leonie schon erwähnt hat.

00:52:29: da hatten wir Leute aus Verbänden aus dem Baubereich aus den kommunalen Verwaltungen Wir hatten wirklich eine unglaubliche Bandbreite von Leuten natürlich auch vom Umweltbundesamt So was, mit denen wir dann gesprochen haben und dann haben wir das zusammengestellt.

00:52:43: Und dass das der Sachverständigenrat so zusammengefasst hat, da haben wir wirklich sehr viel, sehr viel positives Feedback bekommen.

00:52:50: Wunderbar war auch die Übergabe, die stattgefunden hat.

00:52:53: Da hat nämlich normalerweise berichten wir einen Bundesumweltminister an Karsten Schneider oder in dem Fall oder in der jetzigen Legislaturperiode.

00:53:05: Und Verena Hupperts, unsere Bundesbauministerin hat gesagt sie interessiert das Thema so stark.

00:53:09: Sie will unbedingt dabei sein bei dieser Übergabe und sie will sich das auch mit anschauen.

00:53:13: Das ist wirklich cool dass sich da zwei Ministerien zusammen tun.

00:53:17: Es war eine ganz wunderbare Übergaben die in der Dreispitzpassage in Berlin stattgefunden hat also ein ehemaliger Einkaufstempel gegenüber von Friedrichstadtpalast der jetzt eben umgebaut wird und wo Wohngebäude draus gemacht werden.

00:53:31: Also erst mal was Handfestes.

00:53:35: Ja, genau.

00:53:35: Was handfest ist, wo eben auch wirklich Rückbau gemacht wurde und die Bifa, die sich da mit diesem... mit diesem Rückbau befasst hat, die hat auch ganz konsequent auf kreislaufgerechten Rückbau und Wiedereinsatz von den Baustoffen geachtet.

00:53:50: Also das war so schön zu sehen dass sie eben diese Marmorplatten wiederverwendet haben zum Teil aufbereitet haben und wieder eingesetzt haben, dass die Hängeleuchten wieder eingesätzt werden in dem renovierten Gebäude Und die Glaskuppel, die er häufig auf diesen Einkaufstempeln der Neunzigern, die da sind, bekommt.

00:54:09: das Kulturkraftwerk in Lukken Walde, die hatten sie ausgeschrieben für ein Euro und weil das sonst nichts zum Recycling, zum Glasrecycling fertig.

00:54:20: Und damit ist die Produktgestalt verloren und dass die einmal reingesteckte Energie einfach weg.

00:54:27: Damit hat sich das Kulturkraftwerk total gefreut, weil Sie sich natürlich so eine feine Sache nicht leisten können.

00:54:34: Auf der anderen Seite ging es in die Wiederverwendung.

00:54:38: Schön war auch bei dieser Übergabe Er hat sich noch etwas befasst.

00:54:49: Die Minister war nicht so vorgesehen, die hat gesagt, da muss ich mitgehen und war dabei.

00:55:01: Ich

00:55:12: war ja gerade in Dresden und es ist ja auch schon echt schade, wenn so alte Gebäude einfach abgerissen werden.

00:55:19: Da geht dann auch ein bisschen Geschichte bei verloren.

00:55:21: Und das ist ja nicht dieses.

00:55:23: Wenn das für einen Euro ausgeschrieben wird – und das kann da noch mal anders eingesetzt werden – ist das eine ganz schöne Sache, wenn sowas auch einfach erhalten bleibt!

00:55:31: Also das ist ja wie, ich meine wenn wir irgendwann mal bei IKEA keine Billeregale mehr haben dann ist das wie bei Tom im Büro.

00:55:40: Da finden wir das Letzte.

00:55:43: Sorry komm, du musst einfach kurz auf dein Billereger.

00:55:47: Das war ja aus Kreislaufwirtschafts nicht jetzt ein Kompliment, oder?

00:55:50: Nein, natürlich.

00:55:51: Und den letzten Benjamin!

00:55:52: Ich würde gerne noch mal was aufgreifen.

00:55:58: Wenn wir in Anfang machen reden ist ja öffentliche Beschaffung ein Thema.

00:56:02: das ist auch in dem SRU gut achten.

00:56:04: als wesentlicher Treiber als wesentlicher Hebe genannt wurden und ich sage jetzt mal ungeachtet der Kritik dass man vielleicht erst einmal bestehende Regelungen besser vollziehen sollte wäre meine Frage an euch Wenn wir über öffentliche Beschaffung reden, Aktionsprogramm ist es ja.

00:56:21: Aktions- Programmen, NKWs sind sie auch nicht so richtig umgesetzt bzw war sehr umstritten.

00:56:26: Welche Regel wäre denn am wirksamsten im Bau und Gebäudebereich für öffentliche Ausschreibungen aus eurer Sicht?

00:56:34: Ja also da kann man erstmal sagen dass die Die öffentliche Hand ist.

00:56:37: erst mal unser größter Bauherr das ist derjenige der am meisten Bauaufträge vergibt Und da auch den größten Hebel hat und die größten Mengen an der Stelle liefert.

00:56:48: Und diese öffentliche Beschaffung, also nicht nur im kleinen Bereich sondern gerade auch im großen Bereich spielt eine unglaubliche Rolle aus zwei Gründen.

00:56:58: Den einen habe ich gerade genannt weil wir eben hier den Grösten... Umsatzhaken haben.

00:57:04: Das andere ist aber, dass da viele Leute arbeiten, die dann entsprechend, wenn sie das einmal implementiert haben, dass das dann auch immer weitergeht?

00:57:11: Wir hatten gestern erst ein interessantes Gespräch mit der Stadt Leipzig die eben gesagt haben, wie kriegen wir Zero Waste Wiederverwendung?

00:57:18: Wie bekommen wir das in unsere öffentliche Gestaltung unserer öffentlichen Wahrnehmung als Stadtreinigung Leipzig.

00:57:25: Das war auch so ganz spannend.

00:57:27: also.

00:57:27: von daher ist es unbedingt ein wirksames Instrument dass wir ausdrücklich unterstützen und pushen wollten auch in unserer Stellungnahme.

00:57:36: Wenn wir beim Baubereich gerade Sekundärbaustoffe gezielt bevorzugen können, könnte der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen wirklich ein richtiger Fetterschub verliehen werden.

00:57:47: Das Vergabeverrecht bietet da natürlich bereits auch Spielräume, ökologische Kriterien oder Lebenszykluskosten und Klimawirkungen viel stärker zu berücksichtigen.

00:58:00: bisher aber noch nicht so einheitlich genutzt, beziehungsweise liefert es immer noch eine Hintertür.

00:58:06: Wo man sich da rausschleusen kann wenn einem das nicht ganz klar ist zu anstrengend ist oder sowas.

00:58:12: also von daher sind wir auch wieder wirklich bei der Bildung dass das völlig klar ist.

00:58:16: Wir brauchen ganz klare Ausschreibungskriterien die kreislaufgerechte und auch klimafreundliche Lösungen an dieser Stelle fördern.

00:58:23: Und wenn tatsächlich die öffentliche Hand Konsequent sekundär Baustoffe nachfragt und die Klimavorteile in die Vergabe auch stärker einbezieht, dann schafft es das.

00:58:35: Schafft das auch Planungssicherheit für die ganzen Akteure?

00:58:38: Das ist der Punkt.

00:58:39: Und es stärkt den Markt für zirkuläres Bauen, also in dem Markt muss ja auch florieren und man muss wissen hier gibt's ein Angebot, hier gibt es eine Nachfrage und da ist die öffentliche Beschaffung wirklich aus unserer Sicht der Hebel.

00:58:51: Deswegen finde ich es tatsächlich ein bisschen schade dass im Aktionsprogramm da eine Aufweichung stattgefunden hat gegenüber der ursprünglichen Version.

00:59:08: Wenn wir über den Markt reden für Sekundärbaustoffe, Resackingmaterialien dann passt die andere doch auch offenbar sehr umstrittene Forderungen nach einer Primärbausstoffsteuer ja auch ganz gut.

00:59:20: Weil wenn Primärbaustoffe teurer werden dann kräft man vielleicht eher zu den Rezyklaten zu den Sekundärausstoffen.

00:59:28: wie Würdet ihr euch das vorstellen, welcher Höhe so eine primär Baustoffsteuer?

00:59:34: und ist es tatsächlich politisch realistisch umsetzbar?

00:59:39: Ja also erst mal ganz kurz an dann übergebe ich gleich.

00:59:44: Also ja Primärbaustoff Steuer ist natürlich wirklich umstritten und wir haben in unserer Stellungnahme einige ökonomische Instrumente genannt die man ansetzen könnte und da ist die PrimärBaustoffSteuer dabei für einzelne Baustöder.

00:59:57: Das würde Leoni gleich sagen wie ich gesehen habe.

01:00:01: Aber es gibt, also wichtig ist uns die mindestens Gleichstellung von sekundär Baustoffen.

01:00:07: Und das haben wir eben im Moment noch nicht und das ist wirklich was, was wir tatsächlich unbedingt durchsetzen wollen.

01:00:13: So jetzt übergräblich an Leonid.

01:00:16: Genau ich sage nochmal etwas zu der Primärbaustoffsteuer.

01:00:21: Genau, das hat Christina jetzt auch schon gesagt.

01:00:25: Wir haben ja unter anderem die Primärwurst der Steuer vorgestellt.

01:00:27: also wir haben uns wirklich mal versucht mehrere ökonomische Instrumente eben anzuschauen und zu gucken was gibt es da vielleicht auch schon aus anderen Bereichen?

01:00:35: Und wollten das einfach auch mal so ein bisschen sage ich mal in die Breite tragen dass man vielleicht auch nochmal eben überlegt okay vielleicht gibt's ja doch noch etwas anderes wenn anscheinend bis jetzt naja das nicht so klappt und wollten das dann mit nochmal anregen.

01:00:48: Und bei der Primärbaustoffsteuer ist es so, dass es gab eben, ich glaube, im Vorstand von UBER, den wir in unserer Stellungnahme unterstützt haben.

01:00:57: Die haben geschrieben, dass Rohstoffe wie Bau-Sandkies oder Naturgibs pro Tonne mit drei Euro besteuert werden könnten und das langfristig an den Baupreisindex zu koppeln.

01:01:13: Das würde dann die Verbraucher minimal belasten und die Baupreise um zero Komma drei Prozent ungefähr verteuern.

01:01:22: Aber auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine Hebelwirkung Richtung, dass man einfach Material effizienter oder sparender baut beziehungsweise plant.

01:01:34: Genau das ist die Idee hinter der Primärbaustoffsteuer.

01:01:37: Und ansonsten hatten wir jetzt zum Beispiel auch diesen Ziel zwei Schattenpreis noch, den man mit ansetzen könnte der dann als hypothetischer Kostenwert pro ausgestoßene Tonne oder so mitgeführt wird.

01:01:53: Dass man das einfach mal aufzeigt was bedeutet dass in ökologischem Fußabdruck sozusagen und dass man das eben auch koppelt.

01:02:01: also da waren ein paar Vorschläge genau.

01:02:04: Ich hoffe, ich konntete es einmal ein.

01:02:08: Ich

01:02:08: glaube, Tom und ich können uns gerade einfach nur dem Studenten anschließen.

01:02:12: Es ist mega spannend, total wichtig!

01:02:15: Wir müssen das jetzt hier zum Pflichtfolge machen... Nein, also deswegen nicht das Schweigen als der Interesse hier gar nicht.

01:02:25: Ich weiß, ich habe mich gerade nur gefragt.

01:02:28: Die Ideen sind ja alle total gut Aber ich stelle mir dann immer den Vollzug vor.

01:02:36: Also wie funktioniert der Vollzug?

01:02:39: Klar, bei Ausschreibungen in öffentlicher Hand geht das relativ simpel da ist es total transparent aber bei allen anderen Baustellen wird's schwierig.

01:02:50: Weil so erwisser sich meine.

01:02:53: also wenn man einfach sagt okay gut wir haben jetzt das Haus abgerissen und wir haben auch geprüft ob Recyclingfähig zurückgebaut werden können.

01:03:00: Wir haben einfach festgestellt, ist nicht.

01:03:02: Also dann spricht ja immer die Wirtschaftlichkeit auch dagegen.

01:03:07: Wie könnten wir den Vollzug ausgestalten?

01:03:09: Mir fehlt es immer so.

01:03:11: Es sind tolle Ideen aber es wird nur zum zahnlosen Tiger wenn da keiner daneben steht und das kontrolliert oder dass transparent wird.

01:03:19: Auf der anderen Seite wollen wir natürlich nicht nur Daten schaffen.

01:03:21: damit, ich weiß gar nicht Leonie hast du deinen Doktor oder schreibst du ihn gerade?

01:03:27: Ich bin dabei.

01:03:31: Aber so ne also wir wollen ja auch nicht nur Datenschaffen um Daten zu schaffen sondern es soll ja auch was mit den Daten passieren.

01:03:37: aber wie könnten wir den Vollzug stärken dass das dann auch tatsächlich umgesetzt wird?

01:03:41: habt ihr da eine Idee?

01:03:45: Genau, da haben wir uns mit verschiedenen Dingen auseinandergesetzt.

01:03:48: Also Vollzugstärken heißt natürlich auch mehr Rechtssicherheit zu schaffen.

01:03:54: Dass die Leute, die damit umgehen dann tatsächlich sicher sind dass sie das auch ich sage mal so richtig machen.

01:04:00: Das Bestreben ist ja immer sehr groß und das hemmt uns ja bisweilen auch, dass man eben nicht bei denen wie du gesagt hast achtzig Prozent vielleicht anfängt und sagt also Ich mache das jetzt einfach mal sondern dass es da eine gewisse Unsicherheit gibt.

01:04:12: Und wir haben europäische Standards CE Kennzeichnungen oder Niennormen und sowas Die eben das schon die Besonderheiten gebrauchter Bauprodukte zwar schon anfänglich berücksichtigen, aber eben noch nicht ausreichend.

01:04:24: Und deswegen können auch sekundär Baustoffe bisher noch nicht wie neu Produkte eingesetzt werden.

01:04:30: es ist ein gesonderer Verwendungsnachweis erforderlich und so was das macht alles natürlich ein bisschen schwerer.

01:04:36: und dann kommt eben auch noch die Unsicherheit dadurch dass vor allem die Vielzahl der Regelungen die Komplexheit der Regelung da uns entgegen steht und die Verschneidung zwischen dem Kreislaufwirtschaftsrecht und dem Baurecht.

01:04:50: Und da gibt es dann manchmal auch Unstimmigkeiten, die an der Stelle sind.

01:04:54: Da sagen wir auch, da sollte Deutschland bei der EU-Gesetzgebung doch wesentlich aktiver dabei sein um hier eine gewisse Rechtssicherheit zu schaffen, um dann eine kreislauffähige Geschichte zu machen.

01:05:06: Und Vollzug, das ist genau die Frage.

01:05:09: Ich glaube Rechtssicherheit ist und natürlich dann ökonomische Instrumente.

01:05:13: Also ökonomische Instumente.

01:05:14: im Sinne von Betriebswirtschaftlich mag es natürlich schwierig sein in den Primärbaustoff steuer einzuführen.

01:05:21: Und Kerstin Schneider hat auch gesagt mit ihm nicht.

01:05:23: Er setzt auf Anreize.

01:05:25: Das war dann das Interview was ich da gefunden habe.

01:05:28: aber Wenn wir die Lebenszykluskosten uns anschauen, was ist die ganze Ökobilanzierung dahinter?

01:05:36: Was sind die volkswirtschaftlichen Kosten?

01:05:38: Da sind wir sofort im Plusbereich dabei.

01:05:41: Und diese Bewertung und Betrachtungen auch Teil der ökologisch-ökonomischen Instrumente muss mit einfließen.

01:05:47: Und da passiert ja auch so wahnsinnig viel in letzter Zeit.

01:05:51: Vielleicht noch ein Wort zum Vollzug.

01:05:54: Der Vollzug das daran hängt... Das wissen wir sehr gut, auch im Sachverständigenrat.

01:05:59: Und am achtzehnten sechsten wird der unser Sondergutachten zum Implementierung des Umweltrechts herausgebracht und dazu gibt es am Abend eine Öffentlichkeitsveranstaltung und das ist eine zweieinhalbzigseitige Stellungnahme glaube ich.

01:06:16: also da hat sich unsere Kollegin insbesondere Annette Töller Intensiv mit der Implementierung von Umweltrecht, wo es sind die Probleme befasst.

01:06:24: Und ein Thema ist auch die Gewerbeabfallverordnung nicht steuer.

01:06:29: Wir nehmen

01:06:30: gerade auf am siebzehnten Juni das heißt Tom und ich werden jetzt wieder eine Info mehr vorher sozusagen.

01:06:37: Aber Tom, das darfst du jetzt noch nicht schreiben.

01:06:39: Das ist hier noch top-secret?

01:06:41: Nee, aber wir schauen uns das natürlich genau an und werden es in der Berichterstattung sicherlich aufgreifen.

01:06:45: Also die Übergabe findet am Morgen statt, am achtzehnten Früh um neun, an das Umweltministerium.

01:06:52: Und dann ist am Abend die

01:06:55: Öffnungskuhl-Steilung.

01:06:57: Ich gehe davon aus!

01:06:58: Weil wir nur so eine Zeit weg.

01:07:02: Er muss beim Essen ruhig nicht sicher.

01:07:08: Wichtige Seitinformation?

01:07:11: Aber auf jeden Fall müsste ich jetzt raus schneiden, echt bei der Heimfahrt.

01:07:15: Neonie oder?

01:07:18: Nein,

01:07:21: wir fahren noch Zug.

01:07:23: Bitte von Berlin nach Dresel fährt man

01:07:25: doch zu.

01:07:26: Ja, da hab ich ja auch gemacht.

01:07:28: Das ist jetzt nicht so das ich da ...

01:07:30: Ich weig

01:07:30: mich gar nicht gerne in der Regelung zufahren.

01:07:33: Ich finde übrigens den Zug, der von Prag nach Kopenhagen fährt.

01:07:38: Ich weiß grad nicht... Der ist aber mit RJ mal, der is super!

01:07:42: Der

01:07:44: ist

01:07:45: super, der wird Wasser verteilt?

01:07:47: Die Leute sind

01:07:48: nett?!

01:07:50: Also mega, kann ich nur empfehlen.

01:07:55: Julia trifft ja sogar Podcast-Gäste im Zug und hält sich nett und trifft Fans.

01:08:00: Grüße gehen raus!

01:08:02: Ja

01:08:02: an Waste hier in dem Falle.

01:08:06: Genau die Zeit ist schon wahnsinnig freundgeschritten und es ist super spannend und wir haben auch echt noch einige spannende Themen hier.

01:08:13: Ich würde aber gerne Eins würde ich noch rausgreifen und zwar uns hören ja auch viele Unternehmen und viele Vertreter aus Recycling-Unternehmen.

01:08:22: Da würde mich interessieren, wenn wir zum Zirkulärenbauen kommen so wie sich der Sachverständige hat für Umweltfragen, dass sich das vorstellt welche Rolle oder welche veränderten Aufgaben und Themen kommt dann auf Recycler zu?

01:08:36: Welche Position können die denn einnehmen?

01:08:39: Also wir haben ja schon viele Recykler gerade im Baubereich, die eben Sekundärbaustoffe so aufbereiten, dass sie entsprechend wieder eingesetzt werden sollen und wieder eingesetzen werden können.

01:08:51: Und die wissen auch ziemlich gut welche Stoffströme da sind?

01:08:53: Welche Mengen sind da?

01:08:55: können überhaupt, also welcher prozentuale Anteil kann überhaupt eingesetzt werden in neuen Gebäuden?

01:09:01: Nämlich vergleich das was rückgebaut wird und das was an Neubau bedarf ist.

01:09:05: Das wissen die ziemlich gut und können uns da auch wirklich gut helfen.

01:09:08: Und ich denke die Chancen für die Recyclingunternehmen sind damit relativ groß.

01:09:15: Die haben eine Erweiterung des Geschäftsfeldes können ihre Bauteile zurückgewinnen und auch mit den Bauteilbörsen, die es jetzt zum Teil auch schon gibt weiter arbeiten.

01:09:27: Und wenn wir gerade diese Geschichte mit der öffentlichen Hand ein bisschen besser hinbekommen sind, die Chancen ja wirklich groß auch dort noch viel mehr Erfahrung zu sammeln und dort einen Markt zu etablieren, der den Recyclingunternehmen an dieser Stelle auch hilft.

01:09:37: also ich glaube hier sehe überhaupt gar nichts was nicht vorteilhaft sein kann.

01:09:42: vielleicht müssen sich manche noch ein bisschen weiter bilden aber das wollen wir auch.

01:09:47: Also dann eher Richtung Rohstoffdienstleister, auch Stoffstrommanager.

01:09:51: Genau also wenn ich die Stellen anzeigen in der Orbit anschau, weil sich natürlich immer interessiert mache und hoffe dass keiner von meinen Leuten die entdeckt.

01:10:00: Das auch.

01:10:03: Dann sind doch viele Stoffstromanager dabei, die gefragt werden das sind ja genau die die sich eben sowas angucken wie was fällt an?

01:10:10: Und was geht dann entsprechend raus oder kann rausgehen?

01:10:13: Man

01:10:13: muss man aber Senki Diagramme können Leonie

01:10:19: Ja, eben.

01:10:21: Leonie kann alles!

01:10:23: Zuerst noch eins.

01:10:24: aber für die Bereiche hat die ganze Zeit also vorhin erst gedacht dass Leonie Wintergrund so ganz viele Bildschirme hängen hat wie so ein Doktorfreak.

01:10:32: Aber ich glaube es sind Bilder oder?

01:10:35: Es sind schöne Bilder von Natur.

01:10:40: Also Leonie du machst dein Doktor jetzt und Du bist jetzt wie weit?

01:10:47: Genau.

01:10:48: Ich glaube, so offen Papier ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.

01:10:51: aber ja es geht auf jeden fall auch eben in den Bereich von Zirkulären bauen und da hoffe ich dann auch in der nächsten Zeit nochmal ein paar mehr, sag' ich mal Studien zuzumachen dass wir da auch noch ein bisschen mehr Input haben denen wir nicht, sage ich mal uns zusammengesucht haben sondern vielleicht auch selber immer produziert haben das glaube ich.

01:11:10: Aber

01:11:10: denkt dran!

01:11:12: Aber ich muss da sein.

01:11:14: Du komm wirst der Sehne leider nicht entfliehen können.

01:11:18: Gut, das will ich auch gar nicht.

01:11:20: Also das ist schon geklärt.

01:11:24: Dafür ist die Eva zu cool!

01:11:26: Das hast du gut gemacht, Christina.

01:11:29: Du hast einen in die Kreislaufwirtschaftssekte geholt.

01:11:32: Habt ihr noch ein Statement?

01:11:35: Wir kommen jetzt zum Ende aber habt ihr noch was, was ihr noch loswerden wollt oder... Ein Wunsch.

01:11:43: Wo sollte das zirkuläre Bauen stehen?

01:11:45: Zum Beispiel, wenn wir uns in fünf Jahren wieder treffen zum Beispiel oder auch ans bei?

01:11:51: Ja ich fange vielleicht mal an.

01:11:54: Also wer nicht mehr was wünschen könnte ist die Wiederverwendung von Bauteilen rechtlich klar geregelt?

01:12:00: Wir haben ein paar mutige Leute die das vorangetrieben haben Und es sollte eben, wie wir das in Dänemark auch haben standmöglichst erhalten werden.

01:12:09: Wenn rückgebaut werden und wenn rück gebaut werden muss dann sollte eben so eine Art wie Predemolition Audit stattfinden.

01:12:17: Das heißt also was ist drin?

01:12:19: Was können wir vorher rausholen?

01:12:20: Was kann man machen?

01:12:21: Also vorher im Prinzip eine Begehung und auch eine Schadstoffbegehungen machen.

01:12:24: Das wäre wunderbar.

01:12:28: Ja finde ich auch cool Und ich denke einfach, es ist super wichtig.

01:12:36: Ich meine das sagen glaube ich alle aber ich kann es ja trotzdem deswegen nochmal sagen dass also gerade der Bausektor ist auch ein bisschen träger Einfach weil die Nutzungsdauern auch länger sind.

01:12:50: Aber da eben auch dann jetzt anzufangen das dann auch anzugehen und einfach auch ein bißchen mutig sein und gucken und vielleicht dann auch mein Feder.

01:12:58: naja also draus zu lernen auf jeden Fall.

01:13:02: Und also alles, was wir jetzt so aus den Fachgesprächen mitbekommen haben.

01:13:06: Also finde ich wirklich toll!

01:13:07: Da sind viele, viele Akteure die haben da auch richtig Bock drauf.

01:13:11: Es ist wirklich, man merkt richtig, sie haben alle Bock drauf und wollen das auch.

01:13:16: Deswegen sehe ich es eigentlich sogar ganz positiv.

01:13:20: Wenn dann noch der politische Rahmen, der richtige Rahmen stimmt oder entsprechend angepasst wird, dann geht das in eine richtig gute Richtung.

01:13:30: Und ja, also ich glaube das ist vielleicht ganz gut so als Abschluss.

01:13:35: Es ist

01:13:36: wirklich ein tolles Schluss, bock auf Kreislaufwirtschaft im Bau!

01:13:40: Das ist doch der perfekte Fazit für dieses tolle Gespräch hier.

01:13:45: Ich glaube da kriegt noch der eine oder andere auch noch Lust drauf.

01:13:49: insofern.

01:13:50: Vielen Dank an euch, dass ihr dabei wart für eure Hinbrut.

01:13:54: Vielen dank an euch für die angenehme Atmosphäre.

01:13:57: Das sind tolle Ziele.

01:13:58: Danke,

01:13:58: danke euch für zu dranbleiben.

01:14:00: Christina, du kommst dann in zwei Jahren wieder da werden wir dann gucken was passiert ist.

01:14:04: und ja dann wenn ihr noch links habt schickt uns die gerne zu.

01:14:09: Wir hauen sie dann in die Weisestom, die Show-Notes.

01:14:13: Und

01:14:14: sehr gut!

01:14:15: Viel Erfolg Leonie bei deiner Doktorarbeit und Christina bitte weiter so.

01:14:21: Genau das

01:14:22: gedankt viel Erfolg!

01:14:23: Lieben

01:14:24: Dank!

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